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	<title> Fracci&#243;n Trotskista Cuarta Internacional </title>
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		<title>100 Jahre Frauenkampftag</title>
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		<description>
&lt;p&gt;&#8222;Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bess'rer Tag. Die Frauen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag. Zu Ende sei, da&#223; kleine Leute schuften f&#252;r die Gro&#223;en. Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen!&#8220; Auszug Streiklied 1912 &lt;br class='autobr' /&gt; Vor 100 Jahren, am 19. M&#228;rz 1911 fand der erste Internationale Frauentag statt, der eine lange Geschichte des Kampfes gegen die Rolle der Frau im Kapitalismus einleitete. Dieser Kampf- und keineswegs Feiertag entstand aus einer gewaltigen sozialistischen (&#8230;)&lt;/p&gt;


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		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&#8222;Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bess'rer Tag.&lt;br class='autobr' /&gt;
Die Frauen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.&lt;br class='autobr' /&gt;
Zu Ende sei, da&#223; kleine Leute schuften f&#252;r die Gro&#223;en.&lt;br class='autobr' /&gt;
Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen!&#8220;&lt;br class='autobr' /&gt;
Auszug Streiklied 1912&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor 100 Jahren, am 19. M&#228;rz 1911 fand der erste Internationale Frauentag statt, der eine lange Geschichte des Kampfes gegen die Rolle der Frau im Kapitalismus einleitete. &lt;br class='autobr' /&gt;
Dieser Kampf- und keineswegs Feiertag entstand aus einer gewaltigen sozialistischen Frauenbewegung, die auch durch den erfolgreichen Streik der Textilarbeiterinnen von Massachusetts befl&#252;gelt wurde. Diese haupts&#228;chlich migrantischen Arbeiterinnen forderten in ihrem Streiklied &#8222;Bread and Roses&#8220; gerechten Lohn (Brot), und gute, w&#252;rdige Arbeits- und Lebensbedingungen (Rosen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einst erhobenen Forderungen nach Wahlrecht, gleichem Lohn f&#252;r gleiche Arbeit, voller rechtlicher und politischer Gleichheit, der Entkriminalisierung von Abtreibungen, freier Bildungs- und Berufswahl sowie nach Frieden sind in gro&#223;en Teilen immer noch nicht erf&#252;llt worden. &#204;berall auf der Welt k&#228;mpfen Frauen weiterhin f&#252;r die Anerkennung ihrer demokratischen Rechte, auch in zentralen l&#228;ndern wie Deutschland, wo wir weit von ihrer Erf&#252;llung entfernt sind. Gleichzeitig sind wir Frauen besonders der Gewalt durch sexuelle Bel&#228;stigungen, h&#228;usliche Gewalt oder Menschenhandel zur Prostitution ausgesetzt, die sich in den halbkolonialen l&#228;ndern durch die Ausbeutung der imperialistischen M&#228;chte noch versch&#228;rft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor allem jedoch sind wir Frauen wie auch M&#228;nner &#252;berall durch die kleinste &#246;konomische Einheit im b&#252;rgerlichen Staat, die Ehe und Familie, gebunden. Die Bourgeoisie erlegt uns neben der Ausbeutung unserer Arbeitskraft als Lohnabh&#228;ngige auch noch alle Kosten und Zeitaufwand des angeblich &#8222;privaten&#8220; Lebens wie das Kochen, Putzten, Waschen, Kinder aufziehen auf, anstatt es gemeinschaftlich und kostenlos zu organisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&#228;hrend viele (klein)b&#252;rgerliche Feministinnen ihren Kampf auf demokratische Rechte beschr&#228;nken, zeigt gerade der Ursprung des Frauentages, dass wir den Kampf gegen die Unterdr&#252;ckung der Frau als Kampf zur Befreiung der Arbeiterklasse f&#252;hren m&#252;ssen. Nicht das Geschlecht teilt uns, nicht die Religion oder die Kultur, was uns trennt ist die soziale Klasse: Wir haben keine gemeinsamen Interessen mit einer Frau Ben Al&#237;, die sich mit milliardenschweren Goldbarren davon stahl oder einer Frau Schickedanz, die Tausende Lohnabh&#228;ngige aus ihrer Karstadt-Quelle AG in die Arbeitslosigkeit warf oder einer Frau Merkel, die das Kindergeld f&#252;r Hartz4 Empf&#228;ngerinnen streicht. Doch wir haben dieselbe Aufgabe wie die Massen von Frauen (und M&#228;nnern), die aktuell in Nordafrika und der arabischen Halbinsel mit ihren Streiks und Demonstrationen gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die imperialistische Ausbeutung k&#228;mpfen. So rief die internationalistische Sozialistin Clara Zetkin zum ersten Frauentag: &#8222;Wir m&#252;ssen Sorge tragen, da&#223; der Frauentag nicht nur eine gl&#228;nzende Demonstration f&#252;r die politische Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts, sondern dar&#252;ber hinaus der Ausdruck einer Rebellion gegen den Kapitalismus, eine leidenschaftliche Kampfansage all den reaktion&#228;ren Ma&#223;nahmen der besitzenden und ihrer willf&#228;higen Dienerschaft, der Regierung ist.&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute gilt es den Kampf um demokratische Rechte und die freie Wahl und Anerkennung verschiedenster Formen der Sexualit&#228;t mit einem politischen Kampf gegen das Kapital und seine Verwalter zu verbinden um f&#252;r eine Neuordnung der Gesellschaft einzustehen, die alle Widerspr&#252;che &#252;berwindet, die Familie als &#246;konomische Einheit aufhebt und uns frei werden l&#228;sst. Die revolution&#228;ren Frauen unserer eigenen Geschichte und die Frauen in Nordafrika weisen uns den Weg, lasst uns in ihrem Sinne und an ihrer Seite f&#252;r &#8222;Brot und Rosen&#8220; k&#228;mpfen!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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<item xml:lang="es">
		<title>Resistencia ante el mayor ataque a los trabajadores y pobres de Alemania</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Resistencia-ante-el-mayor-ataque-a-los-trabajadores-y-pobres-de-Alemania</link>
		<guid isPermaLink="true">https://www.estrategiainternacional.org/Resistencia-ante-el-mayor-ataque-a-los-trabajadores-y-pobres-de-Alemania</guid>
		<dc:date>2010-06-18T11:25:40Z</dc:date>
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		<dc:language>es</dc:language>
		<dc:creator>Antje Berlinger</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Crisis capitalista mundial</dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;El pasado fin de semana salieron 40.000 manifestantes a las calles de Stuttgart y Berl&#237;n en protesta por los planes de ajuste implementados por el gobierno alem&#225;n para afrontar la grave crisis econ&#243;mica que aqueja a toda Europa. &#8220;La crisis se llama capitalismo&#8221;, dec&#237;a una de las banderas. &#8220;Empleo, derechos humanos y un futuro seguro para todos&#8221; y &#8220;las pensiones deber&#237;an ser suficientes para vivir&#8221;, demandaron los manifestantes, convocados por los sindicatos alemanes y partidos de izquierda como Die Linke.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;El pasado fin de semana salieron 40.000 manifestantes a las calles de Stuttgart y Berl&#237;n en protesta por los planes de ajuste implementados por el gobierno alem&#225;n para afrontar la grave crisis econ&#243;mica que aqueja a toda Europa. &#8220;La crisis se llama capitalismo&#8221;, dec&#237;a una de las banderas. &#8220;Empleo, derechos humanos y un futuro seguro para todos&#8221; y &#8220;las pensiones deber&#237;an ser suficientes para vivir&#8221;, demandaron los manifestantes, convocados por los sindicatos alemanes y partidos de izquierda como Die Linke. Nosotros, desde &#8220;Internationaler Klassenkampf&#8221;, marchamos en un contingente clasista combativo, donde organizaciones revolucionarias y de izquierda gritaron: &#8220;&#161;A - anti &#8211; anticapitalista!&#8221; Y reclamamos claramente &#8220;&#161;que la crisis la paguen los capitalistas!&#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Y es que anteriormente la canciller alemana, Angela Merkel, hab&#237;a anunciado el mayor ataque contra los- trabajadores, trabajadoras y pobres de Alemania desde la posguerra, porque asestarle duros golpes a la clase obrera es la &#250;nica v&#237;a para el imperialismo alem&#225;n en su intento de jugar un papel cada vez m&#225;s determinante en la arena internacional. Los principales ajustes se concentran en el recorte de prestaciones sociales, como las ayudas por hijo o las prestaciones a desempleados de larga duraci&#243;n. Entre otras medidas, Merkel anunci&#243; que prev&#233; la eliminaci&#243;n de 15.000 empleos estatales (5%) y la reducci&#243;n del n&#250;mero de efectivos en las FF.AA., acorde al objetivo estrat&#233;gico de la burgues&#237;a alemana de convertir a la Bundeswehr (Fuerzas Armadas) en una fuerza de intervenci&#243;n r&#225;pida, altamente sofisticada.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es as&#237; como, al igual que en otros pa&#237;ses europeos, quieren descargar los costos de la crisis capitalista sobre nuestras espaldas: la de los trabajadores, trabajadoras, pobres y precarizados. Pero existen tensiones entre las distintas fracciones de la clase dominante que no tienen claridad a&#250;n sobre los ritmos, tiempos y los costos pol&#237;ticos de los ataques a la clase obrera, m&#225;s all&#225; de que estrat&#233;gicamente est&#233;n de acuerdo en descargar la crisis sobre los explotados y oprimidos. Estas tensiones, las fuertes cr&#237;ticas de la oposici&#243;n (SPD) que llama a elecciones anticipadas y las pugnas que atraviesan a la coalici&#243;n gubernamental se profundizan y amenazan con una par&#225;lisis pol&#237;tica que minar&#237;a la capacidad de impulsar las contrarreformas. Pero no s&#243;lo la coalici&#243;n de gobierno se encuentra en crisis sino tambi&#233;n todo el armaz&#243;n institucional. Hasta el presidente Horst K&#246;hler renunci&#243; por las presiones recibidas por sus declaraciones sobre el car&#225;cter de la guerra en Afganist&#225;n, donde aclar&#243; que &#233;sta sirve a los intereses econ&#243;micos de la burgues&#237;a alemana.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Esta situaci&#243;n de inestabilidad en las alturas puede abrir la posibilidad de una respuesta de las masas a los ataques patronales, una respuesta obrera. Pero el control de las burocracias sindicales a&#250;n es fuerte y hemos visto c&#243;mo, a pesar de sus discursos sobre la injusticia social, siguen siendo el mejor garante para desviar el creciente descontento de la clase obrera. En las negociaciones sobre el cierre de plantas de la automotriz OPEL (General Motors), la burocracia sindical de los metal&#250;rgicos (IG Metall) acept&#243; sin parpadear despidos y recortes de salarios para &#8220;salvar&#8221; al mercado alem&#225;n. Siguen as&#237; el rumbo de la tradicional direcci&#243;n de la clase obrera, de los socialdem&#243;cratas (SPD), hoy en profunda crisis, que se expresa en la p&#233;rdida de militantes y votos y que no tienen, al igual que nuevas mediaciones como el partido Die Linke, una salida obrera a la crisis capitalista.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La crisis econ&#243;mica en curso y las perspectivas catastr&#243;ficas para los explotados y oprimidos, no s&#243;lo en Alemania, hacen menester superar la relativa pasividad y el estado de confusi&#243;n y desorden en las filas obreras. Ya hemos visto intentos importantes que superaron los marcos tradicionales de la lucha de clases en Alemania (como la huelga de los ferroviarios), ya hemos visto como se est&#225; movilizando el movimiento estudiantil contra el Plan Bologna, ya empezamos a salir a las calles de a miles contra los paquetes de ajuste en Grecia y en Alemania, pero tenemos que ser muchos m&#225;s. No basta con exigir medidas de control de los mercados o impuestos a las transacciones, como exige el SDP o el LINKE, o impulsar el mercado interno y la preservaci&#243;n del mercado alem&#225;n, como plantean las grandes confederaciones sindicales. Tenemos que defendernos de a miles y millones ante estos ataques, organizados democr&#225;ticamente desde la base de nuestros lugares de trabajo, desde nuestros barrios, desde nuestras escuelas y facultades para que &#8220;la crisis la paguen los capitalistas!&#8221;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>&#034;Verfolgt, kriminalisiert, abgeschoben&#034;</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Verfolgt-kriminalisiert-abgeschoben</link>
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		<dc:date>2010-06-09T11:10:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Antje Berlinger</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Libertades Democr&#225;ticas</dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>
&lt;p&gt;Von Antje Berlinger 04.06.2010 &lt;br class='autobr' /&gt; &#8222;Parkt Eure Autos um! Schlie&#223;t Eure H&#228;user ab und macht die Jalousien runter! Verbarrikadiert Eure l&#228;den! Fahrt raus aus Berlin, die Chaoten-Armee kommt!&#8220; In der Hetzte und Angstmache der b&#252;rgerlichen Presse vor den Protesten am vergangenen ersten Mai wurde wieder einmal deutlich, dass die Linke kriminalisiert und (nicht nur) ideologisch verfolgt wird, w&#228;hrend Nazis in Dresden und Berlin weiter marschieren durften. Diese Verfolgung, der Anstieg der (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Europa" rel="tag"&gt;Europa&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Libertades-Democraticas" rel="tag"&gt;Libertades Democr&#225;ticas&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Von Antje Berlinger&lt;br class='autobr' /&gt;
04.06.2010&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&#8222;Parkt Eure Autos um! Schlie&#223;t Eure H&#228;user ab und macht die Jalousien runter! Verbarrikadiert Eure l&#228;den! Fahrt raus aus Berlin, die Chaoten-Armee kommt!&#8220; In der Hetzte und Angstmache der b&#252;rgerlichen Presse vor den Protesten am vergangenen ersten Mai wurde wieder einmal deutlich, dass die Linke kriminalisiert und (nicht nur) ideologisch verfolgt wird, w&#228;hrend Nazis in Dresden und Berlin weiter marschieren durften. Diese Verfolgung, der Anstieg der politischen Gefangenen und die immer voran schreitende Militarisierung im Inneren, die harte Abschiebepolitik und die Kriminalisierung von Jugendbewegungen verdeutlicht das Voranschreiten im Abbau demokratischer Rechte, die eine vorbeugende Funktion angesichts eines zu erwartenden Anwachsen des Widerstandes gr&#246;&#223;erer Bev&#246;lkerungsschichten gegen die angek&#252;ndigten K&#252;rzungen im sozialen Bereich. &lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Repression, die sich zurzeit vor allem gegen linke AktivistInnen und MigrantInnen richtet, zielt auf die pr&#228;ventive Einsch&#252;chterung und Abschreckung von gro&#223;en Teilen der Bev&#246;lkerung. Pr&#228;ventiv, weil angesichts der sich versch&#228;rfenden sozialen Lage durch die Kosten der Weltwirtschaftskrise sich immer breiter werdende Teile der Bev&#246;lkerung gegen ihr &#8222;Schicksal&#8220; in Bewegung setzen werden. Diese &#8222;vorbeugende Offensive&#8220; zeigt auch, dass die Bourgeoisie eine sich allm&#228;hlich anbahnende Politisierung und Radikalisierung von gro&#223;en Teilen der Bev&#246;lkerung f&#252;rchtet: Diese Spannungen sind gesamtgesellschaftlich sp&#252;rbar und sollten ausgenutzt werden. Ansteigende Protestbewegungen, wie die Ausweitung des Studierendenprotests, der R&#252;ckgang traditioneller Parteien, sowie neue Phasen von ArbeiterInnenk&#228;mpfen sind Symptome der sich vertiefende Krise des Regimes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bourgeoisie ist f&#252;r diese Krise verantwortlich und die sich beginnend organisierenden Abwehrk&#228;mpfe jeglicher Fasson sollen im Keim erstickt werden, indem wesentliche historisch erk&#228;mpfte Rechte immer weiter beschnitten werden. Das &#8222;Anti-Terror-Gesetz&#8220; von 2005 war bereits ein Teil dieser Offensive, die mit anderen repressiven Gesetzten wie vor allem der Beschneidung des Streikrechts deutlich macht, wie die deutsche Bourgeoisie sich auf h&#228;rtere Auseinadersetzungen juristisch vorbereitet. &lt;br class='autobr' /&gt;
So ist der Militarisierungsgrad (nach Innen und Au&#223;en) des deutschen Staates einerseits ein Ausdruck der Notwendigkeit der deutschen Bourgeoisie, ihre Rolle auf weltpolitische Terrain entsprechend ihrer wachsenden wirtschaftlichen St&#228;rke zu spielen, und als Gewinner der EU-Krise hervorzugehen und andererseits ein Ausdruck der Notwendigkeit im Inland pr&#228;ventiv angesichts der sich anvisierenden Versch&#228;rfung des Klassenkampfes nach der Umsetzung von den inzwischen angek&#252;ndigten Sparpl&#228;nen zu handeln und aufkeimende Proteste gegen ihre Ma&#223;nahmen auf welcher politischen oder sozialen Ebene immer, in Schach zu halten um ihre m&#246;gliche Verbindung (wie im letzten Bildungsstreik in Berlin und Stuttgart anvisiert) zur ArbeiterInnenklasse und eine somit m&#246;gliche Generalisierung der Gegenwehr zu verhindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;DIE ANGRIFFE GELTEN HEUTE DER LINKEN AVANTGARDE&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie der letzte Bildungsstreik zeigte, wurde dies versucht um den wachsenden Unmut in die parlamentarischen Wogen zu wiegen und wer nicht parierte, weiterhin H&#246;rs&#228;le besetzte und sich wehrte wurde hart ger&#228;umt. Gerade gegen AktivistInnen gehen die bewaffneten Besch&#252;tzter des Kapitals, also die Polizei hart vor. Gegen die linke Avantgarde richtet sich ein immer ausgefeilterer Apparat, der &#252;ber vielf&#228;ltige gerade in Berlin Sonderkommandos und Spezialeinheiten verf&#252;gt. Doch diese direkte Aus&#252;bung von repressiver Gewalt wird durch die juristische und politisch gezielte Verfolgung unterst&#252;tzt. So wurde die letzte Mobilisierungswelle gegen die Nazi-Aufm&#228;rsche in Dresden wieder einmal zum Anlass f&#252;r massive Hausdurchsuchungen in der linken Szene vor allem Berlins genutzt. Gerade die Avantgarde die sich dem antifaschistischen und antirassistischen Kampf verpflichtet f&#252;hlt, wird ausspioniert und bei jeglicher Gelegenheit kriminalisiert. In den b&#252;rgerlichen Medien wird dieses &#204;berschreiten von wesentlichen Freiheitsrechten mit zahlreichen Kampagnen und Reportagen &#252;ber den &#8222;Anstieg linker Gewalt&#8220; (Spiegel) begleitet, um diese Verfolgung und Ausgrenzung zu legitimieren und ein Klima der Angst unter der Bev&#246;lkerung zu sch&#252;ren. So wurden um die Proteste am ersten Mai auch dieses Jahr wieder linke AktivistInnen festgenommen, viele von Ihnen werden wie diejenigen die seit dem G8 Gipfel prozessieren und einsitzen, verurteilt werden. Dabei wird &#252;ber die Existenz politischer Gefangener und politischer Verfolgung seitens der b&#252;rgerlichen Medien und Politiker kaum debattiert und versucht, die Systemkritik aus linken Sektoren nur unter dem Gesichtpunkt jugendlicher Krawallmache zu verhandeln, um vorbeugend einen Keil zwischen gro&#223;en Teilen der Besch&#228;ftigten, der Jugend und linken Sektoren voranzutreiben und somit die potentielle Gefahr eines Zusammenlaufens zwischen diesen beiden Sektoren im Keim zu ersticken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;DIE AUSGRENZUNG VON MIGRANTINNEN &lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch nicht nur radikale Sektoren sind von dieser Verfolgung betroffen. Gerade auf der Ebene der Einwanderungspolitik werden klare Ausgrenzungsmechanismen vorangetrieben, die juristisch im Aufenthaltgesetzt festgeschrieben sind, die gerade papierlose Ausl&#228;nder unter einer Vielzahl v&#246;llig undemokratischer Auflagen in ihrer Freiheit einschr&#228;nken. Residenzpflicht, Arbeitsverbot, Einpferchung in &#252;berf&#252;llte und unhygienische Heime und finanzielle Beschneidung sind von der Bourgeoisie und ihren Verwaltern festgelegte Unterdr&#252;ckungsma&#223;nahmen. W&#228;hrend Deutschland mit seinen imperialistischen Politiken und seinen R&#252;stungsexporten genau jene Kriegszust&#228;nde geradezu f&#246;rdert, wovon Menschen fliehen, werden diese Fl&#252;chtlinge hier ebenfalls verfolgt. Auch hier wird durch zahlreiche mediale Kampagnen die Legitimation dieser Ma&#223;nahmen vorangetrieben, so dass repressive Ma&#223;nahmen gegen Fl&#252;chtlinge als notwendige Regelungen gepriesen werden. &lt;br class='autobr' /&gt;
Aber nicht nur Abschiebungen und Verbote gegen&#252;ber MigrantInnen bilden wesentliche Bestandteile der repressiven Ma&#223;nahmen, sondern auch die gesellschaftliche Isolierung und &#196;chtung vermeintlicher fremder Religionsangeh&#246;riger wie den Muslimen. W&#228;hrend in Belgien schon generelle Burka-Verbote ausgesprochen wurden, werden auch in Deutschland wie j&#252;ngst in Schuldebatten Brandenburgs Kopft&#252;cher verboten, was im Rahmen einer Kriminalisierungskampagne gegen Muslime auf offenen Ohren sogar in Teilen &#8222;linker&#8220; Organisationen findet. Dabei sprechen wir nicht einmal von Rechten wie zum Beispiel dem Zugang zur h&#246;heren Bildung, die sozialstrukturell gerade MigrantInnenkindern verwehrt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;GEMEINSAME VERTEIDIGUNG &lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum konsequenten Kampf gegen den Abbau der demokratischen Rechte ist jedoch eine Kapitalismuskritik notwendig, die die Repressionsma&#223;nahmen als einen Bestandteil der ansteigenden Ausbeutungs- und Unterdr&#252;ckungsrate ansieht. So ist naheliegend, dass nur in der solidarischen Verbindung der Unterdr&#252;ckten, sich die Offensive der Bourgeoisie aufdecken und bek&#228;mpfen l&#228;sst. Somit m&#252;ssen wir in den K&#228;mpfen um demokratische Freiheiten, wie dem Kampf um Lebens- und Stadtr&#228;ume, um Bleiberecht und Freiheit von Meinung, Geschlecht und Ideologie gemeinsam gegen das Diktat der Krisenverursacher angehen, denn es ist notwendig diese repressive Walze auszubremsen - die verlorenen demokratischen Rechte wieder zu erlangen, um uns dann neue Rechte zu erk&#228;mpfen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Deutschlands Krisenkinder</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Deutschlands-Krisenkinder</link>
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		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

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&lt;p&gt;&#8222;Die Jugend, die Tr&#228;ger der Zukunft; die Jugend, die so wenig an der Vergangenheit h&#228;ngt und die alles vom kommenden Leben, von der Zukunft erwartet; ... die Jugen, deren Denken nicht mit der Ideologie eines vergangenen Zeitalters irregef&#252;hrt werden kann ... Sie ist die frische, mutige, revolution&#228;re, opferwillige Arbeiterjugend, die vorw&#228;rts, immer vorw&#228;rts dr&#228;ngen wird!&#8220; (Alexandra Kollontai, 1915) &lt;br class='autobr' /&gt; Die objektiven Verh&#228;ltnisse der Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren in Deutschland (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Internationaler-Klassenkampf-Nr-4" rel="directory"&gt;Internationaler Klassenkampf Nr. 4&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;&#8222;Die Jugend, die Tr&#228;ger der Zukunft; die Jugend, die so wenig an der Vergangenheit h&#228;ngt und die alles vom kommenden Leben, von der Zukunft erwartet; ... die Jugen, deren Denken nicht mit der Ideologie eines vergangenen Zeitalters irregef&#252;hrt werden kann ... Sie ist die frische, mutige, revolution&#228;re, opferwillige Arbeiterjugend, die vorw&#228;rts, immer vorw&#228;rts dr&#228;ngen wird!&#8220; (Alexandra Kollontai, 1915)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Die objektiven Verh&#228;ltnisse der Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren in Deutschland sind alarmierend: so leben aktuell 28% von ihnen in relativer Armut. Der Osten des Landes und Berlin f&#252;hren in der Jugendarbeitslosigkeit die Tabelle an, hier leben 32% der Jugendlichen von Hatz IV-Mindests&#228;tzen. Somit liegt die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen in der Hauptstadt sogar noch weit &#252;ber der allgemeinen, offiziellen Arbeitslosenquote der Stadt (21%). Doch auch die Teile der Jugend, die &#252;ber Anstellungen oder Ausbildungspl&#228;tze verf&#252;gen, befinden sich in hochgradig ausbeuterischen Verh&#228;ltnissen; so verdienen Azubis im Friseur- oder B&#228;ckereigewerbe im ersten Ausbildungsjahr nur ca. 280 Euro monatlich im Osten und 380 Euro im Westen, was viele dazu zwingt, auf die Hilfe ihrer Eltern (soweit diese nicht von Arbeitslosigkeit oder verelendenden Arbeitsverh&#228;ltnissen betroffen sind) zur&#252;ckzugreifen, was die Abh&#228;ngigkeitsbeziehung zu den Eltern festigt und die pers&#246;nliche Emanzipation in weitere Ferne r&#252;cken l&#228;sst. Doch auch die Teile der Jugend, die eine &#8222;gute&#8220; Arbeit haben, verdienen oft nur ca. 1000 Euro monatlich und werden &#252;ber Zeitarbeitsfirmen oder sonstige stark befristete Arbeitsvertr&#228;ge abgespeist. Wichtige Errungenschaften der deutschen Arbeiterklasse, wie geregelte Arbeitszeiten, soziale Absicherungen und die Krankenversorgung wurden von den letzten Regierungskoalitionen stark beschnitten bzw. liquidiert und somit ist sowohl das heute als auch das morgen f&#252;r viele von uns von ernsthaften &#196;ngsten gepr&#228;gt. Diese Situation, die Angst vor Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit kann dann von der herrschenden Klasse ausgenutzt werden, um uns unw&#252;rdige Lebens- und Arbeitssituationen aufzuzwingen: &#8222;...besser als gar nichts.&#8220; &lt;br class='autobr' /&gt;
Diese Bedingungen sind jedoch nichts Neues, denn in der BRD wurden zwar in &#8222;guten alten Wohlfahrtszeiten&#8220; durch den Druck der Arbeiterklasse einige Zugest&#228;ndnisse an die Lohnabh&#228;ngigen erteilt, doch fu&#223;t das kapitalistische System schlechthin auf der Ausbeutung der Massen durch einige wenige. Diese einigen wenigen, sprich die Bourgeoisie und ihre Verwalter im Parlament, k&#246;nnen nun seit der Rotgr&#252;nen Regierung diesen Gegensatz nicht mehr durch aufwendig verpackte kleine Geschenke kaschieren. Inmitten der gravierenden Weltwirtschaftskrise werden die Angriffe auf die Massen noch versch&#228;rft und so droht auch der Jugend eine weitere Verschlimmerung ihrer Ausbildungs- und Arbeitssituation. &lt;br class='autobr' /&gt;
Dies betrifft auch die Kinder des deutschen Kleinb&#252;rgertums und Studierende. W&#228;hrend nur etwa 23% der Jugendlichen Zugang zu einer universit&#228;ren Ausbildung finden (wobei Kinder von Migranten und Arbeitern kaum vertreten sind) bedeutet die aktuelle Bildungsmisere auch f&#252;r sie keine Privilegien. Studiengeb&#252;hren, (Teil-)Privatisierungen der Hochschullandschaft, abstruse Studienmodelle nach dem Bologna-Abkommen und strenge Lehrvorschriften machen auch aus den Studierenden - genauso wie aus den Auszubildenden - Maschinen im Dienste der Interessen der herrschenden Klasse, die vorgibt was und wie zu lehren und zu lernen ist, damit das Studium den &#8222;maximalen Nutzten&#8220; erreicht. Die b&#252;rgerliche Universit&#228;t nutzt allerdings nur den Interessen der herrschenden Klasse und so wird kein selbstbestimmtes Wissen generiert, dass dem gesamtgesellschaftlichen Wohl zu Gute kommen kann, sondern eine Kaderschmiede der b&#252;rgerlichen Eliten und ihrer Ideologien aufgebaut.&lt;br class='autobr' /&gt;
&#8222;Ihr k&#246;nnt uns mal...&#8220;&lt;br class='autobr' /&gt;
Abgesehen von einigen &#8222;sozialen Nebenerscheinungen&#8220;, wie steigendem Drogenkonsum, kulturellen Projekten und &#228;hnlichem ist doch auch das politische Bewusstsein einiger Teile der Jugend aufgewacht - fern ab von der von den b&#252;rgerlichen Massenmedien und Politikern oft unterstellter &#8222;Politikverdrossenheit&#8220;. So sind nach einer Studie der DGB Jugend mehr als die H&#228;lfte dazu bereit, &#8222;f&#252;r ihre Interessen gemeinsam mit anderen auf die Stra&#223;e zu gehen und an Protestaktionen teilzunehmen&#8220;. Die traditionellen Parteien und b&#252;rgerlichen Institutionen schneiden jedoch schlecht ab bei der Jugend: 74% sehen die &#8222;Sorgen und Probleme&#8220; der jungen Generation im politischen System nicht ausreichend repr&#228;sentiert. Auf die Frage &#8222;Welche der folgenden Parteien kann Deiner Meinung nach die Probleme in Deutschland am besten l&#246;sen?&#8220; kreuzen sogar die meisten die Antwort &#8222;Keine Partei kann die Probleme in Deutschland l&#246;sen&#8220; an.&lt;br class='autobr' /&gt;
Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Wirtschaftskrise zu einem enormen Legitimationsverlust der Parteien und Institutionen des b&#252;rgerlichen Regimes gef&#252;hrt hat und die Krise sich nicht auf die &#214;konomie beschr&#228;nkt sondern an der gesamten institutionellen Ordnung r&#252;ttelt. Keine der &#8222;Volksparteien&#8220; Deutschlands hat in der letzten Epoche nicht gravierende Mitglieder- und Wahlr&#252;ckg&#228;nge zu verzeichnen gehabt. Denn den &#8222;dort oben&#8220; f&#228;llt es zunehmend schwer ihre Politik und Ma&#223;namen durch Konsens zu legitimieren. Daher m&#252;ssen sie auf immer repressivere Ma&#223;nahmen zur&#252;ckgreifen, wie die Ausd&#252;nnung der Versammlungsfreiheit, Internetsperren, Verbot von spontanen Jugendtreffs in manchen Stadtvierteln, etc. Die st&#228;ndigen Angriffe auf die Lebensbedingungen der Massen im allgemeinen und der Jugend insbesondere, sowie der schwindende Einfluss der traditionellen Vermittlungsinstanzen und die sich allm&#228;hlich auftuenden Risse in der institutionellen Ordnung bei der gleichzeitigen Notwendigkeit von politischen Alternativen, f&#252;hren zu einer steigenden Zuwendung zu radikaleren Projekten.&lt;br class='autobr' /&gt;
&#8222;Entweder wir oder die...&#8220;&lt;br class='autobr' /&gt;
Die aktuelle Wirtschaftskrise und ihre dargestellten Folgen sind keine periodische Krise, wir befinden uns mitten in einer Krise des Systems Kapitalismus an sich. Dies bedeutet auch, dass die verheerenden Zust&#228;nde von Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Prekarisierung und Bildunsgmisere nicht allm&#228;hlich und friedlich durch Reformen innerhalb des Systems und durch neue, andere Regierungen oder starke Oppositionen ab&#228;nderbar sind. Auch neue Ans&#228;tze, wie einst die Linke oder auch die neue Lieblingspartei computerzentrierter M&#228;nner die Piratenpartei k&#246;nnen nichts dagegen tun: Der Kapitalismus ist nicht zu vermenschlichen. Er ist unmenschlich, da er auf der Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung der Reichtumsschaffenden basiert. Wenn wir uns also gegen die Verelendungsma&#223;nahmen wehren wollen, unsere soziale Situation verbessern wollen, Kriege verhindern und frei sein wollen, dann ben&#246;tigen wir eine andere Perspektive als die der Reformisten des Systems oder autonomer Tr&#228;umereien: eine sozialistisch revolution&#228;re Perspektive, die die Verantwortlichen der Krise zur Rechenschaft zieht. Im Aufbau dieser Perspektive kann und wird gerade die Jugend eine entscheidende Rolle spielen, indem sie basierend auf ihren Bed&#252;rfnissen im Jetzt &#204;bergangsforderungen stellt, die eine Br&#252;cke zu einer Neuordnung der Gesellschaft aufbauen. Angesichts der aktuellen Situation in Deutschland haben wir (siehe Leitartikel) einen Dringlichkeitsplan erstellt, der eben solche Forderungen enth&#228;lt um uns gegen die bevorstehenden Angriffe der &#8222;Biene Maja-Koalition&#8220; zu wehren und eigentlich ein einfaches Ziel verfolgt: Wir holen uns zur&#252;ck, was uns genommen wurde. Warum sollten also nicht die Reichen mit Progressivsteuern daf&#252;r aufkommen, dass jeder einen w&#252;rdigen Stundenlohn verdient? Warum sollten wir uns weiterhin die Hartz4-Bedingungen antun, wenn eigentlich alle Arbeit unter allen zur Verf&#252;gung stehenden Kr&#228;ften verteilt werden kann? Warum sollten wir nicht anstatt arbeitslos zu werden unseren Arbeitsplatz selbst organisieren und die Unternehmen die schlie&#223;en enteignen? Wir k&#246;nnten! Wir k&#246;nnten all dies tun, wenn wir den Kampf mit denen aufnehmen, die uns &#252;berwachen, unterdr&#252;cken, ausbeuten und bevormunden. Gerade als Jugend haben wir kreative Ideen des Protests, der politischen Artikulation und viel Kraft f&#252;r die Zukunft. Diese Kraft muss geb&#252;ndelt werden, damit die fortschrittlichsten Sektoren der Jugend an der Seite der ArbeiterInnen f&#252;r eine revolution&#228;re l&#246;sung dieser Krise einstehen. So war schon Leo Trotski von der bedeutenden Rolle, die die Jugend spielt &#252;berzeugt: &#8222;Die Erneuerung der Bewegung vollzieht sich durch die Jugend, die frei ist von aller Verantwortung f&#252;r die Vergangenheit. Die IV. Internationale wendet der jungen Generation des Proletariats besondere Aufmerksamkeit zu. In ihrer ganzen Politik bem&#252;ht sie sich darum, das Vertrauen der Jugend in ihre eigenen Kr&#228;fte und in ihre Zukunft zu erwecken. Nur die frische Begeisterung und die Angriffslust der Jugend k&#246;nnen die ersten Erfolge im Kampf sichern; nur diese Erfolge k&#246;nnen die besten Elemente der alten Generation auf den Weg der Revolution zur&#252;ckkehren lassen. So war es bisher und so wird es immer sein.&#8220; (Trotzki,L.: Das &#204;bergangsprogramm)&lt;br class='autobr' /&gt;
&#8222;Und nu...?&#8220;&lt;br class='autobr' /&gt;
Angesichts der aktuellen sozialen Situation breiter Massen der Jugend und den anstehenden Angriffen durch die neue Koalition m&#246;chten wir hier konkrete Aktionsfelder aufmachen, wie wir uns gegen sie wehren k&#246;nnen und vielleicht diesen Herbst &#228;hnlich wie die Jugend Griechenlands im letzten Jahr zu einem hei&#223;en Herbst werden l&#228;sst.&lt;br class='autobr' /&gt;
W&#252;rdige Arbeits-, Ausbildungs- und Studienpl&#228;tze f&#252;r alle!&lt;br class='autobr' /&gt;
Angesichts der Entlassungswelle, die bereits angesto&#223;en ist und oft zun&#228;chst die jungen ArbeiterInnen betrifft ist es unabdingbar f&#252;r die Erhaltung unserer Arbeitspl&#228;tze zu k&#228;mpfen. Gegen angeblich wirtschaftlich unumgehbare Werksschlie&#223;ungen, wie beispielsweise bei Mahle-Alzenau Mitte diese Jahres (s. IK N&#176;3), haben sich die ArbeieterInnen gew&#228;hrt. Durch wilde Streiks kann Druck auf die Unternehmer ausgel&#246;st werden, oft jedoch wird dieser durch b&#252;rokratisierte Gewerkschaftsf&#252;hrungen unterbunden. Ein konsequenterer Schritt zur Erhaltung unserer Arbeitspl&#228;tze ist die Ausweitung von Streiks und Blockaden bis hin zur Besetzung der Betriebe. So haben beispielsweise die Arbeiter der Kachelfabrik Zanon in Argentinien (s. Art. S. 21) sich gegen ihren Rausschmiss und Werkschlie&#223;ung gewehrt, indem sie letztendlich die Produktion unter Arbeiterkontrolle fortgef&#252;hrt haben. Dabei ist es wichtig, keinen Unterschied bei der Verteidigung von Arbeitspl&#228;tzen zwischen Festangestellten, Leiharbeitern, Hilfsarbeitern oder Azubis zu machen. Eigentlich ist Arbeit f&#252;r alle gesellschaftlichen Kr&#228;fte vorhanden, wenn sie verteilt wird und nicht versucht die Arbeiterklasse zu spalten &#8211; dies trifft auch auf ausl&#228;ndische Arbeitskr&#228;fte zu: Die Fremdenfeindlichkeit unter ArbeiterInnen wird von der herrschenden Klasse gesch&#252;rt, obwohl wir eigentlich ein Ziel verfolgen. Auch Frauen werden oft immer noch von einigen Arbeitspl&#228;tzen ferngehalten oder f&#252;r gleiche Arbeit weniger bezahlt &#8211; eines der kapitalistischen Undinger, gegen die wir uns sofort mit einer Perspektive jenseits von Geschlecht, Sexualit&#228;t oder Kultur wehren m&#252;ssen: In gemeinsamen Streiks und Protestaktionen. Zu einem w&#252;rdigen Arbeitsplatz oder auch Ausbildungsplatz geh&#246;rt jedoch auch eine ausreichende Bezahlung, w&#228;hrend Unternehmer und Banken gerettet werden gehen wir bankrott. Dagegen k&#246;nnen wir uns wehren, indem wir massive Lohnerh&#246;hungen fordern, die sich gleitend den verteuerten Lebenshaltungskosten anpassen. Diese Forderungen werden selbstverst&#228;ndlich nicht einfach von der Bourgoisie und ihren parlamentarischen Vertretern angenommen, wir m&#252;ssen uns auf eine harte Phase der Auseinandersetzungen vorbereiten. Dies gilt auch f&#252;r die Schul- und Hochschulbildung: W&#228;hrend sich viele Studierenden gegen Studiengeb&#252;hren und &#8211;bedingungen wehren, wie beispielsweise in dem massiven Bildungsstreik diesen Jahres, verhaften ihre Forderungen oft an der Vorstellung ein h&#246;heren Bildungsetat oder linkere Regierungen k&#246;nnten die Studienbedingungen positiv reformieren. Dabei sei uns aber klar, dass ohne ein klares Einstehen f&#252;r Bildungseinrichtungen im Dienste der Werkt&#228;tigen keine freie Bildung f&#252;r alle zu erreichen ist. Gegen die Bildungsmisere bleibt uns auch an der Schule und Universit&#228;t der M&#246;glichkeit, unsere Bildungseinrichtungen zu &#252;bernehmen. So sollten in diesem Jahr die Bildungsproteste ausgeweitet werden, Fakult&#228;ten befreit und mit den Lohnabh&#228;ngigen an Bildungseinrichtungen f&#252;r eine freie allgemeine Bildung im Dienste der Massen gestreikt werden. So zeigen uns auch unsere Genossen im europ&#228;ischen Ausland, mit ihren massiven Protesten gegen den Bologna-Plan in Spanien, den Weg. Dabei ist es auch wichtig, dass wir uns dagegen wehren, dass die Bundeswehr versucht an den Universit&#228;ten f&#252;r ihre Kriegsspiele zu rekrutieren!&lt;br class='autobr' /&gt;
Demokratisierung der Arbeiter- und Studentenorganisationen!&lt;br class='autobr' /&gt;
Ein Grundproblem bei der Organisierung von Protesten und Widerst&#228;nden gegen die aktuelle Situation der Jugend ist die Atomisierung der Bewegungen und die politische Vielf&#228;ltigkeit und Unklarheit. Vollversammlungen an Universit&#228;ten sind beispielsweise wichtige Organe um Strategien des Widerstands gemeinsam und demokratisch zu diskutieren und besser zu organisieren. In den meisten Betrieben ist diese Art der Versammlungsfreiheit jedoch nicht gew&#228;hrt. Gewerkschaften und Betriebsr&#228;te m&#252;ssen jedoch keine verstaubten undemo-kratischen Sitzungen abhalten, sondern k&#246;nnen gerade durch den Einsatz von den jungen ArbeiterInnen zu lebendigen Instrumenten werden, die die Organisation der Arbeit und des Widerstandes gegen die Chefetagen diskutiert und stetig rechenschaftspflichtige und abw&#228;hlbare Vertreter w&#228;hlt. In vielen Arbeiterk&#228;mpfen hier in Deutschland war es erkennbar, dass die Gewerkschaftsbasis wesentlich weitergehende Forderungen stellt als ihre F&#252;hrungen durchsetzten wollen. Diesen Druck gilt es auszuweiten und standzuhalten, wir lassen uns nicht mit Lohnerh&#246;hungen von 4% (die in der Regel nicht mal die Inflationsrate abdecken) oder Kurzarbeitsprogrammen (einer verdeckten Form von Arbeitslosigkeit) abspeisen. &lt;br class='autobr' /&gt;
Das undemokratische Vertretertum, das wir in den Gewerkschaften finden, spiegelt letztendlich die Mechanismen der b&#252;rgerlichen Demokratie wieder, die auch an den Universit&#228;ten herrschen. Die Studierendenparlamente (oder Astas) funktionieren nach dem gleichen Modell der undurchsichtigen Vertreterwahlen und sind keine wahrhaft demokratischen Instrumente der Studierenden und Angestellten. Auch dieses Organ kann durch den Druck der Studierenden erobert werden, indem wir massive Vollversammlungen ausrufen an Stelle von untransparenten, kleinen Entscheidungsorganen. In diesen Vollversammlungen muss auch eine klare Strategie diskutiert werden, die es uns erm&#246;glicht sowohl reformistische Illusionen von Jugendorganisationen der b&#252;rgerlichen Parteien als auch puren spontanen Aktivismus von neoautonomen Organisationen ohne Programm, zu &#252;berwinden.&lt;br class='autobr' /&gt;
Internationale Solidarit&#228;t zwischen Studierenden- und Arbeiterk&#228;mpfen!&lt;br class='autobr' /&gt;
Die Belange der Studierenden, Sch&#252;lerInnen und jungen ArbeiterInnen sind in ihren Einzelheiten unterschiedlich. Trotzdem fu&#223;t das Grundprinzip unserer Fremdbestimmung (einige wenige &#252;ber die Massen) auf ein und demselben Klassengegensatz des kapitalistischen Systems. Auch wenn unser Widerstand sich immer aus unserem konkreten Umfeld ergibt und unsere Lebensbedingungen betrifft, so ist doch ohne eine Generalisierung unserer Perspektive alles verloren. Studierende alleine, zum Beispiel, da sie kaum &#246;konomischen Druck gegen die Kapitalisten aus&#252;ben k&#246;nnen, werden kaum ihre Forderungen f&#252;r eine freie Bildung f&#252;r alle in der Politik durchsetzten. Wenn sich jedoch Teile der jungen Arbeiterklasse mit ihnen verb&#252;nden und beispielsweise mit ihnen demonstrieren, wie es in einigen St&#228;dten beim letzten Bildungsstreik der Fall war, sind wir einen Schritt weiter. So zeigte zum Beispiel der Kampf der franz&#246;sischen Jugend gegen ihre Situation und den K&#252;ndigungs-schutzabbau der CPE umgekehrt dasselbe Prinzip: Auch Studierende und Sch&#252;lerInnen sollten sich praktisch und konkret mit aktuellen Arbeiterk&#228;mpfen verbinden, denn letztendlich werden sie auch bald auf dem kahl rasiertem Arbeitsmarkt stehen und nach Hilfe schreien. Gerade bei der Abwehr von den anstehenden Entlassungswellen k&#246;nnen Studierende Solidarit&#228;tskomitees an ihren (Hoch-)schulen bilden, Aufkl&#228;rungskampagnen begleiten, Streikkomitees mit Rat und Tat zu Seite stehen und mit den ArbeiterInnen &#252;ber politische Perspektiven diskutieren. In Mexiko Stadt beispielsweise verb&#252;nden sich gerade Studierende mit den Arbeitern des Elekrizit&#228;tsssektors: sie f&#252;hren gemeinsame Informations- und Protestveranstaltungen durch und bereichern sich gegenseitig im Kampf (siehe Artikel in diesem Heft). So k&#246;nnen wir uns auch hier, mit ArbeiterInnen von Opel, Quelle, Thyssen-Krupp, der Bahn und allen gef&#228;hrdeten Sektoren solidarisieren und unsere Kr&#228;fte doppeln, wobei diese Perspektive nicht am Stadtrand oder Grenzen halt machen sollte. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, eine internationale solidarische Perspektive aufzubauen, die es uns erlaubt von Erfahrungen anderer l&#228;nder und Kontinente zu lernen, uns zu n&#228;hren im Widerstand gegen die kapitalistischen Angriffe. So k&#246;nnen Unterschriftenaktionen oder Solidarit&#228;tsbekundungen, die wir beispielsweise den Kraft-ArbeiterInnen in Argentinien (siehe Artikel in diesem Heft) zukommen lassen, dort zu einem Anstieg der Moral der ArbeiterInnen in ihrem t&#228;glichen Kampf f&#252;hren. Dies w&#228;ren Beispiele zum Aufbau einer konkreten Br&#252;cke des Internationalismus, denn die Arbeiterklasse hat kein Vaterland.&lt;br class='autobr' /&gt;
Wider den imperialistischen Kriegen und der Repression!&lt;br class='autobr' /&gt;
Neben den unmittelbaren Schritten zur Verteidigung unserer Arbeits- und Studienpl&#228;tze durch die Organisation der fortschrittlichsten Sektoren der Jugend ist es auch unabdingbar, dem Morden im Nahen Osten durch deutsche Waffentr&#228;ger ein Ende zu setzten. Die Aufr&#252;stung (die nach Angaben Merkels in dieser Regierungsperiode massiv zunehmen wird) bringt Leid und Elend in unterdr&#252;ckte V&#246;lker um die Profitrate der deutschen Bourgeoisie zu steigern und machtpolitische Man&#246;ver durchzuf&#252;hren, den deutschen Imperialismus auszuweiten (siehe Afghanistan-Artikel in diesem Heft). Die Jugend war immer ein Anf&#252;hrer von Anti-Kriegs-Bewegungen und muss auch heute gegen die Militarisierung antreten, wobei jedoch eine klare Imperialismusdebatte zu f&#252;hren ist und nicht auf pseudo-pazifistische Versprechungen der b&#252;rgerlichen Parteien zu Vertrauen ist, die letztendlich wie im Falle der Linken kapitalistische Kriege unter den Deckmantel der Vereinten Nationen, also als v&#246;lkerrechtskonform, legitimieren. Insofern ist es unabdingbar uns gegen die Eins&#228;tze der Bundeswehr zu mobilisieren, zu demonstrieren und nicht nur den sofortigen R&#252;ckzug der Truppen zu fordern, sondern f&#252;r ihre Niederlage einzustehen.&lt;br class='autobr' /&gt;
Auch im Inneren m&#252;ssen wir uns mit einer Anschraubung der &#204;berwachungs- Kontroll- und Repressionsmechanismen auseinandersetzen. In diesem Zusammenhang hat die Piratenpartei mit ihrer Angst um &#8222;den gl&#228;sernen Menschen&#8220; (ihr einziger Programmpunkt) viele W&#228;hlerstimmen im September gewonnen und vermag es auch gro&#223;e Demonstrationen gegen den &#8222;&#204;berwachungsstaat&#8220; zu mobilisieren. Hiermit wird deutlich, dass immer mehr Jugendliche sich in ihrer demokratischen Rechten eingeschr&#228;nkt f&#252;hlen. Der Widerstand gegen die Aufr&#252;stung von Geheimdiensten, Kontrollverfahren und politsicher Verfolgung ist jedoch nicht auf der parlamentarischen Ebene zu suchen. Die Bourgeoisie bereitet sich heute (wieder einmal) darauf vor, zun&#228;chst die linke Avantgarde auszuspionieren und zu verfolgen um sp&#228;ter auch gegen widerst&#228;ndige ArbeiterInnen vorgehen zu k&#246;nnen und ihnen elementare Rechte, wie das Streikrecht unter fadenscheinigen Notstandsregelungen zu verw&#228;hren. Unser Einsatz zur Erhaltung von demokratischen Grundrechten muss sich also von vorneherein mit den ArbeiterInnen verb&#252;nden und einen Abwehrplan mit revolution&#228;rer Perspektive gegen die Angriffe auf unsere Freiheiten entwickeln.&lt;br class='autobr' /&gt;
&#8222;Jetzt aber...!&lt;br class='autobr' /&gt;
&#8211; es liegt nun an uns, uns gegen das Abladen der Krisenkosten auf unseren R&#252;cken durch dargestellte Aktionsformen zu wehren und eine revolution&#228;re Perspektive in der Jugend aufzubauen, die das Beste der historischen Erfahrungen des Proletariates mit unserem Mut verbindet und Marxismus nicht nur als eine intellektuelle Denkaufgabe auffasst, sondern allt&#228;glich als Methode anwendet und somit den Kampf gegen Prekarisierung und Unterdr&#252;ckung Seite an Seite mit der Arbeiterklasse f&#252;hrt. Wir wollen dazu beitragen eine aktive, denkende, solidarische Jugend zu gestalten. Eine Jugend frei von kleinb&#252;rgerlichem Individualismus, dem Skeptizismus feinselig, eine in die Zukunft der Menschheit optimistische Jugend. Eine Jugend, die mit den Vorstellungen der herrschenden Klasse bricht, und sie auf den Tod bek&#228;mpft. Dieser Kampf ist jedoch kein Generationen- sondern ein Klassenkampf und somit kann die Kraft der Jugend nur als Teil einer Bewegung zum Aufbau einer revolution&#228;ren Arbeiterpartei Fr&#252;chte tragen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Todestag von Rosa Luxemburg</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Todestag-von-Rosa-Luxemburg</link>
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		<dc:date>2009-01-15T10:05:16Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Antje Berlinger, Internationaler Klassenkampf </dc:creator>


		<dc:subject>Teor&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject>Historia</dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Die &#187;Rote Rosa&#171; war einer der wichtigsten F&#252;hrerinnen des deutschen Proletariats...&lt;/p&gt;

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Die &#187;Rote Rosa&#171; war einer der wichtigsten F&#252;hrerinnen des deutschen Proletariats. Sie war Philosophin, Politikerin, internationalistische Revolution&#228;rin und marxistische Theoretikerin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1914, nach der Unterst&#252;tzung der SPD f&#252;r den Ersten Weltkrieg, gr&#252;ndete sie zusammen mit Karl Liebknecht, Franz Mehring und Clara Zetkin den Spartakusbund. Wie Liebknecht wurde sie aufgrund ihres aktiven Widerstands gegen den Krieg verhaftet und durch die Revolution vom November 1918 befreit. Im Januar 1919 beteiligte sie sich an der Gr&#252;ndung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), wurde aber von den konterrevolution&#228;ren Kr&#228;ften am 15. Januar 1919 ermordet. Nach der Russischen Revolution von 1905 entwickelte sich eine harte Auseinandersetzung mit Karl Kaustky &#252;ber die Rolle der Massen in der Revolution und die Notwendigkeit f&#252;r eine revolution&#228;re Orientierung. Sie diskutierte auch mit Lenin, mit dem Luxemburg Differenzen in Bezug auf die Politik gegen&#252;ber der nationalen Frage hatte und wegen des Verh&#228;ltnisses zwischen der revolution&#228;ren Partei und der spontanen Massenbewegungen. Im Jahre 1917 kritisierte sie auch die Politik der Bolschewiken der Verfassungsgebenden Versammlung. Im Gegensatz zur gesamten Sozialdemokratie und deren historischen F&#252;hrern wie beispielsweise Kautsky, war sie eine &#252;berzeugte Anh&#228;ngerin der Oktoberrevolution und der Diktatur des Proletariats. Jahre sp&#228;ter versuchten viele Skeptiker, einen angeblichen &#187;Spontaneismus&#171; der Massen im Gegensatz zur Notwendigkeit des Aufbaus einer revolution&#228;ren Partei mit Luxemburgs Namen zu rechtfertigen beziehungsweise die Russische Revolution zu verunglimpfen. Eine absolute Fehlzuschreibung dieser Revolution&#228;rin, die ihr Leben dem Aufbau einer internationalistischen und revolution&#228;ren Arbeiterpartei, sowie dem Kampf f&#252;r den Sozialismus widmete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Deutschland vereinnahmten verschiedene politische Str&#246;mungen das Verm&#228;chtnis von Rosa Luxemburg: Sozialdemokraten, Stalinisten, Anarchisten - alle haben ihr eigenes Bild von ihr gezeichnet, entsprechend ihrer strategischen Interessen. Heute, 90 Jahre nach ihrer Ermordung durch die von den Sozialdemokraten unterst&#252;tzte Konterrevolution, tritt auch die reformistische neue Partei &#187;Die Linke&#171; dieser Runde bei und bezieht sich in einer schon beinahe mythischen Weise auf Rosa Luxemburg. &#196;hnlich wie bei ihrer - zwar lautstark propagierten, jedoch sehr begrenzten - R&#252;ckbesinnung auf Marx werden Rosa Luxemburgs Person und Theorien lediglich insofern thematisiert, als sie der zutiefst reformistischen Ideologieproduktion der Linken nicht im Wege steht. Jedoch ist gerade das verschwiegene zentrale Anliegen Luxemburgs von unstreitbarer G&#252;ltigkeit: der Kampf gegen den Reformismus f&#252;r eine revolution&#228;re Perspektive; jenseits des Mythos oder herausgepickten Einzelheiten der Gedanken Luxemburgs und auch den Fehlern in ihrer Krisen- und Imperialismustheorie),&lt;br class='autobr' /&gt;
In Deutschland trat der Widerspruch zwischen Reform und Revolution auf, als das Kapital scheinbar ohne Widerspr&#252;che voranschritt. Auf dem Weg zur Massenpartei wuchs in der SPD seit 1890 eine Schicht von Abgeordneten und Verwaltungsbeamten heran, die von ihren Posten lebten. Als Bernstein ab 1899 seine Schrift &#187;Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie&#171; ver&#246;ffentlichte (eine Artikelreihe zur Revision der Marxschen Zusammenbruchstheorie), traf er die Interessenlage der Arbeiteraristokratie und wurde aufgrund seiner Annahme, Marxens Prognosen seien falsch, zum Urvater des Revisionismus. Er schlo&#223; aus dem zeitweiligen Ausbleiben von Krisen auf eine dauerhafte Stabilit&#228;t des Kapitalismus: Die Arbeiter leben unter besseren Bedingungen, der Kapitalismus ist erstarkt und es gibt eine Sozialgesetzgebung. Die SPD m&#252;sse ihre revolution&#228;ren Ziele daher aufgeben und sich ganz auf Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiter konzentrieren, deren st&#228;rkste Waffe nun das Wahlrecht sei. Nach Bernstein, sei die Bourgeoisie seiner Zeit nicht die von Marx und Engels ehemals kritisierte. Sie sei viel st&#228;rker fragmentiert (reiche, kleine und neu entstehenden Mittelschichten). Bernstein zielte darauf ab, diese Botschaft an spezifische Sektoren der Bourgeoisie heranzutragen. Die Ungerechtigkeiten des Kapitals w&#252;rden das Bewusstsein und die Organisationen des Proletariats anheben. Um den Kapitalismus zu vers&#252;&#223;en, m&#252;ssten der Reichtum verteilt und die kleinen Produzenten unterst&#252;tzt werden. Nach Ansicht der Revisionisten werde der Kapitalismus nicht zusammenbrechen und man brauche ihn somit nicht durch den Sozialismus zu ersetzen, sondern m&#252;sse ihn steuern, kontrollieren und nach besten Ermessen regulieren. Bernstein lehnte private Unternehmen nicht grunds&#228;tzlich ab. Der Staat greife zwar mehr und mehr ein, aber innerhalb dieser Privatunternehmen &#187;[kann] ein gutes Industriegesetz (...) besser sein als hundert Verstaatlichungen&#171;[1].&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rosa Luxemburg antwortete Bernstein 1899 in ihrem ber&#252;hmten Pamphlet: &#187;Sozialreform oder Revolution.&#171; Sie erkl&#228;rte, wenn Bernstein Recht habe, sei die Sozialdemokratie &#252;berfl&#252;ssig. Auf die automatische gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums zu warten, sei eine Utopie und verurteile die SPD wie Don Quichotte zum Scheitern. Luxemburg wirft Bernstein vor, aus dem philosophischen Materialismus zu fliehen und Zuflucht im pr&#228;-marxistischen Idealismus der utopischen Sozialisten zu suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&#228;hrend f&#252;r die Revisionisten das Kreditsystem, die Medien und &#246;ffentlichen Gesellschaften mit beschr&#228;nkter Haftung eine nachweisliche Anpassung des Kapitalismus auf seinem Weg in Richtung Sozialismus darstellen, befriedigen diese Institutionen f&#252;r Luxemburg ausschlie&#223;lich die Erfordernisse der kapitalistischen Entwicklung. Sie sieht darin den Beginn der Auseinandersetzungen zwischen den zunehmend leistungsf&#228;higeren Nationalbourgeoisien Europas - ein deutlicher Beweis hierf&#252;r seien die Militarisierung und die Zollpolitik jener Zeit. Ihre st&#228;rksten Argumente gegen Bernstein konzentrierten sich auf den Klassencharakter des b&#252;rgerlichen Staats. In Bezug auf die Rolle der Gewerkschaften erkl&#228;rte sie, dass diese, da systemisch bedingt, lediglich versuchen k&#246;nnten, eine minimale Beteiligung f&#252;r die Arbeiterklasse an den Gewinnen der Bourgeoisie zu erlangen, aber nicht die Ausbeutung an sich, den Klassenwiderspruch &#252;berwinden k&#246;nnten. Sie sah die Sozialdemokratie nur solange von der Bourgeoisie geduldet, wie sie stillhalte. Erst im Zusammenbruch des kapitalistischen Systems k&#246;nne sie die Macht im Sinne der Arbeiterklasse nutzten. In den deutlichen Worten Rosa Luxemburg hei&#223;t dies, dass mit der Reduzierung auf Reformen und der Beteiligung an b&#252;rgerlichen Regierungen nicht der &#204;bergang zum Sozialismus erreicht werden kann. Sie bezieht sich damit auf Marx, der sagte, dass der b&#252;rgerliche Staatsapparat Herrschafts-instrument sei und somit nicht von der Arbeiterklasse &#252;bernommen werden kann. Deshalb, so argumentiert Luxemburg, solle die SPD die F&#252;hrung im Aufbau des n&#246;tigen Klassenbewusstseins &#252;bernehmen und die Selbstt&#228;tigkeit der Arbeiter f&#246;rdern, sie jedoch nicht blockieren. Luxemburg sah die von der Sozialdemokratie angesto&#223;enen Reformen als notwendig an, aber nur unter der Pr&#228;misse &#187;der Kampf f&#252;r soziale Reformen ist das Mittel, das Ziel ist die soziale Revolution&#171;[2]. Das strategische Ziel der Arbeiterklasse und ihrer F&#252;hrungen m&#252;sse also die Revolution sein. F&#252;r Luxemburg lag die Verantwortung der Partei nur in der Aufkl&#228;rung der Massen, um diesen so zu ihrer Unabh&#228;ngigkeit zu verhelfen - und sie in die Lage zu versetzen, die Macht f&#252;r sich selbst zu ergreifen. Die Partei m&#252;sse also das subjektive Element der Revolution herausbilden, das Bewusstsein der Arbeiterklasse f&#252;r ihre historischen Aufgaben entwickeln. Sie stellte klar, dass eine Partei, die &#187;f&#252;r&#171; die Arbeiter zu sprechen sucht, die sie vertrete (zum Beispiel in den b&#252;rgerlichen Parlamenten) und in ihrem Namen handle, &#187;sich selbst beschmutzen und zu einem Instrument der Konterrevolution wird&#171;[3].&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wurde Rosa Luxemburg schon fr&#252;h zur Wortf&#252;hrerin der internationalen sozialistischen Linken - durch ihren unvers&#246;hnlichen Kampf gegen den Revisionismus, der versucht(e), grundlegende revolution&#228;re Elemente des Marxismus programmatisch und praktisch zu &#187;revidieren&#171; und die Arbeiterklasse mit der Herrschaft des B&#252;rgertums auszus&#246;hnen. In diesem Kampf verteidigte Luxemburg die Marxsche Theorie des Kapitalismus, die These von der Krisenhaftigkeit dieser Produktionsweise, den revolution&#228;ren Charakter der Arbeiterklasse und die Notwendigkeit der sozialistischen Revolution. Die Arbeiterklasse braucht - darauf wies Luxemburg immer wieder hin - eine revolution&#228;re Partei als F&#252;hrung, die &#187;auf Grundlage einer wissenschaftlichen Programmatik agiert, das Proletariat auf die Machteroberung vorbereitet und zur Macht f&#252;hrt.&#171;[4]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings verfolgten der Revisionist Bernstein und der Renegat Kautsky weiterhin den Weg des sozialen Reformismus und bestimmten so den Trennlinie zwischen Reform und Revolution in Deutschland, sowie den Beginn einer langen Geschichte des Verrats der Sozialdemokratie an den historischen Interessen der Arbeiterklasse. Die Trennung in Minimalforderungen, d.h. Reformen, die auch innerhalb des kapitalistischen Systems durchsetzbar sind, und Maximalforderungen (die sozialistische Gesellschaft) wurden zur Grundlage jedes sozialdemokratischen Programms. Dadurch wurde das Agieren in den Parlamenten zur Grundlage jeden politischen Handelns zur Durchsetzung der politischen Minimalforderungen, w&#228;hrend die Maximalforderungen auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben wurden. &lt;br class='autobr' /&gt;
Dies war die Ausrichtung der SPD w&#228;hrend des Nachkriegsbooms, bis sich im vergangenen Jahrzehnt ihre Wendung hin zu einer Partei der Konterreformen klar vollzog. Die &#252;berwiegende Mehrheit der Gewerkschaftsf&#252;hrungen folgt ebenfalls dieser Ausrichtung, auch wenn sie noch nicht so weit in ihrer opportunistischen Wende gehen konnte. Denn sie ist einem h&#246;heren Druck durch die Arbeiter ausgesetzt. Dieser altbekannte, reformistische Ansatz wird heute ebenso von der Partei &#187;Die Linke&#171; &#252;bernommen, auch sie dadurch nicht gehindert wird, zusammen mit der SPD neoliberale Politik in Berlin durchzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Trennung zwischen Minimal- und Maximalforderungen wurde von Rosa Luxemburg vehement mit dem Argument kritisiert, dass Verbesserungen f&#252;r die Unterdr&#252;ckten nur durch eine revolution&#228;re Perspektive erreicht werden k&#246;nnen. Und das gesamte 20. Jahrhundert zeigt, dass es nur durch die bourgeoise Angst vor der Revolution m&#246;glich war, einige Zugest&#228;ndnisse in Gestalt von Reformen zu erringen (Reformen, die im Kapitalismus Tag f&#252;r Tag untergraben werden, vor allem in Zeiten wie diesen.) Die konkrete Ausformulierung eines Programms, das Reform und Revolution verbindet, lieferte schlie&#223;lich Leo Trotzki in seinem &#187;&#204;bergangsprogramm&#171;. Viele der darin enthaltenen Forderungen sind heute aktueller denn je. &lt;br class='autobr' /&gt;
Die derzeitige Situation &#228;hnelt jener am Beginn des 20. Jahrhunderts. Wir sind in eine Krisenperiode des Kapitalismus eingetreten. Die herrschende Klasse f&#252;hrt einen Generalangriff auf die Lohnabh&#228;ngigen und Unterdr&#252;ckten - weltweit. Daher m&#252;ssen die Abwehrk&#228;mpfe gegen den Sozialraub in ganz Europa, gegen Krieg und imperialistische Besatzung, gegen versch&#228;rfte Ausbeutung im Inneren und Expansion mit dem grunds&#228;tzlichen Kampf gegen den Kapitalismus verbunden werden. Dabei k&#246;nnen wir von einer der wichtigsten Anf&#252;hrerinnen des deutschen Proletariats und ihren theoretischen Ausarbeitungen lernen: Es ist in Zeiten der sich versch&#228;rfenden Krisen und Klassenwiderspr&#252;che notwendig, die Illusionen bez&#252;glich der b&#252;rgerlichen Demokratie abzulegen und f&#252;r den Aufbau von konsequent revolution&#228;ren Parteien zu k&#228;mpfen: &#187;Die Abschaffung der Kapitalsherrschaft, die Verwirklichung der sozialistischen Gesellschaftsordnung - dies und nichts Geringeres ist das geschichtliche Thema der gegenw&#228;rtigen Revolution. Ein gewaltiges Werk, das nicht im Handumdrehen durch ein paar Dekrete von oben herab vollbracht, das nur durch die eigene bewusste Aktion der Masse der Arbeitenden in Stadt und Land ins Leben gerufen, das nur durch h&#246;chste geistige Reife und unersch&#246;pflichen Idealismus der Volksmassen und ihrer Partei durch alle St&#252;rme gl&#252;cklich in den Hafen gebracht werden kann.&#171;[5]&lt;/p&gt;
&lt;hr class=&#034;spip&#034; /&gt;
&lt;p&gt;[1] Bernstein, Eduard (1899): Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie &lt;br class='autobr' /&gt;
[2] Luxemburg, Rosa (1899): Sozialreform oder Revolution? &lt;br class='autobr' /&gt;
[3] Luxemburg, Rosa (1899): Sozialreform oder Revolution? &lt;br class='autobr' /&gt;
[4] Luxemburg, Rosa (1918): Zur russischen Revolution&lt;br class='autobr' /&gt;
[5]Luxemburg, Rosa (1918): Der Anfang&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Zur Aktualit&#228;t des &#204;bergangsprogramms</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Zur-Aktualitat-des-Ubergangsprogramms</link>
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		<dc:subject>Historia</dc:subject>

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&lt;p&gt;Die aktuelle Wirtschaftskrise offenbart den krisenhaften Charakter des Kapitalismus und zeigt die M&#246;glichkeit seines allm&#228;hlichen Niedergangs auf. In dieser historischen Zeit ist das &#204;bergangsprogramm mehr denn je auf die Tagesordnung zu setzen, und zwar nicht als Propagandainstrument, sondern als Aktionsprogramm. &lt;br class='autobr' /&gt;
Vor 70 Jahren, im Herbst 1938, trafen sich am Vorabend des 2. Weltkrieges in der N&#228;he von Paris internationale Linksoppositionelle unter F&#252;hrung des russischen Revolution&#228;rs Leo (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Articulos-en-aleman" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en alem&#225;n&lt;/a&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Historia" rel="tag"&gt;Historia&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Die aktuelle Wirtschaftskrise offenbart den krisenhaften Charakter des Kapitalismus und zeigt die M&#246;glichkeit seines allm&#228;hlichen Niedergangs auf. In dieser historischen Zeit ist das &#204;bergangsprogramm mehr denn je auf die Tagesordnung zu setzen, und zwar nicht als Propagandainstrument, sondern als Aktionsprogramm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor 70 Jahren, im Herbst 1938, trafen sich am Vorabend des 2. Weltkrieges in der N&#228;he von Paris internationale Linksoppositionelle unter F&#252;hrung des russischen Revolution&#228;rs Leo Trotzki. Nach der katastrophalen Niederlage der Arbeiterbewegung in Deutschland und vor dem Hintergrund der konterrevolution&#228;ren KPD- und Komintern-Politiken sahen sie die Notwendigkeit einer konsequenten Opposition zum Stalinismus und zur verr&#228;terischen Dritten Internationale. Sie formulierten ein politisches Programm, mit welchem durch revolution&#228;re l&#246;sungsvorschl&#228;ge das Feld zum Kampf f&#252;r eine sozialistische Gesellschaft er&#246;ffnet werden sollte: Das &#204;bergangsprogramm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die objektiven Bedingungen, unter denen das &#204;bergangsprogramm entstanden ist, sind selbstverst&#228;ndlich nicht mehr die gleichen wie damals. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges hat sich der strategische Rahmen f&#252;r Revolution&#228;re mehrfach gewandelt und neue Antworten gefordert. So erlebte die Vierte Internationale in den f&#252;nfziger Jahren eine ihrer tiefgreifendsten Zersplitterungen: einerseits schlugen Ernest Mandel und Michel Pablo vor, in den kommunistischen Parteien aufzugehen, und der Sektor um Lambert, Healy und Moreno verlor sich in sozialdemokratischen, maoistischen und sogar nationalb&#252;rgerlichen Vorstellungen. Somit bewegten sie sich letztlich im reformistischen Umfeld und vers&#228;umten es, revolution&#228;re Parteien aufzubauen. In den klassenk&#228;mpferischen Prozessen der 70er Jahre r&#228;chte sich dies, keine umfassendere Einbindung der Arbeiterklasse gelang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die folgenden Jahrzehnte der neoliberalen Offensive des Kapitals und der kapitalistischen Restauration in den deformierten Arbeiterstaaten entwickelten sich zu immer versch&#228;rfteren Klassengegens&#228;tzen, Kriegsszenarien und Hungersn&#246;ten - also zu Leid und Elend, das neue revolution&#228;re Antworten erfordert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &#204;bergangsprogramm als das Fundament der Vierten Internationale gewinnt daher heute wieder an Aktualit&#228;t. Denn es ist das konsequenteste Werkzeug zur Errichtung einer Br&#252;cke zwischen den jetzigen Klassenk&#228;mpfen und dem Ziel einer sozialistischen Revolution.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um es auch konsequent anzuwenden, sind revolution&#228;re Gruppen notwendig, die sowohl theoretisch als auch in der politischen Praxis k&#228;mpfen. Auf theoretischer Ebene, um Tag f&#252;r Tag den revolution&#228;ren Marxismus wiederzubeleben und so gegen seine Gegner von rechts, die das Ende der gro&#223;en Ideologien propagieren, anzugehen. Und gegen seine linken Gegner, die sich in breit gefassten antineoliberalen Bewegungen und Parteien organisieren, aber die proletarische Revolution gegen reformistische Ziele eintauschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserer politischen Praxis gilt es, die Prozesse zu unterst&#252;tzten, in denen ArbeiterInnen f&#252;r ihre Klassenunabh&#228;ngigkeit k&#228;mpfen. So k&#246;nnen neue Ann&#228;herungen und Zusammenschl&#252;sse auf der Basis eines soliden, revolution&#228;ren Programms entstehen. Der Kampf f&#252;r den Wiederaufbau der Vierten Internationale ist der Kampf f&#252;r die sozialistische Revolution!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Obreros y estudiantes se movilizan</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Obreros-y-estudiantes-se-movilizan</link>
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		<dc:date>2008-11-20T00:24:23Z</dc:date>
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		<dc:language>es</dc:language>
		<dc:creator>Antje Berlinger, Marcelo Torres</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Crisis capitalista mundial</dc:subject>
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&lt;p&gt;La clase obrera alemana est&#225; dando se&#241;ales de querer seguir los pasos de sus hermanos de clase en Italia y Grecia. En Alemania se observa un aumento significativo de luchas reivindicativas que superan ampliamente la pol&#237;tica de moderaci&#243;n salarial que pretenden imponer las burocracias sindicales. As&#237;, durante la semana pasada los trabajadores afiliados al sindicato de metal&#250;rgicos IG Metall pararon parcialmente la producci&#243;n en el sector central de la econom&#237;a alemana: automotrices y (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Movimiento-Obrero" rel="tag"&gt;Movimiento Obrero&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Crisis-capitalista-mundial" rel="tag"&gt;Crisis capitalista mundial&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH65/arton1564-449b1.jpg?1694791930' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='65' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;La clase obrera alemana est&#225; dando se&#241;ales de querer seguir los pasos de sus hermanos de clase en Italia y Grecia. En Alemania se observa un aumento significativo de luchas reivindicativas que superan ampliamente la pol&#237;tica de moderaci&#243;n salarial que pretenden imponer las burocracias sindicales. As&#237;, durante la semana pasada los trabajadores afiliados al sindicato de metal&#250;rgicos IG Metall pararon parcialmente la producci&#243;n en el sector central de la econom&#237;a alemana: automotrices y electricidad. Hasta 550.000 obreros de las plantas de Opel, Mercedes Benz, Ford, Audi, BMW, Bosch, Nokia, Siemens y MAN forzaron a las direcciones sindicales a llamar a huelgas de aviso, paros y manifestaciones. Exig&#237;an un 8% de aumento salarial, exigencia que la burocracia del IG Metall ante el temor a llamar a una huelga indefinida traicion&#243; r&#225;pidamente llegando a un acuerdo a espalda de los trabajadores de un aumento del 4,2%, muy por debajo del 8% exigido inicialmente.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mientras que el presidente de la asociaci&#243;n de empresarios, Dieter Hundt, celebraba el acuerdo por representar una &#8220;muestra de sentido com&#250;n en una situaci&#243;n econ&#243;mica dif&#237;cil&#8221;, sectores de base exig&#237;an y exigen a&#250;n &#8220;rechazar ese miserable resultado y empezar inmediatamente con el refer&#233;ndum de huelga&#8221; pues &#8220;no pueden descargar la crisis sobre nuestras espaldas&#8221;. Seg&#250;n estimaciones, el a&#241;o que viene 350.000 trabajadores perder&#225;n sus puestos de trabajo, de los cuales la mitad ser&#237;a en el sector automotriz. Ya hoy los trabajadores tercerizados son echados a la calle y no se descartan recortes de plantilla de trabajadores con contrato permanente ni rebaja de salarios.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Y es que la &#8220;plaza alemana&#8221; depende en gran medida de los pa&#237;ses consumidores de sus productos hoy en d&#237;a muy golpeados, como los socios comerciales de importancia: EE.UU., el Reino Unido y el Estado Espa&#241;ol. Seg&#250;n algunas estimaciones, las exportaciones, el motor econ&#243;mico alem&#225;n por excelencia, sufrir&#225;n un frenazo considerable que llevar&#225; a un crecimiento de las misma de tan s&#243;lo un 0,4% (despu&#233;s del 4,2% de este a&#241;o) o incluso a un completo estancamiento.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&#8220;&#161;Fuera managers de las universidades!&#8221;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Los ataques de la burgues&#237;a se agudizan tambi&#233;n en el sector de la educaci&#243;n, donde junto con las directivas del plan Bolonia se est&#225; llevando a cabo una oleada de privatizaciones desde los jardines de infantes hasta las universidades, que intensifica el car&#225;cter clasista del sistema educativo. Por ejemplo, en la actualidad s&#243;lo un 16% de los universitarios son hijos o hijas de obreros y s&#243;lo el 3,3% hijos o hijas de inmigrantes. Ante esta situaci&#243;n, el pasado mi&#233;rcoles, estudiantes secundarios, acompa&#241;ados por universitarios y algunos profesores, organizaron una jornada de huelga con manifestaciones en alrededor de 40 ciudades alemanas. M&#225;s de 100.000 estudiantes llenaron las calles, demandando el fin a la miseria educativa y una educaci&#243;n de calidad, libre, gratuita y popular. Los estudiantes en Hannover sobrepasaron los l&#237;mites de la legalidad burguesa bloqueando el parlamento regional y en Berl&#237;n tomaron por asalto la Universidad de Humboldt, agitando banderas rojas desde sus balcones. Entraron por la fuerza en un sal&#243;n, donde empresarios estaban negociando derechos de patente para las universidades, y los forzaron a sostener sus carteles mientras se serv&#237;an de las exquiciteces culinarias del banquete preparado para la ocasi&#243;n al grito de &#8220;a -anti - anticapitalista&#8221; y &#8220;fuera managers de las universidades&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Estos &#250;ltimos hechos son una prueba m&#225;s de que la juventud en Alemania comienza a despertar de su letargo, comenzando a ver la necesidad de encontrar respuestas alternativas a las ideolog&#237;as dominantes y exigir la participaci&#243;n activa en sus condiciones de vida. Justamente en este clima social en el que se empieza a sentir que en el marco del fracaso ideol&#243;gico del neoliberalismo y de la falta de respuestas de la burgues&#237;a para hacer frente a la crisis econ&#243;mica y de los partidos tradicionales, los universitarios de la juventud del partido Die Linke organizan c&#237;rculos de lectura y discusi&#243;n de El Capital de Karl Marx. Despu&#233;s de a&#241;os de destierro del marxismo de las universidades, 2.000 j&#243;venes se encuentran cada semana en m&#225;s que 40 universidades alemanas para leer y debatir esta obra junto a intelectuales de izquierda. Despu&#233;s de d&#233;cadas de despolitizaci&#243;n y silencio, del supuesto fin de la historia, sectores de la juventud ponen la cr&#237;tica del capitalismo al orden del d&#237;a.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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