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	<title> Fracci&#243;n Trotskista Cuarta Internacional </title>
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		<title>Wird Erdogan faschistisch?</title>
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		<dc:creator>Suphi Toprak</dc:creator>


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		<description>&lt;p&gt;Der t&#252;rkische Staatsterror gegen das unterdr&#252;ckte kurdische Volk setzt sich fort. Kurdische St&#228;dte mit Ans&#228;tzen der Selbstverwaltung werden seit Wochen durch zehntausende Soldat*innen und Polizist*innen belagert. Der Widerstand ist trotzdem ungebrochen. Erdogan forciert diese Angriffe und nennt Hitler-Deutschland als Beispiel f&#252;r ein &#8222;erfolgreiches Pr&#228;sidialsystem&#8220;. Entwickelt sich die T&#252;rkei hin zum Faschismus?&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Articulos-en-aleman" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en alem&#225;n&lt;/a&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton9294-347e8.png?1696131382' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Der t&#252;rkische Staatsterror gegen das unterdr&#252;ckte kurdische Volk setzt sich fort. Kurdische St&#228;dte mit Ans&#228;tzen der Selbstverwaltung werden seit Wochen durch zehntausende Soldat*innen und Polizist*innen belagert. Der Widerstand ist trotzdem ungebrochen. Erdogan forciert diese Angriffe und nennt Hitler-Deutschland als Beispiel f&#252;r ein &#8222;erfolgreiches Pr&#228;sidialsystem&#8220;. Entwickelt sich die T&#252;rkei hin zum Faschismus?&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Bonapartisierung Erdogans&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor der Machteroberung der AKP rechtfertigte der verkn&#246;cherte Staats- und Milit&#228;rapparat der T&#252;rkei seine Macht nur noch mit der Bek&#228;mpfung der kurdischen Bev&#246;lkerung. Nachdem der PKK-Vorsitzende Abdullah &#214;calan 1999 verhaftet wurde, schien der Zeitpunkt f&#252;r die t&#252;rkische Bourgeoisie g&#252;nstig, die PKK mit allen Mitteln zu zerst&#246;ren. Sie war davon &#252;berzeugt, die PKK sei nach der Verhaftung &#214;calans sehr geschw&#228;cht. Die PKK &#252;berlebte aber diese Phase dank der massenhaften Unterst&#252;tzung der kurdischen Bev&#246;lkerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als die AKP 2002 an die Macht kam, war sie dazu auserkoren, die Neoliberalisierung des Landes einzuleiten, vorangetrieben durch die Wirtschaftskrise von 2001. Der Vorsitzende der AKP, Recep Tayyip Erdogan, brachte in diesem Prozess mit Versprechungen wie der Ann&#228;herung an EU, der L&#246;sung der kurdischen Frage und der Politik der Neoliberalisierung die verschiedenen Fraktionen der Bourgeoisie hinter sich. So konnte er die parteiinterne Konkurrenz ausschalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedoch dr&#228;ngte die Weltwirtschaftskrise seit 2008 die t&#252;rkische Wirtschaft an den Rande des Abgrundes und das Scheitern der t&#252;rkischen Interventionen im Zuge des Arabischen Fr&#252;hlings vertiefte diese Krise umso mehr. Diese Kombination l&#246;ste nun K&#228;mpfe zwischen den verschiedenen Fraktionen der t&#252;rkischen Bourgeoisie aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schw&#228;chen dieser AKP-Regierung wurden w&#228;hrend der Proteste um den Gezi-Park offensichtlich. Der t&#252;rkische Staat hatte Schwierigkeiten, mit den offiziellen Sicherheitskr&#228;ften die Bewegung zu unterdr&#252;cken. Daher ging Erdogan ein inoffizielles B&#252;ndnis mit kleinkriminellen und kleinb&#252;rgerlichen Ladenbesitzer*innen ein, um die Massen auf der Stra&#223;e zu unterdr&#252;cken. Dieses B&#252;ndnis vertiefte sich seitdem: Einige Vereine wie die &#8222;Osmanl&#305; Ocaklar&#305;&#8221; konnten sogar Anschluss an die AKP finden. Es ist dies auch der Versuch, die traditionelle Basis der ultrakonservativen MHP f&#252;r sich zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese kriminellen Banden haben die Aufgabe, die R&#228;umlichkeiten von kurdischen und linken Organisationen sowie regierungskritische Zeitungen und Vereine anzugreifen. W&#228;hrenddessen r&#252;stet der Staatsapparat milit&#228;risch und polizeilich auf, um den Widerstand in Kurdistan zu brechen. Da es in Kurdistan keine lumpenproletarischen oder kleinb&#252;rgerlichen Elemente in diesem Ausma&#223; gibt, ist der t&#252;rkische Staat gezwungen, einen Pakt mit radikal-islamistischen Gruppen einzugehen. So greifen islamistische Banden wie &#8222;H&#252;da Par&#8220; PKK-Anh&#228;nger*innen an, da diese ihrer Ansicht nach die muslimische Gesellschaft durch die S&#228;kularisierung und die Gew&#228;hrung von Frauenrechten &#8222;entarten&#8220; w&#252;rden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der Islamische Staat (IS) agiert inzwischen in Kurdistan und greift Linke und Kurd*innen an. Auf diese Weise zahlt der IS der AKP-Regierung die Zusammenarbeit zur&#252;ck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein neuer Faschismus?&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wird die AKP in der Bek&#228;mpfung des kurdischen Widerstandes faschistisch? Erdogan selbst verglich sich schon mit Hitler, indem er ein Pr&#228;sidialsystem in einem Zentralstaat nach dem Muster Nazideutschlands bef&#252;rwortete. Dies ist auch ein Mittel, um den Autonomiebestrebungen der Kurd*innen entgegenzutreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch hat die AKP als Vertreterin der t&#252;rkischen Bourgeoisie kein strategisches Interesse an einer organischen Anbindung an die kriminellen Banden des Kleinb&#252;rger*innentums. So distanziert sich Erdogan auch &#246;ffentlich von diesen Sektoren. Deren Forderungen zu akzeptieren hie&#223;e n&#228;mlich, die Kluft zwischen den verschiedenen Fraktionen der Bourgeoisie zu vertiefen. Diese Kluft haben wir in einem anderen Artikel bereits beschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&#228;hrend die s&#228;kulare Vereinigung t&#252;rkischer Industrieller und Gesch&#228;ftsleute (T&#220;SIAD) eher f&#252;r den &#8222;diplomatischen&#8220; Kurswechsel in der Au&#223;enpolitik, die Fortsetzung des &#8222;Friedensprozesses&#8220; steht, verh&#228;lt sich der konservative Verein Unabh&#228;ngiger Unternehmer und Industrieller (M&#220;SIAD) nach den Interessen Erdogans. Der Pro-Erdogan-Kurs des M&#220;SIAD ist kein Zufall, da dieser Verein vor allem in der Zeit der AKP-Alleinregierung gro&#223;e Unterst&#252;tzung erfahren hat uns so Gegenpol gegen T&#220;SIAD bilden konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Faschismus hat die physische und gesetzliche Vernichtung der demokratischen und proletarischen Organisationen sowie des Parlaments zum Ziel &#8211; so hofft er dank der Mobilisierung der kleinb&#252;rgerlichen Massen das b&#252;rgerliche System vor dem endg&#252;ltigen Zerfall zu retten. Erdogan unterdr&#252;ckt zwar die vorhandenen demokratischen und proletarischen Organisationen brutal, um eine b&#252;rgerliche Mehrheit f&#252;r seine Transformation in einen gesetzlichen Bonaparte zu bekommen. Erdogan kann aber den &#220;bergang zu einem faschistischen Regime nicht durchziehen, weil er die wirtschaftlich wichtigen Sektoren der Bourgeoisie nicht f&#252;r sich gewinnen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vom Krieg gegen den kurdischen Widerstand zu einem Klassenkrieg gegen den t&#252;rkischen Staat&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die linksliberale Illusion, dass das Massaker an Kurd*innen in den neunziger Jahren nur Taten des &#8222;tiefen Staates&#8220; &#8211; also der Verselbst&#228;ndigung des Milit&#228;r-, Sicherheits- und Geheimdienstapparats &#8211; gewesen w&#228;ren, wird gerade von der AKP-Regierung zerst&#246;rt. Sowohl in den 90er Jahren als auch heute sind verschiedene Kr&#228;fte der Bourgeoisie am Werk, die auf eines nicht verzichten wollen: die koloniale Macht &#252;ber Kurdistan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon jetzt werden nicht nur die Gefl&#252;chteten aus Syrien, sondern auch die aus Kurdistan zur Migration gezwungen. Trotz des repressiven Charakters von Erdogans Regimes starteten die kurdischen Jugendlichen einen Widerstand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die t&#252;rkische Armee kann trotz hunderter Toter bisher nicht die Kontrolle &#252;ber diese St&#228;dte erlangen. Die Beibehaltung dieses Zustandes in den n&#228;chsten Wochen und Monaten wird die AKP-Regierung noch mehr in Schwierigkeiten bringen. Ein PKK-Anf&#252;hrer, Cemil Bay&#305;k, k&#252;ndigte an, eine revolution&#228;re Front mit verschiedener Organisationen zu gr&#252;nden, um gemeinsam gegen Erdogans Regime zu k&#228;mpfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es zeichnet sich ab, dass die T&#252;rkei, falls die Regierung nicht einlenkt, in der n&#228;chsten Zeit ein Ort versch&#228;rfter milit&#228;rischer K&#228;mpfe wird. Die HDP wird indes von dem k&#228;mpfenden Jugendlichen nicht als Instanz zur Vermittlung mit dem t&#252;rkischen Regime akzeptiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In gewissen Situationen haben die mit Erdogan verb&#252;ndeten imperialistischen Kr&#228;fte ihn indes ein St&#252;ck weit in die Schranken gewiesen. So musste er unter US-amerikanischem Druck die Verweigerung milit&#228;rischer Hilfe &#252;ber die Grenze nach Rojava aufgeben. Im aktuellen Fall jedoch sind sich die Imperialismen und die T&#252;rkei darin einig, dass sie die Ideen der Selbstverwaltung nicht unterst&#252;tzen. Diesmal geht es also nicht darum, den IS zu bek&#228;mpfen, sondern den kurdischen Widerstand zu brechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Imperialismen wollen auf keinen Fall akzeptieren, dass sich linke Ans&#228;tze in dieser Region ausweiten. Auch die linksliberalen Illusionen, diesen kolonialen Staat am Verhandlungstisch zu &#252;berzeugen und ihn zu demokratisieren, ohne seine materielle Grundlagen anzugreifen, ist f&#252;r die k&#228;mpfenden Sektoren heimt&#252;ckisch und f&#252;hrt letztendlich zur Demoralisierung und Deorganisierung der Massen. Eine revolution&#228;re Politik aus dieser Situation heraus bedeutet, eine Politik f&#252;r die gesamte Arbeiter*innenklasse und Armen in der T&#252;rkei inklusive der Anerkennung des Selbstbestimmungsrechtes des kurdischen Volkes zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass die T&#252;rkei &#8211; trotz der offensichtlichen Brutalit&#228;t und Repressionen &#8211; noch kein faschistisches Regime besitzt, bedeutet, dass die Organisationen der Arbeiter*innenklasse, der Unterdr&#252;ckten, der kurdischen Bev&#246;lkerung durch ein soziales Programm breitere Massen erreichen k&#246;nnen. Das ist auch die beste Methode, um sich gegen den t&#252;rkischen Staat zu verteidigen. Daher muss auch der kurdische Widerstand f&#252;r Selbstverwaltungen soziale Ziele f&#252;r sich definieren und &#252;bernehmen, wie die Aufteilung von Land unter landlosen B&#228;uer*innen, Arbeit f&#252;r alle, Wohnung f&#252;r die Wohnungslosen und Brot f&#252;r die Brotlosen. Der Kampf um diese Forderungen k&#246;nnte die bisher noch abstrakten Selbstverwaltungsideen in konkrete Formen der R&#228;te verwandeln: die Zusammenf&#252;hrung der Armen, Arbeiter*innen, Jugendlichen, Frauen aus Kurdistan und der T&#252;rkei f&#252;r Brot, Arbeit und Wohnung, in der Perspektive ihrer politischen Macht&#252;bernahme!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Gro&#223;angriff der Post AG</title>
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		<dc:creator>Suphi Toprak</dc:creator>


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		<description>
&lt;p&gt;// PREKARISIERUNG: Der ehemalige Staatskonzern n&#228;hert sich dem &#8222;Modell Amazon&#8220;. Wenn es zum Widerstand kommt, ist eine Zusammenf&#252;hrung der K&#228;mpfe zentral. // &lt;br class='autobr' /&gt;
Die Deutsche Post AG plant eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen ihrer Belegschaft. &#8222;Wir m&#252;ssen das Delta zwischen den Lohnkosten der Post und denen der Konkurrenz schlie&#223;en&#8220;, &#228;u&#223;erte sich Vorstandschef Frank Appel, &#8222;wir zahlen heute unseren Mitarbeitern teilweise doppelt so viel wie unsere Wettbewerber&#8220;. Diese Aussagen (&#8230;)&lt;/p&gt;


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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton8960-51011.jpg?1696131382' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// PREKARISIERUNG: Der ehemalige Staatskonzern n&#228;hert sich dem &#8222;Modell Amazon&#8220;. Wenn es zum Widerstand kommt, ist eine Zusammenf&#252;hrung der K&#228;mpfe zentral. //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Deutsche Post AG plant eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen ihrer Belegschaft. &#8222;Wir m&#252;ssen das Delta zwischen den Lohnkosten der Post und denen der Konkurrenz schlie&#223;en&#8220;, &#228;u&#223;erte sich Vorstandschef Frank Appel, &#8222;wir zahlen heute unseren Mitarbeitern teilweise doppelt so viel wie unsere Wettbewerber&#8220;. Diese Aussagen muss man vor dem Hintergrund der hohen Gewinne sehen, die die Deutsche Post einf&#228;hrt. Ihre Aktien sind auf Rekordkurs, seit 2008 stieg der Gewinn pro MitarbeiterIn um 56 Prozent. Passend dazu wurden auch die Preise f&#252;r KundInnen kontinuierlich erh&#246;ht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Trend zur Prekarisierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren stellte die Post immer mehr Besch&#228;ftigte befristet ein. Heute haben ein Drittel der PaketzustellerInnen nur befristete Vertr&#228;ge. Der aktuell geltende Haustarif und der relativ hohe Organisationsgrad der ArbeiterInnen verhinderten bisher weitere Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen. Das m&#246;chte die Post nun umgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb gr&#252;ndete sie im Januar Regional-gesellschaften unter dem Namen &#8222;DHL Delivery GmbH&#8220;, deren im Handelsregister eingetragener Unternehmenszweck &#8222;die Erbringung logistischer Dienstleistungen, insbesondere Bef&#246;rderung und Zustellung von Paketsendungen&#8220; ist. Der geltende Haustarif soll also durch den Tarif der Speditions- und Logistikbranche ersetzt werden. Das bedeutet nicht nur bis zu 35 Prozent weniger Lohn, sondern auch flexible Arbeitszeiten von bis zu 10:45 Stunden pro Tag und die Pflicht zu Mehrarbeit an freien Tagen. Eine planbare Freizeit ist damit nicht m&#246;glich. Es gibt keinen Schutz vor Versetzungen und keinen tarifvertraglichen K&#252;ndigungsschutz. Das Ziel ist die massive Erh&#246;hung des Drucks und der Flexibilisierung der gesamten Belegschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begonnen hat es bereits: Aktuell befristet angestellte PaketlieferantInnen werden gezwungen, in die Tochter-firmen zu wechseln. Entweder akzeptieren sie die schlechteren l&#246;hne und Arbeitsbedingungen der Delivery GmbH oder ihre Vertr&#228;ge werden nicht verl&#228;ngert. Die Agentur f&#252;r Arbeit teilte einigen befristet Besch&#228;ftigten bereits mit, dass sie bei einer Ablehnung des Angebots mit einer Streichung von Leistungen rechnen m&#252;ssten. Unter diesen Bedingungen, vor allem angesichts des fehlenden K&#252;ndigungsschutzes, wirkt die angebotene Entfristung beim Wechsel wie Puderzucker auf einem Haufen Schei&#223;e.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorbild Amazon&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist wenig &#252;berraschend, dass das Produktionsmodell des Online-Marktf&#252;hrers Amazon auch auf andere Unternehmen ausstrahlt. Die Post als ehemaliges Staatsunternehmen befindet sich dabei zwar in einer v&#246;llig anderen Ausgangslage, kann sich dem Druck der Konkurrenz aber dennoch nicht entziehen. Bisher unterschied sie sich unter anderem durch die starke Verankerung der Gewerkschaft im Unternehmen und durch die lange bestehende Sozialpartnerschaft, die nun jedoch vor der endg&#252;ltigen Aufk&#252;ndigung steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der massive Anstieg von Befristungen in den vergangenen Jahren auf zehn Prozent der Gesamtbelegschaft &#8211; also fast 15.000 Besch&#228;ftigte &#8211; zeigte bereits die neue Marschrichtung auf. Die jetzt angebotenen Langzeitvertr&#228;ge dienen dabei nur dem schnellen Aufbau der neuen Tochtergesellschaften. F&#252;r die Zukunft ist auch dort mit einer gro&#223;en Zahl befristeter Stellen zu rechnen.&lt;br class='autobr' /&gt;
Weitere Elemente des &#8222;Modell Amazon&#8220; k&#246;nnten folgen: Insbesondere der massive Druck zur Selbstoptimierung der MitarbeiterInnen und die immer st&#228;rkere Erfassung und pr&#228;zise Taktung jedes einzelnen Produktionsschritts sowie die damit einhergehende Tendenz zur &#204;berausbeutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsamer Kampf&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ver.di hat bereits Widerstand angek&#252;ndigt, der Vorsitzende Frank Bsirske betonte sogar, es drohe &#8222;ein richtiger Gro&#223;konflikt in einem Bereich, der gewerkschaftlich sehr, sehr gut organisiert ist&#8220;. Dennoch sollten die tausenden betroffenen KollegInnen nicht darauf vertrauen, dass auf den harten Angriff automatisch eine energische Antwort folgt. Sie m&#252;ssen selbst daf&#252;r sorgen, dass ihre Gewerkschaft es nicht bei symbolischem Protest bel&#228;sst, sondern schlagkr&#228;ftige Streiks organisiert und dabei alle Post-Besch&#228;ftigten miteinbezieht, inklusive der neuen Tochtergesellschaften. Dar&#252;ber hinaus darf es eigentlich keinen Weg vorbei an der naheliegenden Allianz mit den Streikenden bei Amazon geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;DHL ist in Deutschland immer noch mit Abstand Amazons gr&#246;&#223;ter Logistikpartner. Ein gemeinsamer Kampf w&#252;rde also besonders gute M&#246;glichkeiten er&#246;ffnen. Wenn die gut organisierten KollegInnen der Paketlieferdienste gleichzeitig mit Amazon-Besch&#228;ftigten streiken, dann k&#246;nnte der US-Konzern auch mit noch so vielen StreikbrecherInnen massive Auswirkungen auf sein Kerngesch&#228;ft nicht mehr verhindern. Gemeinsam k&#246;nnten die verschiedenen Belegschaften nicht nur aktuelle Angriffe zur&#252;ckschlagen, sondern h&#228;tten auch die Kraft, die politischen Wegbereiter dieser Angriffe, wie die Agenda 2010, zu bek&#228;mpfen. Diese Chance darf nicht vertan werden.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Gegen den Angriff auf einen ArbeiterInnenverein in Istanbul!</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Gegen-den-Angriff-auf-einen-ArbeiterInnenverein-in-Istanbul</link>
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		<dc:creator>Suphi Toprak</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
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		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Turqu&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Am 14.9. haben die Mitglieder einer Drogenbande in einem Instabuler ArbeiterInnenviertel namens Sefak&#246;yeine junge Frau auf dem Weg zum Verein der ArbeiterInneneinheit sexuell bel&#228;stigt und anschlie&#223;end mit einem Messer auf ein Vereinsmitglied eingestochen. Am n&#228;chsten Tag kamen sie wieder, diesmal im Schutz der Polizei, und griffen den Verein erneut an. Sie konnten durch den Widerstand linker AktivistInnen abgewehrt werden.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Europa" rel="tag"&gt;Europa&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Asia" rel="tag"&gt;Asia&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Movimiento-Obrero" rel="tag"&gt;Movimiento Obrero&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Tapa-Central" rel="tag"&gt;Actualidad&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Analisis" rel="tag"&gt;An&#225;lisis&lt;/a&gt;, 
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		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Am 14.9. haben die Mitglieder einer Drogenbande in einem Instabuler ArbeiterInnenviertel namens Sefak&#246;yeine junge Frau auf dem Weg zum Verein der ArbeiterInneneinheit sexuell bel&#228;stigt und anschlie&#223;end mit einem Messer auf ein Vereinsmitglied eingestochen. Am n&#228;chsten Tag kamen sie wieder, diesmal im Schutz der Polizei, und griffen den Verein erneut an. Sie konnten durch den Widerstand linker AktivistInnen abgewehrt werden.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Verein der ArbeiterInneneinheit versucht eine Politik gegen die Drogenbanden in diesem Viertel zu organisieren. Die Banden sind in vielen ArbeiterInnenviertel in Istanbul m&#228;chtig. Mit Hilfe der Polizei greifen sie diverse linke Strukturen an, um dort ohne Widerstand ihre Gesch&#228;fte organisieren zu k&#246;nnen. Die Polizei nimmt diese Konflikte als Anlass, um linke AktivistInnen festzunehmen. So wurden bisher 48 Aktivistinnen von Ba&#287;&#305;ms&#305;z Devrimci S&#305;n&#305;f Platformu (BDSP- Plattform der unabh&#228;ngigen revolution&#228;ren Klasse) festgenommen. An den Angriffen hat sich auch die Jugendorganisation der regierenden Partei AKP stark beteiligt und die Angriffe organisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zumal gab es vor einigen Wochen ein Pogrom gegen Gefl&#252;chtete aus Syrien in diesem und benachbarten ArbeiterInnenvierteln. Die l&#228;den syrischer Gefl&#252;chteter wurden ausgepl&#252;ndert und die Gefl&#252;chteten angegriffen. Erst durch die Gegenaktionen der Linken konnten die reaktion&#228;ren und faschistischen Mobs an der Fortsetzung ihrer Angriffe gehindert werden. In der T&#252;rkei leben inzwischen hunderttausende Gefl&#252;chtete aus Syrien, die als Billigl&#246;hnerInnen eingesetzt werden.&lt;br class='autobr' /&gt;
Der Verein der ArbeiterInneneinheit und die BDSP haben vor einigen Tagen eine Solidarit&#228;tsaktion f&#252;r die Lear-ArbeiterInnen in Argentinien organisiert und weitere Aktionen angek&#252;ndigt. Wir erkl&#228;ren uns mit dem Verein der ArbeiterInneneinheit solidarisch. Wir protestieren gegen diesen Angriff, der mit Hilfe staatlicher Unterst&#252;tzung unternommen wurde, und fordern die sofortige Freilassung. Au&#223;erdem rufen wir alle linken Kr&#228;ften zum Schutz f&#252;r den Verein der ArbeiterInneneinheit auf. Hoch die internationale Solidarit&#228;t!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Die Lear-ArbeiterInnen marschieren gegen den Angriff der Gewerkschaft SMATA zum Arbeitsministerium</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Die-Lear-ArbeiterInnen-marschieren-gegen-den-Angriff-der-Gewerkschaft-SMATA-zum</link>
		<guid isPermaLink="true">https://www.estrategiainternacional.org/Die-Lear-ArbeiterInnen-marschieren-gegen-den-Angriff-der-Gewerkschaft-SMATA-zum</guid>
		<dc:date>2014-09-12T21:39:29Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Suphi Toprak</dc:creator>


		<dc:subject>Am&#233;rica Latina</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Argentina</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Lear Argentina</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Die in Argentinien f&#252;r ihre Wiedereinstellung k&#228;mpfenden ArbeiterInnen von Lear werden von der F&#252;hrung der Automobilgewerkschaft SMATA weiterhin offen angegriffen. Nach der Absetzung eines Oberst aus der Zeit der Diktatur und der harten Kritik gegen den Sicherheitsminister der Kirchner-Regierung Sergio Berni sind die Angriffe der Polizei auf die ArbeiterInnen vor&#252;bergehend gestoppt. Vor einigen Tagen wurde zum wiederholten Mal in einem Gericht das Urteil gef&#228;llt, dass die Entlassenen wiedereinzustellen sind.. Die ArbeiterInnen organisierten eine Demonstration zum Arbeitsministerium, um die Durchsetzung mehrerer Gerichtsurteile zu fordern. Angesicht des Widerstandes der ArbeiterInnen hat die Gewerkschaftsb&#252;rokratie die Angriffe auf die ArbeiterInnen versch&#228;rft, um die Interessen des Unternehmens zu sch&#252;tzen.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton8444-c462b.jpg?1696131382' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Die in Argentinien f&#252;r ihre Wiedereinstellung k&#228;mpfenden ArbeiterInnen von Lear werden von der F&#252;hrung der Automobilgewerkschaft SMATA weiterhin offen angegriffen. Nach der Absetzung eines Oberst aus der Zeit der Diktatur und der harten Kritik gegen den Sicherheitsminister der Kirchner-Regierung Sergio Berni sind die Angriffe der Polizei auf die ArbeiterInnen vor&#252;bergehend gestoppt. Vor einigen Tagen wurde zum wiederholten Mal in einem Gericht das Urteil gef&#228;llt, dass die Entlassenen wiedereinzustellen sind.. Die ArbeiterInnen organisierten eine Demonstration zum Arbeitsministerium, um die Durchsetzung mehrerer Gerichtsurteile zu fordern. Angesicht des Widerstandes der ArbeiterInnen hat die Gewerkschaftsb&#252;rokratie die Angriffe auf die ArbeiterInnen versch&#228;rft, um die Interessen des Unternehmens zu sch&#252;tzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Banden der Gewerkschaftsb&#252;rokratie randalieren im Parlament.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&#228;hrend der Abgeordnete der Partei Sozialistischer ArbeiterInnen (PTS) Nicol&#225;s del Ca&#241;o im Parlament eine Rede &#252;ber die Auslandsverschuldung hielt, wurde er von der das Parlament besuchenden Bande der SMATA-Gewerkschaft verbal angegriffen und sexistisch beschimpft. Im Parlament forderte del Ca&#241;o h&#228;ufig die Wiedereinstellung der ArbeiterInnen von Lear, kritisierte die Staatsgewalt gegen sie und stellte die Anfrage zur Absetzung des Oberst aus der Junta-Zeit Einen Tag nach dieser Anfrage wurde auch er von der Polizei angegriffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Betriebsr&#228;te wurden in der Fabrik von Schl&#228;gertrupps der SMATA-Gewerkschaft angegriffen!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gewerkschaftsb&#252;rokratie stachelte die Schl&#228;gertrupps zur weiteren physischen Angriffen gegen die vier wieder eingestellten Betriebsr&#228;te in der Fabrik an. Mit S&#228;tzen wie &#8222;Wir bringen Euch um!&#8220; haben die Banden der Gewerkschaftsb&#252;rokratie am 10. September die ArbeiterInnen physisch und verbal angegriffen. W&#228;hrenddessen gibt es etwa 13.000 Beurlaubungen in der Automobilindustrie. Auch wenn die Gewerkschaft die Entlassung ihnen nahestehenden ArbeiterInnen kritisiert, nimmt sie die Entlassungen von anderen Teilen der Belegschaft stillschweigend hin. Im Gegensatz zu dieser Politik, die Schl&#228;gertrupps gegen gew&#228;hlte ArbeiterInnen schickt um sie anzugreifen, setzen sich die ArbeiterInnen von Lear und Donnelley daf&#252;r ein, dass Beurlaubungen und K&#252;ndigungen verboten werden und das die Betriebe und Fabriken unter ArbeiterInnenverwaltung verstaatlicht werden, was eine der Hauptforderungen des gro&#223;en ArbeiterInnentreffens am 16. August in der Zone Norte war. Um diese Forderungen herum werden landesweit Aktionen, Versammlungen und Veranstaltungen organisiert. Die antib&#252;rokratischen und klassenk&#228;mpferischen Teile der ArbeiterInnenbewegung erhoben diese Forderungen auch im Rahmen des dritten Generalstreiks gegen die Kirchner-Regierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Das Video der verbalen Angriffe in Parlament: &lt;a href=&#034;https://www.youtube.com/watch?v=8D29lI709zI&amp;feature=youtu.be&#034; class=&#034;spip_url spip_out auto&#034; rel=&#034;nofollow external&#034;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=8D29lI709zI&amp;feature=youtu.be&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;DasVideo von verbalen und physischen Angriffen in der Fabrik: &lt;a href=&#034;https://www.youtube.com/watch?v=SCGty5e3nIQ&amp;feature=youtu.be&#034; class=&#034;spip_url spip_out auto&#034; rel=&#034;nofollow external&#034;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=SCGty5e3nIQ&amp;feature=youtu.be&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="es">
		<title>Solidaridad con los trabajadores de Lear en Estambul</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Solidaridad-con-los-trabajadores-de-Lear-en-Estambul</link>
		<guid isPermaLink="true">https://www.estrategiainternacional.org/Solidaridad-con-los-trabajadores-de-Lear-en-Estambul</guid>
		<dc:date>2014-09-07T20:00:00Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>es</dc:language>
		<dc:creator>Suphi Toprak</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Asia</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Solidaridad Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>Turqu&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject>Mundo &#193;rabe</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Los trabajadores de la empresa Greif y la Plataforma independiente revolucionaria (Ba&#287;&#305;ms&#305;z Devrimci S&#305;n&#305;f Platformu) han realizado este lunes una acci&#243;n de solidaridad con los trabajadores de Lear. &#8220;&#161;Los trabajadores de Lear no est&#225;n solos! &#161;Viva la solidaridad!&#8221; son las consignas que fueron aclamadas tanto en turco como en espa&#241;ol por los trabajadores de Greif.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH100/arton8428-3d8c1.jpg?1696131382' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='100' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Los trabajadores de la empresa Greif y la Plataforma independiente revolucionaria (Ba&#287;&#305;ms&#305;z Devrimci S&#305;n&#305;f Platformu) han realizado este lunes una acci&#243;n de solidaridad con los trabajadores de Lear. &#8220;&#161;Los trabajadores de Lear no est&#225;n solos! &#161;Viva la solidaridad!&#8221; son las consignas que fueron aclamadas tanto en turco como en espa&#241;ol por los trabajadores de Greif. &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La acci&#243;n se llev&#243; a cabo en Kadik&#246;y, en la parte asi&#225;tica de la ciudad de Estambul. &#8220;&#161;Los trabajadores de Lear no est&#225;n solos! &#161;Viva la solidaridad!&#8221; son las consignas que fueron aclamadas tanto en turco como en espa&#241;ol por los trabajadores de Greif.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Al mismo tiempo, frente a la obra en construcci&#243;n del Centro Torunlar de 42 pisos en el vecindario Mecidiyekoy de Sisli, donde 10 trabajadores murieron cuando un ascensor cay&#243; al vac&#237;o, tambi&#233;n se realizaron manifestaciones contra las muertes obreras y la explotaci&#243;n de los trabajadores de la construcci&#243;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;La ganancia es producto del capital, ser un esclavo de la empresa termino siendo causa de muerte y reforz&#243; la necesidad de que los trabajadores nos organicemos. Nuestro lema se llam&#243; &#8220;&#161;abajo la ganancia producto de la esclavitud!&#8221;, &#8220;No es un accidente, es un asesinato&#8221;, dijo uno de los trabajadores de Greif, Engin Y&#305;lg&#305;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;La clase dominante genera la muerte de trabajadores en todo el mundo&#8221;, sostuvo otra trabajadora de Greif, Emel &#214;zy&#246;n, y denunci&#243; la muerte de otros 10 trabajadores de edificios en Torun Center. &#8220;La explotaci&#243;n es cada d&#237;a m&#225;s salvaje&#8221;, agreg&#243;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En relaci&#243;n a la lucha de los trabajadores de Lear de Argentina, la trabajadora sostuvo que &#8220;La burocracia sindical est&#225; del lado de los patrones, ellos son parte de la explotaci&#243;n de nuestros compa&#241;eros y compa&#241;eras. Los trabajadores de Lear en argentina han enfrentado esta situaci&#243;n una y otra vez, frente a un sindicato que se apoy&#243; a la empresa. La experiencia nos muestra la necesidad de combatir al sistema. Por este motivo debemos impulsar las luchas obreras.&#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En una declaraci&#243;n le&#237;da durante la acci&#243;n de este lunes, los trabajadores de Greif han reivindicado que tanto su lucha como de los trabajadores de Lear son contra la explotaci&#243;n, pero tambi&#233;n contra la burocracia sindical, al mismo tiempo que denunciaron la complicidad entre el estado, la empresa y el sindicato.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;La burocracia sindical est&#225; al servicio del capital. Son enemigos del derecho a huelga de la clase trabajadora. Los puntos en com&#250;n de la resistencia en Lear y Greif son su derecho a luchar en contra de las condiciones de explotaci&#243;n y en contra de los despidos, y la posibilidad de organizar una base en contra de los dirigentes burocr&#225;ticos. Por estos motivos, la burocracia sindical se muestra intolerante, ya que sabe que las y los trabajadores seguir&#225;n dando la pelea.&#8221;, indicaron los sindicalistas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;Si los trabajadores de Lear triunfan, &#161;ganamos todos!&#8221;, declar&#243; &#214;zy&#246;n. &#8220;Seguiremos enviando nuestra solidaridad a los trabajadores de Lear desde Turqu&#237;a&#8221;, agreg&#243;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;&#161;Organic&#233;monos para que no haya m&#225;s muertes obreras!&#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Un representante de la Plataforma independiente revolucionaria (BDSP) tom&#243; la palabra al terminar el acto de solidaridad, denunciando el apoyo del gobierno del presidente turco Erdogan y el Partido de la Justicia y el Desarrollo (APK) a sectores capitalistas, expresados en las muertes obreras.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;Los amigos del gobierno del APK permiten estas muertes&#8221;, indic&#243;, y record&#243; las declaraciones de los representantes de la empresa Torunlar, quienes afirmaron que las muertes hab&#237;an sido responsabilidad de los trabajadores, cuando &#8220;eran muertes causadas por el capitalismo&#8221;. &#8220;No aceptamos que exista el hambre, la explotaci&#243;n, y que se asesine a obreros&#8221;, agreg&#243; el representante de la BDSP y llam&#243; a &#8220;organizarse contra este sistema de explotaci&#243;n&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Las acciones de solidaridad con la lucha de Lear continuar&#225;n en Turqu&#237;a. En los pr&#243;ximos d&#237;as se llevara a cabo una acci&#243;n de solidaridad frente al consulado Argentino, y en la ciudad de Bursa frente a la empresa Lear de Turkia.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="pt_br">
		<title>Turquia: A culpa &#233; do governo e da explora&#231;&#227;o patronal</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Turquia-A-culpa-e-do-governo-e-da-exploracao-patronal</link>
		<guid isPermaLink="true">https://www.estrategiainternacional.org/Turquia-A-culpa-e-do-governo-e-da-exploracao-patronal</guid>
		<dc:date>2014-05-21T16:49:00Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>pt_br</dc:language>
		<dc:creator>Baran Serhad, Suphi Toprak</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Asia</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Turqu&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista), da Alemanha </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Em 13/05, mais de 250 mineiros morreram em Soma, Turquia, na explos&#227;o de uma mina, e varias dezenas ficaram gravemente feridos. H&#225; centenas de trabalhador presos a 400 metros abaixo da terra. Pela grande cifra de trabalhadores ilegalizados no setor mineiro turco n&#227;o h&#225; uma n&#250;mero concreto de quantos mineiros seguem presos. Est&#225; claro que esta trag&#233;dia n&#227;o &#233; um acidente de trabalho, mas um massacre. O primeiro ministro Erdogan relativizou os mortos como v&#237;timas de um acidente &#8220;normal&#8221;, chamando a popula&#231;&#227;o a rezar e declarando um luto nacional de tr&#234;s dias. Logo que chegou a Soma, seu autom&#243;vel foi atacado por manifestantes e teve que se refugiar em um supermercado para fugir dos manifestantes enfurecidos.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH84/arton7863-cdb93.jpg?1696131382' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='84' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Por Baran Serhad e Suphi Toprak (de RIO, Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista, da Alemanha)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Em 13/05, mais de 250 mineiros morreram em Soma, Turquia, na explos&#227;o de uma mina, e varias dezenas ficaram gravemente feridos. H&#225; centenas de trabalhador presos a 400 metros abaixo da terra. Pela grande cifra de trabalhadores ilegalizados no setor mineiro turco n&#227;o h&#225; uma n&#250;mero concreto de quantos mineiros seguem presos. Est&#225; claro que esta trag&#233;dia n&#227;o &#233; um acidente de trabalho, mas um massacre. O primeiro ministro Erdogan relativizou os mortos como v&#237;timas de um acidente &#8220;normal&#8221;, chamando a popula&#231;&#227;o a rezar e declarando um luto nacional de tr&#234;s dias. Logo que chegou a Soma, seu autom&#243;vel foi atacado por manifestantes e teve que se refugiar em um supermercado para fugir dos manifestantes enfurecidos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A pol&#237;tica neoliberal do regime turco tem sua express&#227;o nas condi&#231;&#245;es de trabalho altamente prec&#225;rias e um amplo setor da m&#227;o de obra barata. Pela falta de seguran&#231;a no trabalho, no ano passado morreram 1200 pessoas em acidentes de trabalho, entre eles nove mineiros de Soma. Uma reclama&#231;&#227;o dos partidos opositores no parlamento, em abril deste ano, pelas condi&#231;&#245;es de seguran&#231;a do trabalho em Soma foi recha&#231;ada pelo governo como &#8220;injustificada&#8221;. A empresa, anteriormente estatal, se tornou cada vez mais hostil aos trabalhadores no marco da nova onda de privatiza&#231;&#227;o neoliberal e de precariza&#231;&#227;o. Na mina de Soma existem catorze empresas subcontratadas. Muitos mineiros trabalham para estas empresas recebendo menos que um sal&#225;rio m&#237;nimo. Foi encontrado um jovem trabalhador de 15 anos entre os mortos. A Turquia esta em primeiro lugar na Europa com rela&#231;&#227;o as piores condi&#231;&#245;es de trabalho.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Por&#233;m tampouco devemos nos enganar e crer que um capitalismo mais &#8220;humano&#8221; pode oferecer melhores condi&#231;&#245;es aos trabalhadores, sobretudo em um pais semicolonial como a Turquia. Enquanto as condi&#231;&#245;es de trabalho seguirem sendo &#8220;um custo&#8221; para os capitalistas, morrer&#227;o trabalhadores para garantir seus lucros. Somente derrubando o capitalismo &#233; que os trabalhadores poder&#227;o ter condi&#231;&#245;es de trabalho realmente dignas e seguras.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na quarta-feira aconteceram greves universit&#225;rias e manifesta&#231;&#245;es contra o governo em v&#225;rias cidades turcas. A demanda central do movimento de protesto &#233; a ren&#250;ncia do governo como respons&#225;vel pelo massacre. As grandes federa&#231;&#245;es sindicais DISK (Confedera&#231;&#227;o dos sindicatos oper&#225;rios revolucion&#225;rios), T&#252;rk-Is (Confedera&#231;&#227;o dos sindicatos oper&#225;rios da Turquia), KESK (Confedera&#231;&#227;o dos trabalhadores p&#250;blicos), TMMOB (Sindicato de arquitetos e engenheiros) e TTB (Sindicato turco de m&#233;dicos) chamaram manifesta&#231;&#245;es e na quinta feira 15/05 houve uma greve nacional de 24h. O hip&#243;crita governo turco decidiu por um luto nacional de tr&#234;s dias pelos acontecimentos enquanto suas m&#227;os est&#227;o banhadas no sangue de centenas de mineiros.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A crise do regime turco se acentua pela quest&#227;o social n&#227;o resolvida, pelos duros conflitos trabalhistas e pelos conflitos na burguesia. Apoiamos o movimento de protestos contra o governo. Mas opinamos que os sindicatos, para al&#233;m de greves simb&#243;licas de um dia, t&#234;m a tarefa de chamar a greve geral pol&#237;tica e por tempo indeterminado at&#233; que as minas sejam nacionalizadas sobre controle oper&#225;rio, que os ministros e o primeiro ministro respons&#225;veis pelo massacre renunciem. A burocracia sindical desempenhou um papel de freio nas lutas trabalhistas no auge nos &#250;ltimos meses. Isso significa: as lutas heroicas das massas oprimidas da Turquia, nas ruas e nas f&#225;bricas, desde o princ&#237;pio da rebeli&#227;o de Gezi, encontraram seus limites porque n&#227;o houve uma pol&#237;tica antiburocr&#225;tica e revolucion&#225;ria nos sindicatos, e nem interveio o movimento oper&#225;rio no movimento de massas por cima de acontecimentos isolados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pelo contr&#225;rio, diante da crise do governo cada vez mais impopular por sua pol&#237;tica neoliberal, antidemocr&#225;tica e pr&#243;-imperialista, &#233; necess&#225;rio que o movimento oper&#225;rio se una aos jovens da pra&#231;a Taksim, com seus pr&#243;prios m&#233;todos de greve, piquetes e ocupa&#231;&#245;es de f&#225;bricas, para construir uma alternativa antiburocr&#225;tica e revolucion&#225;ria dos trabalhadores que derrube o governo e lute por uma sa&#237;da oper&#225;ria e popular para a crise.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="en">
		<title>Turkey: The government and exploitation by the employers are to blame</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Turkey-The-government-and-exploitation-by-the-employers-are-to-blame</link>
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		<dc:date>2014-05-20T18:39:12Z</dc:date>
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		<dc:language>en</dc:language>
		<dc:creator>Baran Serhad, Suphi Toprak</dc:creator>


		<dc:subject>Medio Oriente</dc:subject>
		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Yosef M.</dc:subject>
		<dc:subject>Turqu&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), from Germany </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;On Tuesday, May 13, more than 250 miners died in Soma, Turkey, in a mine explosion; several dozen more were seriously injured. Hundreds of workers continue to be trapped in a mine 400 meters underground, with their lives endangered.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH84/arton7860-d00e3.jpg?1696131382' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='84' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hundreds of miners dead&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Turkey: The government and exploitation by the employers are to blame&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;By Baran Serhad Suphi Toprak&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;On Tuesday, May 13, more than 250 miners died in Soma, Turkey, in a mine explosion; several dozen more were seriously injured. Hundreds of workers continue to be trapped in a mine 400 meters underground, with their lives endangered. Because of the large number of illegal workers in the Turkish mining sector, there is no concrete number of how many miners continue to be trapped. But it is clear that this tragedy is not a work accident but a massacre. Prime Minister Erdo&#287;an downplayed the deaths as victims of a typical accident, calling on the people to pray and declaring a three-day national period of mourning. After arriving in Soma, his car was attacked by demonstrators, and he had to take refuge in a supermarket, in order to flee from the infuriated demonstrators.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The neo-liberal policy of the Turkish regime has its expression in highly precarious working conditions and a broad sector of cheap labor. Because of the lack of safety at work, last year, 1,203 people died from accidents at work, among them, nine miners from Soma. A complaint from opposition parties in Parliament, in April, last year, because of safety conditions at work in Soma was rejected by the government as &#034;unjustified.&#034; The formerly state-owned enterprise became increasingly hostile to the workers in the context of the new wave of neo-liberal privatization and job uncertainty. There are 14 subcontracted firms in the mine at Soma. Many miners were working for those firms for less than the 300 Euro minimum wage. A young illegal worker, 15 years old, was also among the dead. Turkey is in the first place in Europe as regards the worst conditions at work, and in third place internationally. It offers the workers only catastrophic conditions. But neither should one be misled and believe that a more &#034;humane&#034; capitalism could offer the workers better conditions, especially in a semi-colonial country like Turkey. As long as working conditions continue to be mere expense factors for the capitalists, workers will die for the capitalists' profits. Only by overthrowing capitalism will the workers be able to have really decent and safe working conditions.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;On Wednesday, university strikes and demonstrations against the government took place in several Turkish cities. The main demand of the protest movement is the resignation of the government as being responsible for the massacre. The big union federations DISK (Confederation of the Revolutionary Workers' Unions), T&#252;rk-&#304;&#351; (Confederation of the Workers' Unions of Turkey), KESK (Public Workers' Confederation), TMMOB (Union of Architects and Engineers), and TTB (Turkish Doctors' Union) called for demonstrations and for a one-day national strike on Thursday, May 15. The hypocritical Turkish government decided on a three-day national mourning period because of the events, while its hands are bathed in the blood of hundreds of miners.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The crisis of the Turkish regime grows worse, because of the unresolved social question, harsh labor conflicts and conflicts among the bourgeoisie. We support the protest movement against the government. But we think that the unions, over and above symbolic one-day strikes, have the task of calling a political General Strike, of indefinite duration, until the mines are nationalized under workers' control, and the Ministers and the Prime Minister responsible have resigned. The union bureaucracy has played a role of a brake on the labor struggles on the rise in the most recent months. That means: the heroic struggles of the oppressed masses of Turkey in the streets and factories since the beginning of the Gezi rebellion encountered their limits because there was no anti-bureaucratic and revolutionary policy in the unions; nor did the workers' movement intervene in the movement of the masses, beyond isolated events.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;On the contrary, faced with the crisis of the increasingly unpopular government, because of its neoliberal, anti-democratic and pro-imperialist policy, it is necessary that the workers' movement join the young people of Taksim Square, with its own methods of strikes, picket lines and factory occupations, to build a workers' anti-bureaucratic and revolutionary alternative, that will overthrow the government and will fight for a workers' and people's solution to the crisis.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="es">
		<title>Turqu&#237;a: La culpa es del gobierno y la explotaci&#243;n patronal</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Turquia-La-culpa-es-del-gobierno-y-la-explotacion-patronal</link>
		<guid isPermaLink="true">https://www.estrategiainternacional.org/Turquia-La-culpa-es-del-gobierno-y-la-explotacion-patronal</guid>
		<dc:date>2014-05-15T06:57:29Z</dc:date>
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		<dc:language>es</dc:language>
		<dc:creator>Baran Serhad, Suphi Toprak</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Asia</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Turqu&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organizaci&#243;n Revolucionaria Internacionalista), de Alemania </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;El martes 13 de mayo, m&#225;s de 250 mineros murieron en Soma/Turqu&#237;a en la explosi&#243;n de una mina, varias decenas m&#225;s fueron gravemente heridos. Siguen estando cientos de trabajadores atrapados en la mina a 400 metros bajo tierra peligrando su vida. Por la gran cifra de trabajadores ilegalizados en el sector minero turco no hay una cifra concreta cu&#225;ntos mineros siguen atrapados. Pero est&#225; claro que esta tragedia no es un accidente de trabajo sino una masacre. El Primer Ministro Erdogan relativiz&#243; los muertos como v&#237;ctimas de un accidente normal, llamando a la gente a rezar y declarando un luto nacional de tres d&#237;as. Luego de llegar a Soma su auto fue atacado por manifestantes y tuvo que refugiarse en un supermercado para huir de los manifestantes enfurecidos.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH84/arton7849-932a0.jpg?1696131382' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='84' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;El martes 13 de mayo, m&#225;s de 250 mineros murieron en Soma/Turqu&#237;a en la explosi&#243;n de una mina, varias decenas m&#225;s fueron gravemente heridos. Siguen estando cientos de trabajadores atrapados en la mina a 400 metros bajo tierra peligrando su vida. Por la gran cifra de trabajadores ilegalizados en el sector minero turco no hay una cifra concreta cu&#225;ntos mineros siguen atrapados. Pero est&#225; claro que esta tragedia no es un accidente de trabajo sino una masacre. El Primer Ministro Erdogan relativiz&#243; los muertos como v&#237;ctimas de un accidente normal, llamando a la gente a rezar y declarando un luto nacional de tres d&#237;as. Luego de llegar a Soma su auto fue atacado por manifestantes y tuvo que refugiarse en un supermercado para huir de los manifestantes enfurecidos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La pol&#237;tica neoliberal del r&#233;gimen turco tiene su expresi&#243;n en condiciones de trabajo altamente precarias y un amplio sector de mano de obra barata. Por falta de seguridad de trabajo, el a&#241;o pasado murieron 1203 personas por accidentes de trabajo, entre ellos nueve mineros de Soma. Un reclamo desde partidos opositores en el parlamento, en abril de ese a&#241;o, por las condiciones de seguridad en el trabajo en Soma fue rechazado desde el gobierno por &#8220;injustificado&#8221;. La empresa anteriormente estatal se volvi&#243; cada vez m&#225;s hostil a los trabajadores en el marco de la nueva ola de privatizaci&#243;n neoliberal y de precarizaci&#243;n. En la mina en Soma existen 14 empresas subcontratadas. Muchos mineros trabajaban para esas empresas por debajo del salario m&#237;nimo de 300 Euros. Tambi&#233;n un joven trabajador ilegal de 15 a&#241;os se encontr&#243; entre los muertos. Turqu&#237;a est&#225; en el primer lugar en Europa en cuanto a las peores condiciones de trabajo, y en el tercero al nivel mundial. Solo ofrece condiciones catastr&#243;ficas a los trabajadores. Pero tampoco hay que enga&#241;arse y creer que un capitalismo m&#225;s &#8220;humano&#8221; puede ofrecer mejores condiciones a los trabajadores, sobre todo en un pa&#237;s semicolonial como es Turqu&#237;a. Mientras las condiciones laborales sigan siendo meros factores de gasto para los capitalistas, morir&#225;n trabajadores para sus ganancias. S&#243;lo derrumbando al capitalismo, los trabajadores podr&#225;n tener condiciones de trabajo realmente dignas y seguras.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El mi&#233;rcoles tuvieron lugar huelgas universitarias y manifestaciones contra el gobierno en varias ciudades turcas. La demanda central del movimiento de protesta es la renuncia del gobierno como responsable de la masacre. Las grandes federaciones sindicales D&#304;SK (Confederaci&#243;n de los sindicatos obreros revolucionarios), T&#252;rk-&#304;&#351; (Confederaci&#243;n de los sindicatos obreros de Turqu&#237;a), KESK (Confederaci&#243;n de los trabajadores p&#250;blicos), TMMOB (Sindicato de arquitectos e ingenieros) y TTB (Sindicato turco de m&#233;dicos) llamaron a manifestaciones y el jueves 15/5 a un paro nacional de un d&#237;a. El hip&#243;crita gobierno turco resolvi&#243; un luto nacional de tres d&#237;as por los acontecimientos mientras sus manos est&#225;n ba&#241;adas en la sangre de cientos de mineros.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La crisis del r&#233;gimen turco se agudiza por la cuesti&#243;n social no resuelta, los duros conflictos laborales y los conflictos en la burgues&#237;a. Apoyamos al movimiento de protesta contra el gobierno. Pero opinamos que los sindicatos, m&#225;s all&#225; de paros simb&#243;licos de un d&#237;a, tienen la tarea de llamar a la huelga general pol&#237;tica e indefinida hasta que las minas sean nacionalizadas bajo control obrero y los ministros y el primer ministro responsables hayan renunciado. La burocracia sindical jug&#243; un rol de freno en las luchas laborales en auge en los &#250;ltimos meses. Eso significa: las luchas heroicas de las masas oprimidas de Turqu&#237;a en las calles y f&#225;bricas desde el principio de la rebeli&#243;n de Gezi encontraron sus l&#237;mites porque no hubo una pol&#237;tica antiburocr&#225;tica y revolucionaria en los sindicatos, ni intervino el movimiento obrero en el movimiento de masas por encima de acontecimientos aislados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Al contrario, ante la crisis del gobierno cada vez m&#225;s impopular por su pol&#237;tica neoliberal, antidemocr&#225;tico y proimperialista, es necesario que el movimiento obrero se una a los j&#243;venes de la plaza Taksim, con sus propios m&#233;todos de huelga, piquetes y ocupaciones de f&#225;bricas, para construir una alternativa antiburocr&#225;tica y revolucionaria de los trabajadores que derrumbe el gobierno y luche por una salida obrera y popular a la crisis.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="tr">
		<title>T&#252;rkiye'de y&#252;zlerce maden i&#351;&#231;isi can verdi</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Turkiye-de-yuzlerce-maden-iscisi-can-verdi</link>
		<guid isPermaLink="true">https://www.estrategiainternacional.org/Turkiye-de-yuzlerce-maden-iscisi-can-verdi</guid>
		<dc:date>2014-05-14T22:32:00Z</dc:date>
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		<dc:language>tr</dc:language>
		<dc:creator>Baran Serhad, Suphi Toprak</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Asia</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Turqu&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject>&lt;span lang='fr'&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), de l'Allemagne &lt;/span&gt;</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;13 May&#305;s 2014 Sal&#305; g&#252;n&#252; Soma'da y&#252;zlerce Maden i&#351;&#231;isi Trafo patlamas&#305;ndan dolay&#305; can verdi ve onlarca i&#351;&#231;i a&#287;&#305;r yaral&#305; konumunda. Yerin yakla&#351;&#305;k 400 metre alt&#305;nda halen y&#252;zlerce i&#351;&#231;i mahsur bulundu&#287;undan dolay&#305; &#246;l&#252; say&#305;s&#305; giderek art&#305;yor. T&#252;rkiye'deki maden sekt&#246;r&#252;nde illegal &#231;al&#305;&#351;an i&#351;&#231;i say&#305;s&#305;n&#305;n fazlal&#305;&#287;&#305;ndan &#246;t&#252;r&#252;, mahsur kalan i&#351;&#231;ilerin somut say&#305;s&#305; a&#231;&#305;klanam&#305;yor.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Articulos-en-turco" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en turco&lt;/a&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Asia" rel="tag"&gt;Asia&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Movimiento-Obrero" rel="tag"&gt;Movimiento Obrero&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Tapa-Central" rel="tag"&gt;Actualidad&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Analisis" rel="tag"&gt;An&#225;lisis&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Turquia-119" rel="tag"&gt;Turqu&#237;a&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt;&lt;span lang='fr'&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), de l'Allemagne &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;T&#252;rkiye'de y&#252;zlerce maden i&#351;&#231;isi can verdi&lt;br class='autobr' /&gt;
Gepostet von Baran Serhad am 14. Mai 2014 in T&#252;rk&#231;e, T&#252;rkei&lt;br class='autobr' /&gt;
13 May&#305;s 2014 Sal&#305; g&#252;n&#252; Soma'da y&#252;zlerce Maden i&#351;&#231;isi Trafo patlamas&#305;ndan dolay&#305; can verdi ve onlarca i&#351;&#231;i a&#287;&#305;r yaral&#305; konumunda. Yerin yakla&#351;&#305;k 400 metre alt&#305;nda halen y&#252;zlerce i&#351;&#231;i mahsur bulundu&#287;undan dolay&#305; &#246;l&#252; say&#305;s&#305; giderek art&#305;yor. T&#252;rkiye'deki maden sekt&#246;r&#252;nde illegal &#231;al&#305;&#351;an i&#351;&#231;i say&#305;s&#305;n&#305;n fazlal&#305;&#287;&#305;ndan &#246;t&#252;r&#252;, mahsur kalan i&#351;&#231;ilerin somut say&#305;s&#305; a&#231;&#305;klanam&#305;yor. Buna ra&#287;men net olan &#351;ey: Bu T&#252;rkiye'deki i&#351;&#231;i s&#305;n&#305;f&#305;n&#305;n tarihinde ya&#351;ad&#305;&#287;&#305; en b&#252;y&#252;k katliamlardan birisidir. Biz bu trajediyi bir i&#351; kazas&#305; olarak de&#287;il, bilakis bir katliam olarak nitelendiriyoruz. Ba&#351;bakan Erdo&#287;an &#246;l&#252;leri s&#305;radan bir i&#351; kazas&#305;n&#305;n kurbanlar&#305; olarak g&#246;sterip, insanlar&#305; dua etmeye &#231;a&#287;&#305;rarak adeta bu katliam&#305; s&#305;radanla&#351;t&#305;rma &#231;abas&#305; i&#231;inde oldu&#287;unu belli etmi&#351;tir. Bunun haricinde T&#252;rk devleti 3 g&#252;nl&#252;k yas ilan etti. Bu a&#231;&#305;klaman&#305;n ard&#305;ndan makam arac&#305; eylemciler taraf&#305;ndan hedef al&#305;nd&#305;&#287;&#305;ndan dolay&#305; kendisi S&#252;permarkete ka&#231;mak zorunda kald&#305;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;T&#252;rk rejiminin neoliberal politikas&#305; yans&#305;mas&#305;n&#305; a&#287;&#305;r prekarite i&#351; ko&#351;ullar&#305; ve d&#252;&#351;&#252;k &#252;cret sekt&#246;r&#252;nde bulmaktad&#305;r. Ge&#231;ti&#287;imiz y&#305;l g&#252;vencesiz &#231;al&#305;&#351;ma ko&#351;ullar&#305; y&#252;z&#252;nden 1203 i&#351;&#231;i kazalardan dolay&#305; can vermi&#351;ti. Bu &#246;len i&#351;&#231;ilerin aras&#305;nda Soma'dan 9 maden i&#351;&#231;isi de bulunmaktayd&#305;. Muhalefet partisinin ge&#231;ti&#287;imiz Nisan ay&#305;nda mecliste verdi&#287;i Soma hakk&#305;ndaki ara&#351;t&#305;rma &#246;nergesi h&#252;k&#252;met taraf&#305;ndan reddedilmi&#351;ti. &#214;ncesinde devletin kontrol&#252;nde olan &#351;irket, &#246;zelle&#351;tirme ve prekarite dalgas&#305; s&#305;ras&#305;nda i&#351;&#231;i d&#252;&#351;manl&#305;&#287;&#305;n&#305; derinle&#351;tirdi. 14 ta&#351;eron firman&#305;n bulundu&#287;u Soma'daki maden oca&#287;&#305;nda ta&#351;eron firmaya ba&#287;l&#305; bir&#231;ok maden i&#351;&#231;isi asgari &#252;cretin alt&#305;nda &#231;al&#305;&#351;&#305;yorlar. Can verenler aras&#305;nda bulunanlardan birisi de 15 ya&#351;&#305;ndaki illegal &#231;al&#305;&#351;an bir maden i&#351;&#231;isiydi. T&#252;rkiye g&#252;vencesiz i&#351; ko&#351;ullar&#305; ba&#287;lam&#305;nda Avrupa'n&#305;n tepesinde ve d&#252;nyada 3. s&#305;rada bulunuyor. Bu sebepten dolay&#305; T&#252;rkiye i&#351;&#231;ilere sadece korkun&#231; ko&#351;ullar sunmaktad&#305;r. Lakin &#8221;insanc&#305;l&#8221; bir kapitalizmin &#246;zellikle T&#252;rkiye gibi bir yar&#305;-s&#246;m&#252;rge &#252;lke ko&#351;ullar&#305;nda, i&#351;&#231;ilere daha iyi olanaklar sa&#287;layaca&#287;&#305; il&#252;zyonuna kap&#305;lmamak gerekir. &#199;al&#305;&#351;ma ko&#351;ullar&#305; kapitalistler i&#231;in maliyet fakt&#246;rleri olarak kald&#305;&#287;&#305; s&#252;rece, i&#351;&#231;iler kapitalistlerin daha fazla kar ko&#351;ullar&#305; i&#231;in &#246;lmeye devam edeceklerdir. Ancak kapitalizmin y&#305;k&#305;m&#305; ile i&#351;&#231;iler daha insanc&#305;l ve sa&#287;l&#305;kl&#305; ko&#351;ullar alt&#305;nda &#231;al&#305;&#351;ma f&#305;rsat&#305; bulabileceklerdir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#199;ar&#351;amba g&#252;n&#252; T&#252;rkiye'nin bir&#231;ok &#351;ehrinde h&#252;k&#252;mete kar&#351;&#305; g&#246;steriler ve &#252;niversitelerde boykot vuku buldu. Bu protesto hareketinin merkezi talebi ise katliamdan sorumlu olan h&#252;k&#252;metin istifas&#305; olarak &#246;n plana &#231;&#305;kt&#305;. D&#304;SK, T&#252;rk-&#304;&#351;, KESK, TMMOB ve TTB gibi sendika hareketleri eylem ve 15 May&#305;s Per&#351;embe g&#252;n&#252; i&#231;in bir g&#252;nl&#252;k &#252;lke &#231;ap&#305;nda grev &#231;a&#287;r&#305;s yapt&#305;lar. Ellerini &#246;len y&#252;zlerce maden i&#351;&#231;isinin kan&#305; ile y&#305;kayan ikiy&#252;zl&#252; T&#252;rk h&#252;k&#252;meti ise, Soma'daki geli&#351;meler do&#287;rultusunda ulusal yas ilan etti.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;T&#252;rk rejiminin krizi &#231;&#246;z&#252;me kavu&#351;mam&#305;&#351; sosyal sorunlar, a&#287;&#305;r i&#351;&#231;i m&#252;cadeleleri ve burjuvazi i&#231;indeki &#231;at&#305;&#351;malar do&#287;rultusunda derinle&#351;mektedir. Bizler t&#252;rk h&#252;k&#252;metine kar&#351;&#305; d&#252;zenlenen protesto hareketlerini destekliyoruz. Ayr&#305;ca sendikalarn sembolik bir g&#252;nl&#252;k i&#351; brakma eyleminden fazlas&#305;n&#305; g&#246;stererek, as&#305;l g&#246;revinin maden ocaklar&#305;n&#305;n i&#351;&#231;ilerin kontrol alt&#305;na al&#305;nana ve sorumlu bakanl&#305;klar ve ba&#351;bakan g&#246;revinden istifa edene kadar s&#252;resiz bir politik genel grev &#231;a&#287;r&#305;s&#305; yapmas&#305; gerekti&#287;ini d&#252;&#351;&#252;n&#252;yoruz. Sendika b&#252;rokrasisi y&#252;kselen i&#351;&#231;i m&#252;cadelelerinde &#246;zellikle son aylarda frenleyici bir rol&#252; &#252;stlenmi&#351;tir. Bunun anlam&#305;: Gezi direni&#351;inin ba&#351;lang&#305;c&#305;ndan itibaren ezilenler tarafndan i&#351;yerlerinde ve sokaklarda y&#252;r&#252;t&#252;len kahramanca m&#252;cadeleler s&#305;n&#305;rlar&#305;na ula&#351;m&#305;&#351;t&#305;r. Bunun ba&#351;l&#305;ca sebebi bu m&#252;cadeleler s&#305;ras&#305;nda ne sendika i&#231;erisinde aktif devrimci antib&#252;rokratik bir &#231;al&#305;&#351;ma y&#252;r&#252;t&#252;lm&#252;&#351;t&#252;r ne de i&#351;&#231;i s&#305;n&#305;f&#305;n&#305;n kitlesel m&#252;cadelelere sporadik temelden daha fazla katl&#305;m&#305; s&#246;z konusuydu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;H&#252;k&#252;metin neoliberal, antidemokratik ve proemperyalist siyasi &#231;izgisi y&#252;z&#252;nden a&#231;&#305;&#287;a &#231;&#305;kan krizine kar&#351;&#305; i&#351;&#231;i s&#305;n&#305;f&#305;n&#305;n Taksim meydan&#305;ndaki gen&#231;lik ile birle&#351;mesi gerekmektedir. &#304;&#351;&#231;i s&#305;n&#305;f&#305;n&#305;n grev, barikat ve fabrika i&#351;gali metotlar&#305;n&#305; kullanarak, h&#252;k&#252;meti devirebilecek ve krizden i&#351;&#231;ileri ile kitleleri &#231;&#305;kartmak i&#231;in m&#252;cadele verecek antib&#252;rokratik ve devrimci alternatifi olu&#351;turmas&#305; elzemdir.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Turkey: Occupying the Greif Factory</title>
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		<dc:date>2014-04-02T20:31:41Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>en</dc:language>
		<dc:creator>Suphi Toprak</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Asia</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
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		<dc:subject>Turqu&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), from Germany </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Since February 10, the workers of Greif, a manufacturer for packaging products, occupy one of the company's four factories in Istanbul. Since March 14, the growing group of workers who support the strike also occupied the rooms of the Turkish Textile Trade Union (DISK/Textile) and demand active support from union officials. One of the workers was interviewed by Suphi Toprak (Revolitionary Internationalist Organization, German section of the FT-CI).&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Movimiento-Obrero" rel="tag"&gt;Movimiento Obrero&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Tapa-Central" rel="tag"&gt;Actualidad&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Entrevista" rel="tag"&gt;Entrevista&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Turquia-119" rel="tag"&gt;Turqu&#237;a&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), from Germany &lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton7692-5f39a.jpg?1696131382' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Since February 10, the workers of Greif, a manufacturer for packaging products, occupy one of the company's four factories in Istanbul. Since March 14, the growing group of workers who support the strike also occupied the rooms of the Turkish Textile Trade Union (DISK/Textile) and demand active support from union officials. One of the workers was interviewed by Suphi Toprak (Revolitionary Internationalist Organization, German section of the FT-CI).&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Suphi Toprak:&lt;/strong&gt; Could you please introduce yourself?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Engin Yilgin:&lt;/strong&gt; My Name is Engin Yilgin, and I am a representative for the DISK/Textile in the region of Eseyurt. (DISK: Confederation of Revolutionary Workers Trade Unions in Turkey. DISK/Textile: Union branch for textile industries.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.:&lt;/strong&gt; Are you working for Greif, in this factory?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; Yes. I have been working for Greif for six months. In that period we started organizing the workers. But I had to give up my job because of health issues, so I continued to participate in the process of organizing from the outside. Because of my experience with organization, the trade union offered me an opportunity to continue this process. This is how I became a regional representative of DISK/Textile. &lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; What are you fighting for at Greif?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; Just like in every other factory, our wages were very low and a lot of us were employed by a subcontractor. No less than 44 (!) different subcontract companies were working for Greif. Those were the most urgent problems. Also, we had a lot of workplace accidents and the workers' rights often were dependent upon the foremen. That is why we started organizing as a Union and our colleagues used their constitutional right to become Union members. The active fighting started when the managers refused to negotiate about our problems. The workers initiated actions without waiting for the interim period that is in the law and occupied the factory, according to the principles of self-organization and the factual power of the workers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; Did all of the workers participate?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.: &lt;/strong&gt; Out of 600 Union members, around 500 took an active part in the occupation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.:&lt;/strong&gt; How does the democratic process work within the group?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt; E.Y.:&lt;/strong&gt; There are 14 subdivisions in the occupied factory, each of which has its own committee. Then there is one extra committee that reviews the discussions and decisions of the other 14. Every decision has to be introduced by the workers. Since the beginning of our occupation, our all-factory committee comes together every other day.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; There was a dispute between the people in the factory and DISK/Textile, could you explain it? E.Y.: We were with DISK/Textile for one year. With the help of the core of the workforce we had a solid majority for all the decisions and we also succeeded in organizing the people from the subcontractors. With this majority we started the negotiations. But instead of giving in to our demands, the management threatened to close down the whole factory and fire the workers. With the help of our organization we could press them to re-hire one of the fired workers. Meanwhile DISK/Textile introduced a resolution against our just fight. After that, we appealed directly to DISK and asked them for support. We see us as part of the confederation and think that DISK should honor our fight according to their commitments. The heads of DISK told us that they won't interfere with the internal affairs of their subbranches. We told them that they have to stand on our side and take concrete steps, but unfortunately they decided just to observe the situation without taking any action.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; What has happened at the party for 47th jubilee of the establishment of DISK?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.: &lt;/strong&gt; We wanted to make our voice be heard against this form of modern slavery, i.e. subcontracts, at this event. We wanted to be the voice of the strike and make sure that DISK celebrates itself as an organization by and for workers and nothing else - but they did not give us any opportunity to speak, so we had to spontaneously occupy the stage. Unfortunately, the party was then over pretty soon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.:&lt;/strong&gt; Did DISK change their minds after this?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; We went to the headquarters of DISK in &#197;&#382;i&#351;li and gave a public statement for the press. Ten days later they visited the strike. In order to give that visit a more official character, we again gave a press statement about our goals at the factory gates. Some of the other branches of DISK have visited us and supported us financially. But there has not been an official statement or campaign of solidarity by DISK as of yet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.:&lt;/strong&gt; What exactly are your demands?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; We demand the end of subcontracts, because they threaten our future and our lives, and because they are illegal by the Turkish constitution. We demand that all workers who have only subcontracts get are employed regularly. We demand a raise in wages for all the workers who have been subject to despotic conditions for many years. We have no social rights and we demand them now. We demand our basic human rights. These demands are being ignored and that is why we now resist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; What is your position regarding daily working hours? You work up until twelve hours per day, i.e. piecework. Are you demanding an 8-hour work day?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.: &lt;/strong&gt; We work three shifts piecework with a lot of pressure. Wages are very low, that is why we need to work overtime. This is a widespread problem for all of us. Only with higher wages and a more individual rights will the workers be able to spend more time with their families.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; You occupy the factory for 30 days now. Are you planning to start producing again on your own? Which difficulties are you facing with that?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; If the management continues to refuse all of our demands, we will continue our resistance. Until then, we want to make plans and assess, whether or not autonomous production is possible or if it would be an option to sell the factory. We cannot really anticipate the conditions right now, but we definitely think about continuing the production under our own regime.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.:&lt;/strong&gt; You will need a big network of solidarity to support autonomous production of such a magnitude. Do you have any experiences with such networks? Do you know if there are solidarity committees in other cities? What kind of measures are taken to expand the struggle?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.: &lt;/strong&gt; The existing committees are organized according to the needs of the strike. A lot of important solidarity work has been put up, in various cities. Internationally, our network BIR-Kar supports us through campaigning and donations. On the other hand we receive a lot of support from the various forums of the Gezi-movement. Just as you're saying, solidarity helps a lot with the production process.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; There are examples for autonomous production in Argentina. The ceramics factory Zanon, which now has been producing without bosses and bureaucrats for 13 years, stands as an important achievement for the working class. There are demands for the nationalization of the factory under workers' control. But the continuation of the production process is very costly. Only when the state supports the process in financial terms sustainable solutions can be found in the long term.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.: &lt;/strong&gt; The experiences of Zanon are very important. Zanon is an example from which we can learn a lot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; Boycotting capitalist enterprises only works with financial means of the state. Furthermore, a factory under workers' control cannot keep up the 12-hour day, the practice of using subcontracts, decreasing wages etc. to keep up the much needed profits. Also, it is almost impossible to attain credits from banks. Therefore, the state has a central position. However, it is absolutely crucial that the control remains with the workers. But this would also mean a transformation of what the concept &#8216;state' means. Do you have any expectations, especially towards DISK, that go in this direction?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.: &lt;/strong&gt; DISK has a honorable history in supporting the Turkish workers movement. DISK has lead workers resistance movements. We participated in these movements and helped with the organization. But in spite of that, the fighting sectors of the workers movement did not receive a lot of support. This is why we chose to put some pressure on DISK and DISK/Textile. In our view, the Trade Unions should belong to the workers, and nothing else. This struggle will continue until the workers finally conquer the Unions.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T: &lt;/strong&gt; Are you pressuring DISK to call for solidarity strikes in the organized factories?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; Yes. We demand strikes in all the factories that are organized in DISK and we press DISK to put together a course of action. We demand that DISK organizes an international campaign. We also put started a call: &#8220;Donate one day's salary to the fighting workers of Greif!&#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; To activate the DISK-Conferedation would support your self-production politically and logistically?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; Of course. The actual passivity Supports only the bosses and damages the workers. To overcome this situation we have to demand the support of DISK.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.: &lt;/strong&gt; How are the negotiations going?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; THe bosses hired a advisor for the negotiation.s. Greif is a international company and wants to avoid losses on the stock exchange. This is a real multinational as a emery. The last time we negotiated was the 10th of march, when the meeting failed because they don't response to our jemands.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.:&lt;/strong&gt; With whom negotiate the bosses? With you or DISK?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.:&lt;/strong&gt; The negotiations are going on indirectly over DISK/Textile.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;S.T.:&lt;/strong&gt; What is the actual situation and how do you think will it go on?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;E.Y.: &lt;/strong&gt; Of course there are lots of difficulties who are coming with a long struggle but we stay convinced like the first day. We will be a active part of the process. We have connections to other fabrics of Greif at the other site of Istanbul at the asian site and we meet us with the workers there. We will fight until the end!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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