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	<title> Fracci&#243;n Trotskista Cuarta Internacional </title>
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		<title>Wird die brasilianische Pr&#228;sidentin gest&#252;rzt?</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Wird-die-brasilianische-Prasidentin-gesturzt</link>
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		<dc:date>2015-12-25T07:33:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Am&#233;rica Latina</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Brasil</dc:subject>
		<dc:subject>Brasil: Un gigante se despierta</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Die Regierung von Dilma Rousseff befindet sich in einer tiefen politischen Krise. Anfang Dezember wurde sogar ein Amtsenthebungsverfahren gegen sie eingeleitet.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Articulos-en-aleman" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en alem&#225;n&lt;/a&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland &lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH90/arton9293-de9a4.png?1692698450' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='90' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Die Regierung von Dilma Rousseff befindet sich in einer tiefen politischen Krise. Anfang Dezember wurde sogar ein Amtsenthebungsverfahren gegen sie eingeleitet.&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon seit Jahresbeginn schwebte das Gespenst des Impeachment (&#8222;Amtsenthebung&#8220;) &#252;ber der brasilianischen Pr&#228;sidentin Dilma Rousseff. Noch Ende 2014 wurde sie mit knapper Mehrheit im zweiten Wahlgang wiedergew&#228;hlt. Doch kurz darauf brach der gr&#246;&#223;te Korruptionsskandal des Landes nach dem Ende der Diktatur aus: Besonders die Regierungspartei PT (&#8222;Arbeiterpartei&#8220;), aber auch ihre Verb&#252;ndeten PMDB und die neoliberale Opposition der PSDB sind darin verstrickt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die brasilianische Wirtschaft ist in die Rezession abgeglitten: Neben dem Korruptionsskandal um den wichtigen Staatskonzern Petrobras und dutzende Bauunternehmen spielte auch das Fallen der Rohstoffpreise und die wirtschaftliche Verlangsamung von China eine zentrale Rolle dabei. Angesichts dieser Situation setzte Dilma gro&#223;e Sparprogramme durch, die auch von der Opposition unterst&#252;tzt wurden. Mehr als eine Million Entlassungen, Betriebsschlie&#223;ungen, Lohnk&#252;rzungen, sowie die Schlie&#223;ung von Krankenh&#228;usern und Schulen waren das Ergebnis dieser arbeiter*innenfeindlichen Politik. Dadurch vertiefte sich der Riss zwischen der PT und ihrer Basis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diesen Unmut der Massen st&#252;tzte sich die rechte Opposition, als sie im Fr&#252;hjahr zu massiven Demonstrationen im ganzen Land aufriefen. Dabei richteten sie sich ganz offen gegen Dilma und f&#252;r ein Amtsenthebungsverfahren und versammelten mehr als eine Million im ganzen Land. Auch Dilma rief zu Demonstrationen zur Verteidigung der Regierung auf, die jedoch nicht an die Teilnehmer*innenzahlen der Rechten kamen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vom &#8222;Gespenst&#8220;&#8230;&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch das Gespenst des Verfahrens schien lange verflogen. Zum Einen hatte es sich das Gro&#223;kapital zum Hauptziel gemacht, Sparprogramme gegen die Bev&#246;lkerung durchzusetzen. Dazu brauchten sie eine stabile Regierung. Zum anderen war der gr&#246;&#223;te Vertreter des Impeachment, Eduardo Cunha (PMDB), der Pr&#228;sident des Kongresses, durch Untersuchungen gegen ihn politisch geschw&#228;cht und war auf die PT angewiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch Anfang Dezember entschieden sich die Vertreter*innen der PT in der Ethik-Kommission des Kongresses gegen die Aufschiebung einer Untersuchung gegen Cunha und seiner Verbindung zum Korruptionsskandal. Eine weitere de facto-Unterst&#252;tzung von Cunha w&#228;re einem politischen Bankrott gleichgekommen. Denn in den letzten Monaten versuchten die linken Teile der PT, den Unmut der Bev&#246;lkerung gegen diesen korrupten Vertreter der Bourgeoisie zu lenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nahm Cunha wiederum zum Anlass, einem der dutzenden Antr&#228;ge zum Amtsenthebungsverfahren stattzugeben und damit den Prozess des politischen Urteils gegen Pr&#228;sidentin Dilma einzuleiten. Die Spitze der PT nahm dies in Kauf, da f&#252;r die tats&#228;chliche Amtsenthebung eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Kongress n&#246;tig w&#228;re.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&#8230; zur Bedrohung?&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem &#246;ffnete der Beginn des Verfahrens eine neue politische Konjunktur gr&#246;&#223;erer Instabilit&#228;t und Spannungen in und zwischen den gro&#223;en Parteien des Regimes. In der &#8222;ersten Runde&#8220; konnte die b&#252;rgerliche Opposition einen Sieg einstreichen, indem sie die Mehrheit der Abgeordneten in der zust&#228;ndigen Kommission stellen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz danach suspendierte das Verfassungsgericht jedoch den Prozess, um selbst die genauen Regeln und Abl&#228;ufe festzulegen. In der vergangenen Woche entschied es dann, dass nicht nur eine Mehrheit des Kongresses, sondern auch des Senats (des zweiten legislativen Organs) f&#252;r eine Amtsenthebung der Pr&#228;sidentin stimmen muss. Ein klarer Sieg f&#252;r die Regierung, sind doch die Mehrheitsverh&#228;ltnisse in dieser Kammer deutlich vorteilhafter f&#252;r sie. Der Pr&#228;sident des Kongresses, Cunha, ist zwar Mitglied der mit der PT verb&#252;ndeten PMDB, positionierte sich jedoch monatelang als gr&#246;&#223;ter Oppositioneller von Dilma. Der Pr&#228;sident des Senats, Penan Calheiros, ist ebenfalls aus der PMDB, jedoch bekennt er sich klar zur aktuellen Pr&#228;sidentin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Konflikt offenbart auch die gro&#223;en Fl&#252;gelk&#228;mpfe in der PMDB. Sie ist zwar die kleinste der drei wichtigsten Parteien Brasiliens und stark regional gespalten. Doch durch die Kontrolle der beiden legislativen Kammern und als Partei, die sowohl PT-nahe als auch oppositionsnahe Str&#246;mungen vereint, nimmt sie in der aktuellen Situation der Instabilit&#228;t eine besondere Rolle ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unterschiedlicher Weg, gemeinsames Ziel&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnell zeigte sich, dass sich die politische und wirtschaftliche Krise durch den Beginn des Amtsenthebungsverfahrens nicht verringern, sondern weiter ausdehnen wird. Die Ratingagentur FItch &#252;bte in typisch imperialistischer Manier Druck auf die Regierung aus, indem sie die Wertung von BBB auf BB+ senkte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in der Regierung lie&#223;en die Spannungen nicht nach: Der mit dem Finanzkapital verbundene Finanzminister Joaquim Levy wurde nach Wochen der harten Kritik an seiner neoliberalen Sparpolitik aus seinem Amt entlassen. Doch sein Nachfolger Barbosa best&#228;tigte, dass diese Politik nicht die seines Vorg&#228;ngers, sondern der Pr&#228;sidentin gewesen sei und k&#252;ndigte Angriffe auf die Rentner*innen, das Gesundheits- und Bildungssystem an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichzeitig fanden erneut gro&#223;e Demonstrationen sowohl von Seiten der Opposition als auch der Regierung statt, wobei Dilma erstmals mehr Personen versammeln konnte als die Rechte. Damit wollen beide Gruppen die Arbeiter*innen und Jugendlichen zur falschen Wahl zwischen dem &#8222;geringeren &#220;bel&#8220; der Regierung und der &#8222;modernen und kompetenten Rechten&#8220; zwingen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wollen sie die gro&#223;e Unzufriedenheit &#252;ber die korrupte politische Kaste, die Privatisierungen, Entlassungen und Kurzarbeit f&#252;r ihre b&#252;rgerlichen und arbeiter*innenfeindlichen Projekte kanalisieren. Denn auch wenn sich Regierung und Opposition nicht &#252;ber die weitere Entwicklung des Verfahrens einig sind, haben sie das ganze Jahr &#252;ber bewiesen, dass sie ein gemeinsames Ziel vereint: die Krise von den Arbeiter*innen bezahlen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Politische Unabh&#228;ngigkeit!&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts dieser Situation sind die beiden gro&#223;en linken Parteien &#8211; die aus dem Trotzkismus kommende PSTU und die linksreformistische PSOL &#8211; nicht dazu in der Lage, eine unabh&#228;ngige Position der Arbeiter*innen einzunehmen. Die PSOL befindet sich in B&#252;ndnissen gemeinsam mit der PT und mobilisierte nun schon zu mehreren direkt oder indirekt von der Regierung aufgerufenen Aktionstagen. Die PSTU lehnt zwar die Regierung ab, fordert jedoch (ohne weitere Zus&#228;tze) Neuwahlen, genauso wie die b&#252;rgerliche Opposition. Damit steht sie nicht nur mit den Rechten auf einer Seite, sondern offenbart auch ihre Anpassung an die Mechanismen der b&#252;rgerlichen Demokratie, indem sie alle Hoffnungen auf einen Machtwechsel im Rahmen der gleichen Machtstrukturen setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Schwesterpartei, die Revolution&#228;re Arbeiter*innenbewegung (MRT), steht f&#252;r die politische Unabh&#228;ngigkeit von beiden b&#252;rgerlichen Varianten in Regierung und Opposition. Sie tritt f&#252;r die Unterst&#252;tzung und Zusammenf&#252;hrung der wichtigsten K&#228;mpfe der Arbeiter*innen, Jugendlichen und der Frauenbewegung ein. Angesichts der politischen Krise erhebt sie die Forderung nach einer freien und souver&#228;nen Verfassunggebenden Versammlung, die durch die Mobilisierung der Ausgebeuteten und Unterdr&#252;ckten gest&#252;tzt wird. Eine solche aus demokratisch gew&#228;hlten Vertreter*innen der Massen bestehende Versammlung kann die L&#246;sung der dringendsten Probleme des Landes angehen: die Korruption, die imperialistische Ausbeutung der Bodensch&#228;tze, die K&#252;rzungs- und Sparprogramme, die Gewalt gegen Frauen und LGBT*. Nur so k&#246;nnen die Kr&#228;fte der Arbeiter*innen und der Jugend freigesetzt werden, um den Kampf f&#252;r eine Arbeiter*innenregierung zu er&#246;ffnen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
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		<title>Die Gefl&#252;chtetenkrise ersch&#252;ttert das Europa des Kapitals</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Die-Gefluchtetenkrise-erschuttert-das-Europa-des-Kapitals</link>
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		<dc:date>2015-09-24T11:38:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Crisis capitalista mundial</dc:subject>
		<dc:subject>Imagenes rotando</dc:subject>
		<dc:subject>Francia</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Europa del Este</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;T&#228;glich verschlechtert sich die verheerende Lage der Gefl&#252;chteten in Europa. Die Regierungschefs und f&#252;hrenden K&#246;pfe der Europ&#228;ischen Union (EU) versch&#228;rfen diese Situation mit reaktion&#228;ren Gesetzen. Gleichzeitig tun sich tiefe Risse im Staatenb&#252;ndnis auf.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Europa-del-Este" rel="tag"&gt;Europa del Este&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH95/arton9203-f4bb0.jpg?1696526297' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='95' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;// T&#228;glich verschlechtert sich die verheerende Lage der Gefl&#252;chteten in Europa. Die Regierungschefs und f&#252;hrenden K&#246;pfe der Europ&#228;ischen Union (EU) versch&#228;rfen diese Situation mit reaktion&#228;ren Gesetzen. Gleichzeitig tun sich tiefe Risse im Staatenb&#252;ndnis auf. //&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zahl der Gefl&#252;chteten, die aus Krieg und Elend kommen, nimmt nicht ab. Im August kamen 100.000 Personen in Deutschland an, in diesem Monat waren es schon mehr als 60.000 Gefl&#252;chtete, die Bayern erreichten. Diese sind meist katastrophalen Bedingungen in den Gefl&#252;chtetenunterk&#252;nften ausgesetzt. Doch dies ist kein deutsches, sondern ein europ&#228;isches Ph&#228;nomen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bilder des gro&#223;en Dramas, das die hunderttausenden Gefl&#252;chteten auf ihrer Reise durchleben, hungrig, unterk&#252;hlt, erm&#252;det, verzweifelt, offenbaren das Gesicht der kapitalistischen Barbarei. Das Video der &#246;sterreichischen Aktivistin Michaela Spritzendorfer aus dem Lager in R&#246;szke in der N&#228;he der serbisch-ungarischen Grenze, zeigt beispielhaft die unmenschlichen Bedingungen, denen sie ausgesetzt sind. In den meisten dieser Unterk&#252;nfte fehlt es an ausreichender Ern&#228;hrung und medizinischer Versorgung. Die Situation auf den griechischen Inseln Kos und Lesbos verschlimmert sich weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr als 100.000 Gefl&#252;chtete, die in diesem Jahr in Europa ankamen, sind minderj&#228;hrig. Davon sind 10.000 alleine und ohne Begleitung unterwegs. Von den 28 Gefl&#252;chteten, die vor wenigen Tagen vor einer griechischen Insel ertranken, waren 14 Kinder. Das Bild des an den Strand gesp&#252;lten Aylan, Opfer der militaristischen Abschottung Europas, ging um die Welt.&lt;br class='autobr' /&gt;
Diese tiefe soziale Krise versch&#228;rft die Risse zwischen den verschiedenen Nationen und tr&#228;gt zur Blockbildung verschiedener Staaten mit &#228;hnlichen Interessen bei. Gleichzeitig werden die gemeinsamen Regelungen immer h&#228;ufiger gebrochen. Die innere Bewegungsfreiheit der EU wird mit dem Schengener Abkommen infrage gestellt, die nationalen Grenzen werden wieder verst&#228;rkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&#8222;Solidarische&#8220; Abschottung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fran&#231;ois Hollande und Angela Merkel trafen sich vor zwei Wochen, um gemeinsam f&#252;r eine Quotenregelung einzutreten, nach der die Gefl&#252;chteten zwischen den verschiedenen europ&#228;ischen l&#228;ndern und die Einrichtung sogenannter &#8222;Hotspots&#8220; in l&#228;ndern wie Ungarn und Griechenland einzutreten. Was sich hinter einem solch harmlosen Begriff verbirgt sind Auffanglager f&#252;r Gefl&#252;chtete in den l&#228;ndern, die am St&#228;rksten von der &#8222;Fl&#252;chtlingskrise&#8220; betroffen sind Beide Regierungen versuchen sich als Vertreterinnen einer &#8222;menschlichen&#8220; und &#8222;solidarischen Politik&#8220; eines &#8222;wertbewussten Europas&#8220; darzustellen. Doch diese Aufrufe verbinden sich mit einer Politik, die das Asylrecht einschr&#228;nkt und Abschiebungen beschleunigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Falle von Frankreich k&#252;ndigte Pr&#228;sident Hollande eine neue milit&#228;rische Offensive in Syrien an, was die Fluchtursachen nur noch vertiefen wird. Deutschland wiederum stellt 400 Millionen Euro f&#252;r die Anrainer-Staaten Syriens zur Verf&#252;gung, was die katastrophalen Bedingungen der Millionen Gefl&#252;chteten in diesen l&#228;ndern jedoch wenig verbessern wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem die Bundeskanzlerin der ungarischen Regierung die Erlaubnis erteilte, Gefl&#252;chteten die Weiterreise nach Deutschland zu erm&#246;glichen und mit &#8222;Wir schaffen das&#8220;-Appellen Zuversicht ausstrahlte, wurde sie deshalb hart von der rechten Opposition innerhalb der Unionsparteien angegriffen. Daraufhin wurde besonders auf Betreiben der CSU die Grenzkontrollen an der &#246;sterreichisch-deutschen Grenze wieder eingef&#252;hrt und der Zugverkehr in Richtung Deutschland abgebrochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was als eine Ma&#223;nahme zum Schutz der &#8222;inneren Sicherheit&#8220; verkauft wird, zeigt die Reichweite der &#8222;solidarischen Politik&#8220; der deutschen Regierung, die in Wirklichkeit nur die rassistischen und nationalistischen Gesetzesversch&#228;rfungen verdecken soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Europ&#228;ischer S&#252;den&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Gefl&#252;chteten kommen in den Mittelmeerstaaten Europas an, vor allem im Spanischen Staat, Italien und Griechenland. Diese l&#228;nder sind besonders hart von der kapitalistischen Krise und den imperialistischen Diktaten des deutschen Kapitals getroffen. Das versch&#228;rft die katastrophalen Bedingungen, unter denen die Gefl&#252;chteten zu leiden haben und verst&#228;rkt die soziale Sprengkraft der &#8222;Fl&#252;chtlingskrise&#8220;, was sich in rassistischen Angriffen auf die Gefl&#252;chteten entl&#228;dt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die konservative Regierung der Volkspartei (PP) im Spanischen Staat verhinderte mit ihrer repressiven Grenzpolitik die Einreise Hunderttausender Gefl&#252;chteter in den letzten Jahren. Die Z&#228;une um die Exklaven Ceuta und Melilla im afrikanischen Kontinent sind ein schrecklicher Ausdruck der militaristischen Grenzpolitik. Gleichzeitig wehrt sich der Spanische Staat gegen eine Quotenregelung, die ihnen zu viele Gefl&#252;chtete einteilt. Italien und Griechenland hingegen sind die gr&#246;&#223;ten &#8222;Profiteure&#8220; dieser Regelung. Angesichts der massiven Zuwanderung missachten sie die europ&#228;ischen &#8222;Dublin-Gesetze&#8220; und erm&#246;glichen den Gefl&#252;chteten die Weiterreise nach Mittel- und Nordeuropa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Europaskeptischer Norden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn die britische Regierung vor einigen Tagen die Aufnahme von 20.000 Gefl&#252;chteter aus Syrien in den n&#228;chsten f&#252;nf Jahren beschloss, befindet sie sich an der Speerspitze der Regierungen f&#252;r strengere Asylgesetze und ein strengeres Grenzregime. In diesem Sinne beschloss die konservative Regierung Gesetze, die Gef&#228;ngnisstrafen f&#252;r &#8222;illegale Immigrant*innen&#8220; vorsieht und r&#252;stet ihre Grenze am Eurotunnel zwischen Frankreich und Gro&#223;britannien auf. Au&#223;erdem ist auch sie an der imperialistischen Milit&#228;rintervention in Syrien gegen den &#8222;Islamischen Staat&#8220; (IS) beteiligt. Auch wenn f&#252;r sie aufgrund besonderer Abkommen die Quotenregelung nicht verbindlich ist, wendet sich die Regierung gegen eine solche Einigung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die d&#228;nische Regierung beschloss vor kurzem die Halbierung ihrer Zusch&#252;sse f&#252;r Gefl&#252;chtete und st&#252;tzt sich auf Sonderregelungen mit der EU, um ihre Grenze st&#228;rker abzuschotten. Viele Gefl&#252;chtete durchqueren das Land auf der Weiterreise nach Schweden, wo in den vergangenen Wahlen die rechtsnationalistischen &#8222;Schwedendemokraten&#8220; mit einem fremdenfeindlichen Diskurs zur dritten Kraft wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die &#8222;Visegrad-Gruppe&#8220;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der l&#228;nderblock aus Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei ist offensiver Vertreter eines harten Durchgreifens gegen &#8222;illegale Immigrant*innen&#8220; und einer st&#228;rkeren Abschottung an den Au&#223;engrenzen der EU. Sie stellen sich gegen die Aufteilung der Gefl&#252;chteten, da sie die &#8222;Islamisierung&#8220; ihrer Gesellschaften f&#252;rchten. Ungarn stellte vor wenigen Wochen einen 170 Kilometer langen Zaun an seiner Grenze zu Serbien fertig, erlaubte der Armee den Einsatz an der Grenze, ging mit harter Repression gegen die Gefl&#252;chteten vor und legte Gesetze fest, die bis zu f&#252;nf Jahre Gef&#228;ngnis f&#252;r &#8222;illegale Immigrant*innen&#8220; vorsehen. Gleichzeitig begr&#252;&#223;te der ungarische Pr&#228;sident Victor Orb&#225;n die Wiedereinf&#252;hrung der Grenzkontrollen in Deutschland. Auch Tschechien l&#228;sst ihre Grenze zu &#214;sterreich wieder vermehrt kontrollieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls sind diese l&#228;nder durch das besondere Gewicht nationalistischer Parteien wie der Volkspartei in der Slowakei oder &#8222;Recht und Gerechtigkeit&#8220; in Polen gepr&#228;gt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Westbalkan&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem die ungarisch-serbische Grenze f&#252;r die Gefl&#252;chteten auf ihrem Weg nach Mitteleuropa unpassierbar wurde, suchten sie sich neue Routen auf ihrer verzweifelten Flucht. In den vergangenen Tagen erreichten deshalb Zehntausende Kroatien und Slowenien, die darauf mit Grenzschlie&#223;ungen, der Unterbrechung der internationalen Zugverbindung und harter Polizeirepression gegen die Gefl&#252;chteten antworteten. Ein neues Kapitel in der gef&#228;hrlichen und unmenschlichen Odyssee, die hunderttausende Refugees in Europa durchmachen m&#252;ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Krise der Dublin-Gesetze und des Schengen-Abkommens&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dublin-Vertr&#228;ge sehen vor, dass die l&#228;nder der EU, die die Gefl&#252;chteten zuerst betreten, diese registrieren und ihre Asylantr&#228;ge bearbeiten m&#252;ssen. Damit wird die &#8222;Hauptlast&#8220; &#8211; so der Duktus der Herrschenden &#8211; auf die l&#228;nder im S&#252;den Europas abgelegt, w&#228;hrend die l&#228;nder im Norden die Gefl&#252;chteten &#8222;zur&#252;ckschicken&#8220; k&#246;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts der Ausma&#223;e der aktuellen Krise bekam dieses System jedoch Risse. So missachten l&#228;nder wie Italien und Griechenland kontinuierlich diese Regelungen und die ungarische Regierung k&#252;ndigte die einseitige Aufk&#252;ndigung des Dublin-Abkommens an. Auf der anderen Seite akzeptierte die deutsche Regierung die Au&#223;erkraftsetzung der Regelung f&#252;r syrische Gefl&#252;chtete, bestand danach aber wieder auf das Einhalten von &#8222;Dublin&#8220;, auch wenn das von Thomas de Maiziere (CDU) angek&#252;ndigte Gesetzespaket eine Verst&#228;rkung der Dublin-Gesetze beinhaltet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Schengen-Abkommen, das offene Grenzen und Bewegungsfreiheit vorsieht, wird derzeit infrage gestellt, indem verschiedene l&#228;nder wieder Grenzkontrollen einf&#252;hren. Ein Test daf&#252;r war bereits der G7-Gipfel im Juni in Bayern, f&#252;r den Schengen ausgesetzt und viele Gefl&#252;chtete an den Grenzen aufgehalten wurden. Die jetzige massive Wiedereinf&#252;hrung der Grenzkontrollen von zahlreichen Vertrags-l&#228;ndern ist zwar formal nicht vertragswidrig, unterminiert aber objektiv die Grundlagen des auf freien Binnenverkehr beruhenden Abkommens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die reaktion&#228;ren Pl&#228;ne der EU&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Au&#223;enministerkonferenz der EU, die am 5. September in Luxemburg stattfand, wurden einige Ma&#223;nahmen beschlossen. Das wichtigste Ergebnis war der Beschluss, im Kampf gegen die &#8222;Schlepper-Banden&#8220; in Libyen und im Norden Afrikas ab Oktober Kriegsschiffe, Flugzeugtr&#228;ger, U-Boote und Drohnen im Mittelmeer einzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rede von Jean-Claude Juncker vor dem Europaparlament, in der er den Vorschlag der EU-Kommission vorstellte, enth&#228;lt nicht nur mehr Heuchelei, sondern auch neue restriktive Gesetze gegen die Gefl&#252;chteten. Dazu geh&#246;rt die Schaffung einer gemeinsamen Liste von &#8222;sicheren Herkunftsstaaten&#8220;, wie sie in Deutschland schon &#252;blich ist. Zu diesen sollen eine ganze Reihe von l&#228;ndern wie die T&#252;rkei, das Kosovo, Albanien, Pakistan, Bangladesch und Senegal geh&#246;ren. All diese l&#228;nder sind weltweit f&#252;r die religi&#246;se, ethnische, soziale, geschlechtliche und sexuelle, politische und gewerkschaftlichsfeindliche Verfolgung von Personen sowie die schlimmen Auswirkungen der kapitalistischen Krise bekannt. Es handelt sich dabei also nicht um eine &#8222;historische Gerechtigkeit&#8220;, wie es Juncker ausdr&#252;ckte, sondern um eine einfache repressive Ma&#223;nahme, um weniger Gefl&#252;chtete aufzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichzeitig stellte Juncker Ma&#223;nahmen vor, um angeblich &#8222;die Fluchtursachen zu bek&#228;mpfen&#8220;. Dazu geh&#246;rt auf der einen Seite die Bereitstellung von 1,8 Milliarden Euro f&#252;r l&#228;nder in Nordafrika und auf der anderen Seite die Best&#228;tigung der Ausbau von Frontex, um die Grenzkontrollen und die massive Abschiebung auf See und an den Grenzen zu verst&#228;rken. Zudem legte er den Vorschlag eines Aktionsplans vor, um Abschiebungen effektiver durchzuf&#252;hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zentrale Vorschlag von Juncker war jedoch die von der franz&#246;sischen und deutschen Regierung eingereichte Aufteilung der Gefl&#252;chteten. Zusammen mit dem Vorschlag aus April, 40.000 Gefl&#252;chtete aufzuteilen, der an der Gegenwehr der l&#228;nder Osteuropas scheiterte, sollen insgesamt 160.000 Gefl&#252;chtete zwischen verschiedenen l&#228;ndern der EU aufgeteilt werden. Daf&#252;r sollen 15.600 Gefl&#252;chtete aus Italien, 54.000 aus Griechenland und 50.400 Gefl&#252;chtete aus anderen l&#228;ndern verteilt werden. Die l&#228;nder, die in absoluten Zahlen die meisten Gefl&#252;chteten erhalten, sind Deutschland mit 31.433, Frankreich mit 24.031 und der Spanische Staat mit 14.931. Neben Griechenland, Italien und Ungarn sind auch Gro&#223;britannien, D&#228;nemark und Irland von der Regelung ausgenommen.&lt;br class='autobr' /&gt;
Doch dieser Vorschlag ist nicht nur vollkommen unzureichend angesichts der Tatsache, dass alleine in der ersten H&#228;lfte des Jahres mehr als 300.000 Gefl&#252;chtete nach Europa kamen, sondern entzieht den Gefl&#252;chteten das grundlegende demokratische Recht auf eine eigene Entscheidung, wo sie wohnen, leben und arbeiten wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All diese Ma&#223;nahmen sind weit davon entfernt, Europa als einen &#8222;Leuchtturm der Hoffnung und ein Hafen der Stabilit&#228;t in den Augen vieler&#8220; erscheinen zu lassen, wie sich der Kommissionspr&#228;sident ausdr&#252;ckte. Die schrecklichen Bilder aus ganz Europa, die die unmenschlichen Bedingungen der Gefl&#252;chteten entbl&#246;&#223;en, machen vielmehr deutlich, dass die europ&#228;ischen Regierungen Europa in eine wahre H&#246;lle f&#252;r die Gefl&#252;chteten verwandelten. Sie versch&#228;rfen sogar diese reaktion&#228;ren Gesetze und verst&#228;rken das militaristische Grenzregime.&lt;br class='autobr' /&gt;
Das kl&#228;gliche Scheitern der von dem franz&#246;sischen und deutschen Innenminister einberufenen EU-Innenministerkonferenz am 14. September, die ihren und Junckers Umverteilungsplan durchsetzen sollte, macht diese Spaltung erneut deutlich. In reinster imperialistischer &#204;bermacht bezeichnete Gabriel das Ergebnis als &#8222;Blamage&#8220; und de Maiziere forderte zynisch &#8222;europ&#228;ische Solidarit&#228;t&#8220;. Er ging sogar so weit, mit der K&#252;rzung von Geldern aus dem Strukturfonds zu drohen, sollten die Gegner*innen seines Plans nicht am Verhandlungstisch dazu gebracht werden k&#246;nnen. Eine erneute klare Geste imperialistischer Arroganz gegen all jene, die sich von &#8222;rechts&#8220; oder &#8222;links&#8220; gegen seine Vorhaben stellen. Am 22. September wurde dann auf einer erneuten EU-Innenminister auf Dr&#228;ngen Deutschlands und gegen die Stimmen von Ungarn, Rum&#228;nien, Tschechien und Slowenien die Aufteilung von 120.000 Gefl&#252;chteten beschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rechte Opposition&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nichtsdestotrotz sorgen die vorgestellten Pl&#228;ne zu gro&#223;er Emp&#246;rung in den Reihen der extremen Rechten. Der Pole Janusz Korwin-Mikke von der rechtsextremen Partei &#8222;Recht und Gerechtigkeit&#8220; bezeichnet die Gefl&#252;chteten als &#8222;Welle menschlichen M&#252;lls&#8220;, die Europa zerst&#246;re. Die Aussagen von Nigel Farange, Vorsitzender der britischen Unabh&#228;ngigkeitspartei UKIP, der Merkel f&#252;r die Zunahme der Gefl&#252;chteten verantwortlich machte, &#8222;weil sie in der vergangenen Woche gesagt hat, dass jeder kommen kann&#8220;, wurden von den rechten Abgeordneten im Europaparlament unterst&#252;tzt. Der niederl&#228;ndische Abgeordnete der antiislamischen Freiheitspartei sprach davon, dass ein &#8222;Asyl-Tsunami&#8220; &#252;ber Europa einbreche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die konservative CSU unterst&#252;tzt die reaktion&#228;re Politik von Victor Orb&#225;n, der sich gegen die Pl&#228;ne der EU-Kommission, die auch von der deutschen Regierung unterst&#252;tzt werden, stellt. Die Alternative f&#252;r Deutschland (AfD) schl&#228;gt seinerseits die Einf&#252;hrung eines Systems vor, in dem die Gefl&#252;chteten in den Deutschen Botschaften Asyl beantragen, um die Problematik der Unterbringung auf die l&#228;nder der Peripherie abzuw&#228;lzen. Zudem fordern sie, dass Ungarn f&#252;r die Gefl&#252;chteten bezahlen soll, die nach Deutschland einreisen und wollen Kriegsschiffe im Mittelmeer daf&#252;r benutzen Gefl&#252;chtete zur&#252;ckzuschicken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welle der Solidarit&#228;t in Europa&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichzeitig finden in ganz Europa gro&#223;e Demonstrationen f&#252;r die Rechte der Gefl&#252;chteten und gegen die rassistische Politik der verschiedenen Regierungen statt. Am vergangenen Wochenende demonstrierten alleine 100.000 vor allem junge Menschen in London gegen die konservative Regierung. 30.000 Personen traten in Kopenhagen auf die Stra&#223;e, um die Regierung zu Gesetzes&#228;nderungen f&#252;r die Gefl&#252;chteten zu bewegen. Vor zwei Wochen demonstrierten tausende Personen in zahlreichen St&#228;dten im gesamten Spanischen Staat, es fand ein landesweiter Marsch in Italien f&#252;r die Solidarit&#228;t mit den Gefl&#252;chteten statt, 20.000 Menschen demonstrierten in Wien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in Deutschland gab es zahlreiche Demonstrationen der gro&#223;en Unterst&#252;tzung in der Bev&#246;lkerung f&#252;r die Gefl&#252;chteten, wie die Demonstration von 10.000 Personen in Dresden und die zahlreichen &#8222;Willkommensinitiativen&#8220;, die den Gefl&#252;chteten die materielle Unterst&#252;tzung geben, die der Staat nicht zur Verf&#252;gung stellt, zeigen. Eine Schranke der sich teils positiv auf &#8222;Deutschland&#8220; beziehenden Initiativen ist aber die noch fehlende Konfrontation der Regierungspolitik und des Nationalismus, die f&#252;r die Lage der Gefl&#252;chteten verantwortlich sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Internationalistische Alternative&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die verheerende Situation, in der sich die Gefl&#252;chteten in Europa befinden und die neuen reaktion&#228;ren Gesetzesvorhaben machen deutlich, dass das Europa des Kapitals keine l&#246;sung f&#252;r diese tiefe soziale Krise zu bieten hat. Anstelle dessen werden die Nationalgrenzen verst&#228;rkt; Rassismus, Fremdenhass und rechter Terrorismus nehmen zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gro&#223;e Solidarit&#228;t muss sich in eine k&#228;mpferische anti-rassistische Bewegung umwandeln, die die demokratischen Forderungen der Gefl&#252;chteten mit sozialen Forderungen wie gegen Prekarisierung und f&#252;r die Verteilung der Arbeit auf alle verbindet, um sie der Regierung aufzuzwingen und alle rassistischen Gesetze einzustampfen. Nur eine revolution&#228;re internationalistische Perspektive kann noch einen realistischen und progressiven Ausweg aus der Krise des kapitalistischen Europas, das die fremdenfeindlichen Tendenzen der Nationalstaaten nochmals versch&#228;rft, sichern. Um eine Bewegung daf&#252;r tats&#228;chlich aufzubauen, muss den Regierungen und den EU-Institutionen der Kampf angesagt werden. Die einzige Hoffnungstr&#228;gerin w&#228;re eine unabh&#228;ngige Massenmobilisierung der Arbeiter*innen und Unterdr&#252;ckten. Denn nur ein Europa der Arbeiter*innen kann die aktuelle &#8222;Fl&#252;chtlingskrise&#8220; im Sinne der Arbeiter*innen, Gefl&#252;chteten und Jugendlichen l&#246;sen und dauerhaft wirklich offene Grenzen durchsetzen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>A &#8220;nova&#8221; pol&#237;tica migrat&#243;ria alem&#227;: menos direitos e mais fronteiras</title>
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		<dc:date>2015-09-12T14:40:47Z</dc:date>
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		<dc:language>pt_br</dc:language>
		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


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		<description>&lt;p&gt;No domingo passado, as c&#250;pulas do governo alem&#227;o se juntaram para discutir sobre a &#8220;crise migrat&#243;ria&#8221;. Sua resposta &#233; clara e desmascara o discurso hip&#243;crita de &#8220;solidariedade&#8221; e &#8220;direitos humanos universais&#8221;. Restringem mais as leis de asilo e atacam os direitos dos refugiados.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Europa-del-Este" rel="tag"&gt;Europa del Este&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH113/arton9184-b1011.jpg?1696526297' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='113' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;No domingo passado, as c&#250;pulas do governo alem&#227;o se juntaram para discutir sobre a &#8220;crise migrat&#243;ria&#8221;. Sua resposta &#233; clara e desmascara o discurso hip&#243;crita de &#8220;solidariedade&#8221; e &#8220;direitos humanos universais&#8221;. Restringem mais as leis de asilo e atacam os direitos dos refugiados.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A c&#250;pula, em meio a agudiza&#231;&#227;o da &#8220;crise migrat&#243;ria&#8221; europeia tem como objetivo a iniciativa pol&#237;tica. Os ataques xen&#243;fobos di&#225;rios contra os refugiados, com o racismo na cidade de Heidenau como ponta do iceberg, marca o clima pol&#237;tica do pa&#237;s.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Contudo, os grandes gestos de apoio e recebimento dos refugiados que se deram na Hungria e a massiva manifesta&#231;&#227;o em Dresde com quase 10.000 participantes contra a pol&#237;tica de asilo do governo mostraram a solidariedade enorme da popula&#231;&#227;o.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nos &#250;ltimos dias vivemos epis&#243;dios dram&#225;ticos: 71 refugiados asfixiados em um caminh&#227;o e o menino Aylan afogado na costa turca que comoveu o mundo com sua morte tr&#225;gica.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tamb&#233;m vimos o &#8220;tira e afrouxa&#8221; entre o governo h&#250;ngaro e o governo alem&#227;o, que temporariamente possibilitaram o tr&#226;nsito de refugiados de Budapeste atrav&#233;s da &#193;ustria, depois cercaram as fronteiras para cercar os imigrantes em campos de refugiados com a for&#231;a e a repress&#227;o e finalmente deixaram entrar 20.000 refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;O &#8220;humanismo&#8221; hip&#243;crita&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O governo alem&#227;o se mostra, junto com o governo franc&#234;s, como guardi&#227;o dos &#8220;valores europeus&#8221; de &#8220;solidariedade e direitos humanos&#8221;, para diferenciar-se dos &#8220;falc&#245;es&#8221; da Gr&#227;-Bretanha e dos pa&#237;ses do Leste Europeu que refor&#231;am suas leis racistas contra os refugiados e aumentam o controle fronteiri&#231;o.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Contudo, os resultados da c&#250;pula da coaliz&#227;o do governo na Alemanha mostram a hipocrisia e o cinismo deste discurso imperialista. A casta pol&#237;tica burguesa alem&#227; conhece apenas uma resposta a mis&#233;ria que vivem os refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A chanceler Angela Merker (CDU) voltou a declarar que a Alemanha acolher&#225; centenas de milhares de refugiados. Para esta tarefa, o governo disponibilizar&#225; 6 bilh&#245;es de Euros, dos quais a metade se dirigir&#225; aos l&#228;nder (prov&#237;ncias) e aos munic&#237;pios. Mas isso, por tr&#225;s de maiores restri&#231;&#245;es contra os &#8220;imigrantes ilegais&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;As resolu&#231;&#245;es mais importantes s&#227;o um novo ataque ao direito de asilo e as condi&#231;&#245;es dos refugiados na Alemanha.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A integra&#231;&#227;o da Albania, Kosovo e Montenegro na lista dos &#8220;estados de origem segura&#8221; impede aos refugiados dos Balc&#227;s acesso ao asilo na Alemanha, o que significa uma concess&#227;o a demagogia racista contra os &#8220;imigrantes econ&#244;micos dos Balc&#227;s do Oeste&#8221; que foi lan&#231;ada pelos partidos de direita e pela imprensa conservadora. Essa regi&#227;o, todavia, sofre as terr&#237;veis consequ&#234;ncias que teve o bombardeio da OTAN no final dos anos 90, assim como foi fortemente golpeada pela crise capitalista. A decis&#227;o do governo significa que v&#227;o deportar o mais r&#225;pido poss&#237;vel as centenas de milhares que fogem da persegui&#231;&#227;o pol&#237;tica, &#233;tnica e religiosa, al&#233;m da falta de trabalho.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para fazer mais &#8220;&#225;gil&#8221; e r&#225;pido o processo de deporta&#231;&#227;o, se tomaram v&#225;rias medidas como prolongar a estadia nos centros de primeira acolhida, de tr&#234;s para seis meses. E no caso de refugiados com poucas expectativas de asilo, prolongar o tempo dessas pessoas por toda a sua estadia no pa&#237;s nos centros de refugiados. Al&#233;m disso, se empregar&#225; 2.000 novos funcion&#225;rios na Oficina federal de migra&#231;&#227;o e refugiados, juntos a 3.000 novos policiais federais para acelerar o tr&#226;mite e sua execu&#231;&#227;o. Mais dinheiro para o aparato de repress&#227;o, para deportar mais r&#225;pido e &#8220;eficazmente&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para al&#233;m disso, h&#225; v&#225;rias iniciativas em n&#237;vel dos diferentes l&#228;nder &#8211; que s&#227;o respons&#225;veis pelas deporta&#231;&#245;es &#8211; como a cria&#231;&#227;o de &#8220;campos de deporta&#231;&#227;o&#8221; na fronteira de Bav&#225;ria ou deporta&#231;&#245;es &#8220;ad-hoc&#8221; em Sajonia-Anhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A acelera&#231;&#227;o do processo de deporta&#231;&#227;o se somam a outros ataques as condi&#231;&#245;es dos refugiados. O apoio estatal de 140 euros ser&#225; substitu&#237;do por valores em esp&#233;cie e no caso de refugiados cuja solicita&#231;&#227;o de asilo foi negada, essa ajuda ser&#225; reduzida.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Adicionalmente se resolveu baixar as normas de concess&#227;o e constru&#231;&#227;o dos centros de refugiados para assim &#8220;hospedar&#8221; 150.000 novos imigrantes. Contudo, o governo aceitar&#225; que haja centros de refugiados que n&#227;o cumpram as prote&#231;&#245;es m&#237;nimas contra inc&#234;ndios, que &#233; uma pr&#225;tica de atentados contra esses centros.&lt;br class='autobr' /&gt;
Todas as medidas buscam acelerar a deporta&#231;&#227;o e piorar as condi&#231;&#245;es dos refugiados, para intimida-los e impedir que viagem &#227; Alemanha massivamente. Esta ofensiva reacion&#225;ria se esconde por tr&#225;s de um duplo discurso hip&#243;crita que se apoiam algumas medidas demag&#243;gicas que tem sido implementadas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Medidas demag&#243;gicas para superar a crise&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A c&#250;pula da coaliz&#227;o resolveu repartir 400 milh&#245;es de Euros entre os pa&#237;ses lim&#237;trofes da S&#237;ria. A raiz da guerra civil s&#237;ria e a emerg&#234;ncia do Estado Isl&#224;&#162;mico (EI), milh&#245;es de s&#237;rios chegaram a pa&#237;ses como Jord&#226;nia, Turquia e L&#237;bano onde os centros de refugiados se transformaram em verdadeiras cidades prec&#225;rias com alguns milh&#245;es de habitantes. Portanto, entregar 400 milh&#245;es de Euros n&#227;o &#233; nada mais que um &#8220;bom gesto&#8221; que n&#227;o mudar&#225; em nada o sofrimento de milh&#245;es de v&#237;timas da guerra e da mis&#233;ria imposta pelas interven&#231;&#245;es imperialistas nas &#250;ltimas d&#233;cadas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Por outro lado, o governo acatou ao pedido do empresariado de tomar medidas para integrar as dezenas de milh&#245;es de refugiados ao mercado de trabalho. Agora existe a possibilidade para pessoas dos Balc&#227;s de &#8220;migrar legalmente&#8221; tendo um contrato de trabalho. Al&#233;m disso, o governo apoia cursos de alem&#227;o para encontrar emprego. A medida mais importante, entretanto, &#233; a autoriza&#231;&#227;o de subcontratar imigrantes. &#201; &#243;bvio que a burguesia alem&#227; tem um interesse em &#8220;integrar ao mercado de trabalho&#8221; os refugiados que servem como m&#227;o de obra qualificada e barata, n&#227;o para oferecer-lhes &#8220;uma vida digna&#8221;, sen&#227;o para atacar as condi&#231;&#245;es de vida de toda a classe trabalhadora.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Em n&#237;vel europeu as c&#250;pulas dos partidos governantes afirmaram seu compromisso com a reparti&#231;&#227;o dos imigrantes, apoiado pela Fran&#231;a, mas duramente criticado pela Gr&#227;-Bretanha e pa&#237;ses do Leste Europeu. Ao mesmo tempo, reafirmaram seu apoio ao sistema Dublin e definem o endurecimento das fronteiras para refugiados da Hungria como uma &#8220;solu&#231;&#227;o de emerg&#234;ncia excepcional&#8221;. Na verdade, a &#8220;crise migrat&#243;ria&#8221; sacode a Uni&#227;o Europeia: se restabelece o controle fronteiri&#231;o, se violam as regulamenta&#231;&#245;es comuns como o sistema Dublin se se est&#225; formando blocos de pa&#237;ses com interesses opostos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O pacote de leis elaborado ser&#225; aprovado nos pr&#243;ximos meses, primeiro no parlamento e depois na segunda c&#226;mara legislativa (federal). Com isso, o governo quer impor seus planos reacion&#225;rios para &#8220;solucionar a crise migrat&#243;ria&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Consenso racista dos partidos da ordem&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ainda que na c&#250;pula da coaliz&#227;o alem&#227; se mostrou grande unidade, o fim de semana anterior a Uni&#227;o Social Cristiana (CSU, que &#233; da CDU na Bav&#225;ria) criticou duramente a decis&#227;o de Merkel de abrir as fronteiras parcialmente para os refugiados provenientes da Hungria. Mostraram novamente sua oposi&#231;&#227;o racista a imigra&#231;&#227;o crescente e que est&#227;o dispostos a tudo para impedi-la. Seu chefe, Horst Seehofer (CSU), disse: &#8220;Como Rep&#250;blica Federal n&#227;o podemos acolher a quase todos os refugiados quando a UE tem 28 Estados&#8221;, e advertiu que a fala de Merkel levaria ainda mais imigrantes a Alemanha.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O que oculta, obviamente, &#233; que o imperialismo alem&#227;o tamb&#233;m &#233; respons&#225;vel pelos refugiados quererem sair da Gr&#233;cia ou dos Balc&#227;s, porque o governo alem&#227;o colocou essas regi&#245;es em situa&#231;&#245;es similares de pobreza e crise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O SPD, por sua parte, demonstrou novamente que &#233; parte do consenso reacion&#225;rio que busca restringir os direitos dos imigrantes e que sua proposta de &#8220;lei de imigra&#231;&#227;o&#8221; n&#227;o difere no essencial dos planos da CDU. Seu chefe, Sigmar Gabriel (SPD), disse depois da c&#250;pula da coaliz&#227;o que o resultado demonstra &#8220;confian&#231;a e realismo&#8221;. Mas o &#8220;realismo&#8221; do governo consiste na &#8220;confian&#231;a&#8221; de que se pode resolver a crise humanit&#225;ria dos refugiados com a restri&#231;&#227;o dos direitos de asilo junto a um discurso de &#8220;solidariedade europeia&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Al&#233;m disso, o l&#237;der socialdemocrata se referiu positivamente a solidariedade demonstrada pela popula&#231;&#227;o rec&#233;m chegada dos imigrantes nos &#250;ltimos dias. Pura hipocrisia. Em primeiro lugar, &#233; um partido que reprimiu fortemente o movimento dos refugiados e seus simpatizantes nos &#250;ltimos anos e &#233; respons&#225;vel pol&#237;tico pelas deporta&#231;&#245;es e no trato desumano nos centros de refugiados. Em segundo lugar, essa pol&#237;tica de repress&#227;o e priva&#231;&#227;o de direitos &#233; que estimulou o crescimento da viol&#234;ncia racista. E em terceiro lugar, cresce o apoio material aos refugiados em todo o pa&#237;s s&#243; porque n&#227;o quer entregar recursos m&#237;nimos a essas pessoas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para aprovar rapidamente o pacote de leis, o governo necessita de apoio do partido Os Verdes na segunda c&#226;mara legislativa, j&#225; que formam parte dos governos regionais. J&#225; no ano passado, o chefe do governo de Baden-Wurtemberg, Winfried Kretschmann, apoiou a restri&#231;&#227;o das leis de asilo. Agora a c&#250;pula dos verdes acordam em atacar novamente os refugiados. Cem &#214;zdemir (verdes) disse que havia v&#225;rias medidas &#8220;que v&#227;o na dire&#231;&#227;o correta&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Uma alternativa contra a viol&#234;ncia racista e a pol&#237;tica hip&#243;crita do governo&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Com o pacote de leis anunciado, a situa&#231;&#227;o das centenas de milhares de imigrantes que chegam na Alemanha n&#227;o vai melhorar, e sim piorar. A situa&#231;&#227;o catastr&#243;fica nos centros de refugiados, a priva&#231;&#227;o de direitos, as deporta&#231;&#245;es, a explora&#231;&#227;o, tudo isto aumentar&#225;. Com base nesse ataque reacion&#225;rio, os ataques racistas contra os refugiados que muitas vezes passam impunes, n&#227;o terminaram.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;As organiza&#231;&#245;es de esquerda, os refugiados, os trabalhadores e a juventude combativa tem que impulsionar um massivo movimento democr&#225;tico e antirracista parar frear a ofensiva xen&#243;foba do governo que tem o apoio de todos os partidos burgueses. Temos o desafio de transformar a grande solidariedade com os refugiados que se mostra nas &#8220;iniciativas de boas-vindas&#8221; que nascem em todo o pa&#237;s, em uma grande for&#231;a social contra as leis reacion&#225;rias do governo e a viol&#234;ncia racista nas ruas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Urge um plano de emerg&#234;ncia que cont&#233;m exig&#234;ncias do encerramento de todos os centros de refugiados e pris&#245;es de deporta&#231;&#227;o, o fim imediato das deporta&#231;&#245;es e pelo direito &#227; perman&#234;ncia para todos, plenos direitos sociais e pol&#237;ticos, a extens&#227;o massiva de apartamentos sociais, o restabelecimento e aumento de apoio econ&#244;mico aos refugiados, cursos de alem&#227;o de gra&#231;a, a abertura de col&#233;gios e universidade para os refugiados, direito de trabalho digno e o fim da precariza&#231;&#227;o do trabalho.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Os sindicatos t&#234;m que afiliar os imigrantes e impulsionar juntos com todas as organiza&#231;&#245;es sociais e de esquerda, dos imigrantes e da juventude, um plano de luta para arrancar estas demandas do governo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A &#8220;crise migrat&#243;ria&#8221; p&#245;e em evid&#234;ncia que a classe dominante, com suas leis reacion&#225;rias e repressivas, s&#243; fomentam o racismo e a xenofobia e n&#227;o poder&#225; solucionar a mis&#233;ria de centenas de milhares de refugiados.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

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		<title>La &#8220;nueva&#8221; pol&#237;tica migratoria alemana: menos derechos y m&#225;s fronteras</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/La-nueva-politica-migratoria-alemana-menos-derechos-y-mas-fronteras</link>
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		<dc:date>2015-09-12T14:36:10Z</dc:date>
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		<dc:language>es</dc:language>
		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Libertades Democr&#225;ticas</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organizaci&#243;n Revolucionaria Internacionalista), de Alemania </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Europa del Este</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;La &#8220;nueva&#8221; pol&#237;tica migratoria alemana: menos derechos y m&#225;s fronteras&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El domingo pasado las c&#250;pulas del gobierno alem&#225;n se juntaron para discutir sobre la &#8220;crisis migratoria&#8221;. Su respuesta es clara y desenmascara el discurso hip&#243;crita de &#8220;solidaridad&#8221; y &#8220;derechos humanos universales&#8221;. Restringen m&#225;s las leyes de asilo y atacan a los derechos de los refugiados.Peter Robe&lt;br class='autobr' /&gt;
Berl&#237;n | @robe_peter&lt;br class='autobr' /&gt;
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&lt;p&gt;La cumbre, en medio de la agudizaci&#243;n de la &#8220;crisis migratoria&#8221; europea, ten&#237;a como objetivo recuperar la iniciativa pol&#237;tica. Los ataques xen&#243;fobos diarios contra refugiados, con los desmanes racistas en la ciudad de Heidenau como punta del iceberg, marcaron el clima pol&#237;tico del pa&#237;s.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pero los grandes gestos de apoyo y recibimiento frente a los refugiados que se dieron en Hungr&#237;a y la masiva manifestaci&#243;n en Dresde con casi 10.000 participantes contra la pol&#237;tica de asilo del gobierno mostraron la solidaridad enorme de la poblaci&#243;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En los &#250;ltimos d&#237;as vivimos episodios dram&#225;ticos: 71 refugiados asfixiados en un cami&#243;n y el ni&#241;o Aylan ahogado en la costa turca que conmovi&#243; al mundo con su muerte tr&#225;gica.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tambi&#233;n vimos el &#8220;tira y afloje&#8221; entre el gobierno h&#250;ngaro y el gobierno alem&#225;n, que temporalmente posibilitaron el tr&#225;nsito de refugiados de Budapest a trav&#233;s de Austria, despu&#233;s cerraron las fronteras para encerrar a los inmigrantes en campos de refugiados con la fuerza de la represi&#243;n y finalmente dejaron entrar a 20.000 refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Un &#8220;humanismo&#8221; hip&#243;crita&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El gobierno alem&#225;n se mostr&#243;, junto con el gobierno franc&#233;s, como guardi&#225;n de los &#8220;valores europeos&#8221; de &#8220;solidaridad y derechos humanos&#8220;, para diferenciarse de los &#8220;halcones&#8221; de Gran Breta&#241;a y los pa&#237;ses del este de Europa que refuerzan sus leyes racistas contra los refugiados y aumentan el control fronterizo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pero los resultados de la cumbre de la coalici&#243;n de gobierno en Alemania muestran lo hip&#243;crita y c&#237;nico de este discurso imperialista. La casta pol&#237;tica burguesa alemana conoce solo una respuesta a la miseria que viven los refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La canciller &#193;ngela Merkel (CDU) volvi&#243; a declarar que Alemania acoger&#225; a cientos de miles de refugiados m&#225;s. Para esta tarea, el gobierno dispondr&#225; de 6 mil millones de Euros, de los cuales la mitad se dirigir&#225; a los l&#228;nder (provincias) y los municipios. Pero esto hace a costa de mayores restricciones contra los &#8220;inmigrantes ilegales&#8221;.&lt;br class='autobr' /&gt;
Las resoluciones m&#225;s importantes son un nuevo ataque al derecho a asilo y a las condiciones de los refugiados en Alemania.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La integraci&#243;n de Albania, Kosovo y Montenegro en la lista de los &#8220;estados de origen seguros&#8221; impide a los refugiados de los Balcanes acceder al asilo en Alemania, lo que significa una concesi&#243;n a la demagogia racista contra los &#8220;inmigrantes econ&#243;micos de los Balcanes del oeste&#8221; que fue lanzada por los partidos de derecha y la prensa conservadora. Esta regi&#243;n todav&#237;a sufre las terribles consecuencias que tuvo el bombardeo de la OTAN a fines de los 90, por lo que la crisis capitalista la golpe&#243; fuertemente. La decisi&#243;n del gobierno significa que van a deportar m&#225;s r&#225;pido a los cientos de miles que huyen desde all&#237; de la persecuci&#243;n pol&#237;tica, &#233;tnica y religiosa y la falta trabajo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para hacer m&#225;s &#8220;&#225;gil&#8221; y r&#225;pido el proceso de deportaci&#243;n, se tomaron varias medidas como prolongar la estancia en los centros de primera acogida de tres a seis meses. Y en el caso de refugiados con pocas expectativas de asilo, prolongar la estad&#237;a en esos centros por la estancia completa. Adem&#225;s se emplear&#225; a 2.000 nuevos funcionarios en la Oficina federal de migraci&#243;n y refugiados, junto a 3.000 nuevos polic&#237;as federales para acelerar el tr&#225;mite y su ejecuci&#243;n. M&#225;s dinero para el aparato de represi&#243;n, para deportar m&#225;s r&#225;pido y &#8220;eficazmente&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Adem&#225;s, hay varias iniciativas a nivel de los diferentes l&#228;nder -que son los responsables de las deportaciones- como la creaci&#243;n de &#8220;campos de deportaci&#243;n&#8221; en la frontera de Bavaria o deportaciones &#8220;ad-hoc&#8221; en Sajonia-Anhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A la aceleraci&#243;n del proceso de deportaci&#243;n se suman otros ataques a las condiciones de los refugiados. El apoyo estatal de 140 Euros ser&#225; sustituido por valores en especie y en el caso de los refugiados cuya solicitud de asilo fuera rechazada ser&#225; reducida masivamente.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tambi&#233;n se alargar&#225; la reaccionaria &#8220;obligaci&#243;n de residencia&#8221; (Residenzpflicht) a seis meses, lo que restringe la libertad de movimiento de los inmigrantes a las comunas, municipios o l&#228;nder donde se encuentra su centro de refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Adicionalmente se resolvi&#243; bajar las normas de concesi&#243;n y construcci&#243;n de los centros de refugiados para poder &#8220;hospedar&#8221; a 150.000 nuevos inmigrantes. Pero el gobierno aceptar&#225; que haya centros de refugiados que no cumplan con las protecciones m&#237;nimas contra incendios actuales, y esto en un contexto donde diariamente hay nuevas noticias sobre atentados incendiarios a estos centros.&lt;br class='autobr' /&gt;
Todas estas medidas buscan acelerar las deportaciones y empeorar las condiciones de los refugiados, para intimidarlos e impedir que viajen a Alemania masivamente. Esta ofensiva reaccionaria la esconden detr&#225;s de un doble discurso hip&#243;crita que se apoya en algunas medidas demag&#243;gicas que han sido implementadas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Medidas demag&#243;gicas para sortear la crisis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La cumbre de la coalici&#243;n resolvi&#243; repartir 400 millones de Euros entre los pa&#237;ses lim&#237;trofes de Siria. A ra&#237;z de la guerra civil siria y la emergencia del Estado Isl&#225;mico (EI) millones de sirios llegaron a pa&#237;ses como Jordania, Turqu&#237;a o Libano donde los centros de refugiados se transformaron en verdaderas ciudades precarias con algunos millones de habitantes. Por lo tanto, entregar 400 millones de Euros no es nada m&#225;s que un &#8220;buen gesto&#8221; que no cambiar&#225; nada el sufrimiento de millones de v&#237;ctimas de la guerra y la miseria impuesta por las intervenciones imperialistas en las &#250;ltimas d&#233;cadas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Por otro lado, el gobierno recogi&#243; los pedidos del empresariado de tomar medidas para integrar a decenas de miles de refugiados al mercado de trabajo. Ahora existe la posibilidad para personas de los Balcanes de &#8220;migrar legalmente&#8221; teniendo un contrato de trabajo. Adem&#225;s, el gobierno apoya cursos de alem&#225;n para encontrar un empleo. La medida m&#225;s importante, sin embargo, es la autorizaci&#243;n de subcontratar a los inmigrantes. Es obvio que la burgues&#237;a alemana tiene un inter&#233;s en &#8220;integrar al mercado de trabajo&#8221; a los refugiados que sirven como mano de obra calificada y barata, no para ofrecerles &#8220;una vida digna&#8221; sino para atacar las condiciones de vida de toda la clase trabajadora.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A nivel europeo las c&#250;pulas de los partidos gobernantes afirmaron su compromiso con el reparto de los inmigrantes, apoyado por Francia pero criticado duramente por Gran Breta&#241;a y pa&#237;ses del este de Europa. Al mismo tiempo, reafirman su apoyo al sistema Dubl&#237;n y definen la apertura de las fronteras para refugiados de Hungr&#237;a como una &#8220;soluci&#243;n de emergencia excepcional&#8221;. De hecho, la &#8220;crisis migratoria&#8221; sacude a la Uni&#243;n Europea: se restablece el control fronterizo, se violan las reglamentaciones comunes como el sistema Dubl&#237;n y se est&#225;n formando bloques de pa&#237;ses con intereses opuestos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El paquete de leyes elaborado ser&#225; aprobado en los pr&#243;ximos dos meses, primero en el parlamento y despu&#233;s en la segunda c&#225;mara legislativa (federal). Con esto, el gobierno quiere imponer sus planes reaccionarios para &#8220;solucionar la crisis migratoria&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Consenso racista de los partidos dominantes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mientras que en la cumbre de la coalici&#243;n alemana se mostr&#243; gran unidad, el fin de semana anterior la Uni&#243;n Social Cristiana (CSU, que es la CDU en Bavaria) critic&#243; duramente la decisi&#243;n de Merkel de abrir las fronteras parcialmente para los refugiados provenientes de Hungr&#237;a. Mostraron nuevamente su oposici&#243;n racista a la inmigraci&#243;n creciente y que est&#225;n dispuestos a todo para impedirla. Su jefe, Horst Seehofer (CSU), dijo: &#8220;Como Rep&#250;blica Federal no podemos acoger a casi todos los refugiados cuando la UE tiene 28 Estados&#8221;, y advirti&#243; que los dichos de Merkel llevar&#237;an a a&#250;n m&#225;s inmigrantes a Alemania.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lo que oculta obviamente es que el imperialismo alem&#225;n tambi&#233;n es responsable de que los refugiados quieran quedarse en Grecia o los Balcanes, porque el gobierno alem&#225;n impuso a estas regiones situaciones similares de pobreza y crisis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El SPD, por su parte, demostr&#243; nuevamente que es parte del consenso reaccionario que busca restringir los derechos de los inmigrantes y que su propuesta de &#8220;ley de inmigraci&#243;n&#8221; no difiere en lo esencial de los planes de la CDU. Su jefe, Sigmar Gabriel (SPD), dijo despu&#233;s de la cumbre de coalici&#243;n que el resultado demuestra &#8220;confianza y realismo&#8221;. Pero el &#8220;realismo&#8221; del gobierno consiste en la &#8220;confianza&#8221; de que se puede resolver la crisis humanitaria de los refugiados con la restricci&#243;n de los derechos de asilo junto a un discurso de &#8220;solidaridad europea&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Adem&#225;s, el l&#237;der socialdem&#243;crata se refiri&#243; positivamente a la solidaridad demostrada por la poblaci&#243;n frente a la llegada de miles de refugiados en los &#250;ltimos d&#237;as. Pura hipocres&#237;a. En primer lugar, es su partido el que reprimi&#243; fuertemente al movimiento de los refugiados y sus simpatizantes en los &#250;ltimos a&#241;os y es responsable pol&#237;tico de las deportaciones y el trato inhumano a los inmigrantes en los centros de refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En segundo lugar, esa pol&#237;tica de represi&#243;n y privaci&#243;n de derechos es la que estimul&#243; el crecimiento de la violencia racista. Y en tercer lugar, crece el apoyo material a los refugiados en todo el pa&#237;s solo porque el gobierno no quiere entregar los recursos m&#237;nimos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para aprobar r&#225;pidamente el paquete de leyes, el gobierno necesita el apoyo de los verdes en la segunda c&#225;mara legislativa, ya que forman parte de gobiernos regionales. Ya el a&#241;o pasado el jefe de gobierno de Baden-Wurtemberg, Winfried Kretschmann, apoy&#243; la restricci&#243;n de las leyes de asilo. Ahora la c&#250;pula de los verdes acuerda en atacar nuevamente a los refugiados. Cem &#214;zdemir (verdes) dijo que hab&#237;a varias medidas &#8220;que van en la direcci&#243;n correcta&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Una alternativa contra la violencia racista y la pol&#237;tica hip&#243;crita del gobierno&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Con el paquete de leyes anunciado, la situaci&#243;n de los cientos de miles de refugiados que llegan a Alemania no va a mejorar sino a empeorar. La situaci&#243;n catastr&#243;fica en los centros de refugiados, la privaci&#243;n de derechos, las deportaciones, la explotaci&#243;n, todo esto aumentar&#225;. En base de este ataque reaccionario, los ataques racistas contra los refugiados que muchas veces pasan impunes, no terminar&#225;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Las organizaciones de izquierda, los refugiados, los trabajadores y la juventud combativa tenemos que impulsar un masivo movimiento democr&#225;tico y antiracista para frenar la ofensiva xen&#243;foba del gobierno que tiene el apoyo de todos los partidos burgueses. Tenemos el desaf&#237;o de transformar la gran solidaridad con los refugiados que se muestra en las &#8220;iniciativas de bienvenida&#8221; que nacen en todo el pa&#237;s, en una gran fuerza social contra las leyes reaccionarias del gobierno y la violencia racista en la calle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Urge un plan de emergencia que contenga demandas como el cierre de todos los centros de refugiados y c&#225;rceles de deportaci&#243;n, el fin inmediato de las deportaciones y el derecho a permanencia para todos, plenos derechos sociales y pol&#237;ticos, la extensi&#243;n masiva de construcci&#243;n de vivienda social, el restablecimiento y aumento de apoyo econ&#243;mico a los refugiados, cursos de alem&#225;n gratis, la apertura de todos los colegios y universidades para los refugiados, derecho a trabajo digno y el fin de la precarizaci&#243;n laboral.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Los sindicatos tienen que afiliar a los inmigrantes e impulsar junto con todas las organizaciones sociales y de izquierda, de los inmigrantes y de la juventud, un plan de lucha para arrancar estas demandas al gobierno.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La &#8220;crisis migratoria&#8221; pone de relieve que la clase dominante, con sus leyes reaccionarias y represivas, solo fomenta el racismo y la xenofobia y no podr&#225; solucionar la miseria de cientos de miles de refugiados.&lt;/p&gt;

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;El domingo pasado las c&#250;pulas del gobierno alem&#225;n se juntaron para discutir sobre la &#8220;crisis migratoria&#8221;. Su respuesta es clara y desenmascara el discurso hip&#243;crita de &#8220;solidaridad&#8221; y &#8220;derechos humanos universales&#8221;. Restringen m&#225;s las leyes de asilo y atacan a los derechos de los refugiados.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La cumbre, en medio de la agudizaci&#243;n de la &#8220;crisis migratoria&#8221; europea, ten&#237;a como objetivo recuperar la iniciativa pol&#237;tica. Los ataques xen&#243;fobos diarios contra refugiados, con los desmanes racistas en la ciudad de Heidenau como punta del iceberg, marcaron el clima pol&#237;tico del pa&#237;s.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pero los grandes gestos de apoyo y recibimiento frente a los refugiados que se dieron en Hungr&#237;a y la masiva manifestaci&#243;n en Dresde con casi 10.000 participantes contra la pol&#237;tica de asilo del gobierno mostraron la solidaridad enorme de la poblaci&#243;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En los &#250;ltimos d&#237;as vivimos episodios dram&#225;ticos: 71 refugiados asfixiados en un cami&#243;n y el ni&#241;o Aylan ahogado en la costa turca que conmovi&#243; al mundo con su muerte tr&#225;gica.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tambi&#233;n vimos el &#8220;tira y afloje&#8221; entre el gobierno h&#250;ngaro y el gobierno alem&#225;n, que temporalmente posibilitaron el tr&#225;nsito de refugiados de Budapest a trav&#233;s de Austria, despu&#233;s cerraron las fronteras para encerrar a los inmigrantes en campos de refugiados con la fuerza de la represi&#243;n y finalmente dejaron entrar a 20.000 refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Un &#8220;humanismo&#8221; hip&#243;crita&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El gobierno alem&#225;n se mostr&#243;, junto con el gobierno franc&#233;s, como guardi&#225;n de los &#8220;valores europeos&#8221; de &#8220;solidaridad y derechos humanos&#8220;, para diferenciarse de los &#8220;halcones&#8221; de Gran Breta&#241;a y los pa&#237;ses del este de Europa que refuerzan sus leyes racistas contra los refugiados y aumentan el control fronterizo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pero los resultados de la cumbre de la coalici&#243;n de gobierno en Alemania muestran lo hip&#243;crita y c&#237;nico de este discurso imperialista. La casta pol&#237;tica burguesa alemana conoce solo una respuesta a la miseria que viven los refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La canciller &#193;ngela Merkel (CDU) volvi&#243; a declarar que Alemania acoger&#225; a cientos de miles de refugiados m&#225;s. Para esta tarea, el gobierno dispondr&#225; de 6 mil millones de Euros, de los cuales la mitad se dirigir&#225; a los l&#228;nder (provincias) y los municipios. Pero esto hace a costa de mayores restricciones contra los &#8220;inmigrantes ilegales&#8221;.&lt;br class='autobr' /&gt;
Las resoluciones m&#225;s importantes son un nuevo ataque al derecho a asilo y a las condiciones de los refugiados en Alemania.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La integraci&#243;n de Albania, Kosovo y Montenegro en la lista de los &#8220;estados de origen seguros&#8221; impide a los refugiados de los Balcanes acceder al asilo en Alemania, lo que significa una concesi&#243;n a la demagogia racista contra los &#8220;inmigrantes econ&#243;micos de los Balcanes del oeste&#8221; que fue lanzada por los partidos de derecha y la prensa conservadora. Esta regi&#243;n todav&#237;a sufre las terribles consecuencias que tuvo el bombardeo de la OTAN a fines de los 90, por lo que la crisis capitalista la golpe&#243; fuertemente. La decisi&#243;n del gobierno significa que van a deportar m&#225;s r&#225;pido a los cientos de miles que huyen desde all&#237; de la persecuci&#243;n pol&#237;tica, &#233;tnica y religiosa y la falta trabajo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para hacer m&#225;s &#8220;&#225;gil&#8221; y r&#225;pido el proceso de deportaci&#243;n, se tomaron varias medidas como prolongar la estancia en los centros de primera acogida de tres a seis meses. Y en el caso de refugiados con pocas expectativas de asilo, prolongar la estad&#237;a en esos centros por la estancia completa. Adem&#225;s se emplear&#225; a 2.000 nuevos funcionarios en la Oficina federal de migraci&#243;n y refugiados, junto a 3.000 nuevos polic&#237;as federales para acelerar el tr&#225;mite y su ejecuci&#243;n. M&#225;s dinero para el aparato de represi&#243;n, para deportar m&#225;s r&#225;pido y &#8220;eficazmente&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Adem&#225;s, hay varias iniciativas a nivel de los diferentes l&#228;nder -que son los responsables de las deportaciones- como la creaci&#243;n de &#8220;campos de deportaci&#243;n&#8221; en la frontera de Bavaria o deportaciones &#8220;ad-hoc&#8221; en Sajonia-Anhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A la aceleraci&#243;n del proceso de deportaci&#243;n se suman otros ataques a las condiciones de los refugiados. El apoyo estatal de 140 Euros ser&#225; sustituido por valores en especie y en el caso de los refugiados cuya solicitud de asilo fuera rechazada ser&#225; reducida masivamente.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tambi&#233;n se alargar&#225; la reaccionaria &#8220;obligaci&#243;n de residencia&#8221; (Residenzpflicht) a seis meses, lo que restringe la libertad de movimiento de los inmigrantes a las comunas, municipios o l&#228;nder donde se encuentra su centro de refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Adicionalmente se resolvi&#243; bajar las normas de concesi&#243;n y construcci&#243;n de los centros de refugiados para poder &#8220;hospedar&#8221; a 150.000 nuevos inmigrantes. Pero el gobierno aceptar&#225; que haya centros de refugiados que no cumplan con las protecciones m&#237;nimas contra incendios actuales, y esto en un contexto donde diariamente hay nuevas noticias sobre atentados incendiarios a estos centros.&lt;br class='autobr' /&gt;
Todas estas medidas buscan acelerar las deportaciones y empeorar las condiciones de los refugiados, para intimidarlos e impedir que viajen a Alemania masivamente. Esta ofensiva reaccionaria la esconden detr&#225;s de un doble discurso hip&#243;crita que se apoya en algunas medidas demag&#243;gicas que han sido implementadas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Medidas demag&#243;gicas para sortear la crisis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La cumbre de la coalici&#243;n resolvi&#243; repartir 400 millones de Euros entre los pa&#237;ses lim&#237;trofes de Siria. A ra&#237;z de la guerra civil siria y la emergencia del Estado Isl&#225;mico (EI) millones de sirios llegaron a pa&#237;ses como Jordania, Turqu&#237;a o Libano donde los centros de refugiados se transformaron en verdaderas ciudades precarias con algunos millones de habitantes. Por lo tanto, entregar 400 millones de Euros no es nada m&#225;s que un &#8220;buen gesto&#8221; que no cambiar&#225; nada el sufrimiento de millones de v&#237;ctimas de la guerra y la miseria impuesta por las intervenciones imperialistas en las &#250;ltimas d&#233;cadas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Por otro lado, el gobierno recogi&#243; los pedidos del empresariado de tomar medidas para integrar a decenas de miles de refugiados al mercado de trabajo. Ahora existe la posibilidad para personas de los Balcanes de &#8220;migrar legalmente&#8221; teniendo un contrato de trabajo. Adem&#225;s, el gobierno apoya cursos de alem&#225;n para encontrar un empleo. La medida m&#225;s importante, sin embargo, es la autorizaci&#243;n de subcontratar a los inmigrantes. Es obvio que la burgues&#237;a alemana tiene un inter&#233;s en &#8220;integrar al mercado de trabajo&#8221; a los refugiados que sirven como mano de obra calificada y barata, no para ofrecerles &#8220;una vida digna&#8221; sino para atacar las condiciones de vida de toda la clase trabajadora.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A nivel europeo las c&#250;pulas de los partidos gobernantes afirmaron su compromiso con el reparto de los inmigrantes, apoyado por Francia pero criticado duramente por Gran Breta&#241;a y pa&#237;ses del este de Europa. Al mismo tiempo, reafirman su apoyo al sistema Dubl&#237;n y definen la apertura de las fronteras para refugiados de Hungr&#237;a como una &#8220;soluci&#243;n de emergencia excepcional&#8221;. De hecho, la &#8220;crisis migratoria&#8221; sacude a la Uni&#243;n Europea: se restablece el control fronterizo, se violan las reglamentaciones comunes como el sistema Dubl&#237;n y se est&#225;n formando bloques de pa&#237;ses con intereses opuestos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El paquete de leyes elaborado ser&#225; aprobado en los pr&#243;ximos dos meses, primero en el parlamento y despu&#233;s en la segunda c&#225;mara legislativa (federal). Con esto, el gobierno quiere imponer sus planes reaccionarios para &#8220;solucionar la crisis migratoria&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Consenso racista de los partidos dominantes&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mientras que en la cumbre de la coalici&#243;n alemana se mostr&#243; gran unidad, el fin de semana anterior la Uni&#243;n Social Cristiana (CSU, que es la CDU en Bavaria) critic&#243; duramente la decisi&#243;n de Merkel de abrir las fronteras parcialmente para los refugiados provenientes de Hungr&#237;a. Mostraron nuevamente su oposici&#243;n racista a la inmigraci&#243;n creciente y que est&#225;n dispuestos a todo para impedirla. Su jefe, Horst Seehofer (CSU), dijo: &#8220;Como Rep&#250;blica Federal no podemos acoger a casi todos los refugiados cuando la UE tiene 28 Estados&#8221;, y advirti&#243; que los dichos de Merkel llevar&#237;an a a&#250;n m&#225;s inmigrantes a Alemania.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lo que oculta obviamente es que el imperialismo alem&#225;n tambi&#233;n es responsable de que los refugiados quieran quedarse en Grecia o los Balcanes, porque el gobierno alem&#225;n impuso a estas regiones situaciones similares de pobreza y crisis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El SPD, por su parte, demostr&#243; nuevamente que es parte del consenso reaccionario que busca restringir los derechos de los inmigrantes y que su propuesta de &#8220;ley de inmigraci&#243;n&#8221; no difiere en lo esencial de los planes de la CDU. Su jefe, Sigmar Gabriel (SPD), dijo despu&#233;s de la cumbre de coalici&#243;n que el resultado demuestra &#8220;confianza y realismo&#8221;. Pero el &#8220;realismo&#8221; del gobierno consiste en la &#8220;confianza&#8221; de que se puede resolver la crisis humanitaria de los refugiados con la restricci&#243;n de los derechos de asilo junto a un discurso de &#8220;solidaridad europea&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Adem&#225;s, el l&#237;der socialdem&#243;crata se refiri&#243; positivamente a la solidaridad demostrada por la poblaci&#243;n frente a la llegada de miles de refugiados en los &#250;ltimos d&#237;as. Pura hipocres&#237;a. En primer lugar, es su partido el que reprimi&#243; fuertemente al movimiento de los refugiados y sus simpatizantes en los &#250;ltimos a&#241;os y es responsable pol&#237;tico de las deportaciones y el trato inhumano a los inmigrantes en los centros de refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En segundo lugar, esa pol&#237;tica de represi&#243;n y privaci&#243;n de derechos es la que estimul&#243; el crecimiento de la violencia racista. Y en tercer lugar, crece el apoyo material a los refugiados en todo el pa&#237;s solo porque el gobierno no quiere entregar los recursos m&#237;nimos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para aprobar r&#225;pidamente el paquete de leyes, el gobierno necesita el apoyo de los verdes en la segunda c&#225;mara legislativa, ya que forman parte de gobiernos regionales. Ya el a&#241;o pasado el jefe de gobierno de Baden-Wurtemberg, Winfried Kretschmann, apoy&#243; la restricci&#243;n de las leyes de asilo. Ahora la c&#250;pula de los verdes acuerda en atacar nuevamente a los refugiados. Cem &#214;zdemir (verdes) dijo que hab&#237;a varias medidas &#8220;que van en la direcci&#243;n correcta&#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Una alternativa contra la violencia racista y la pol&#237;tica hip&#243;crita del gobierno&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Con el paquete de leyes anunciado, la situaci&#243;n de los cientos de miles de refugiados que llegan a Alemania no va a mejorar sino a empeorar. La situaci&#243;n catastr&#243;fica en los centros de refugiados, la privaci&#243;n de derechos, las deportaciones, la explotaci&#243;n, todo esto aumentar&#225;. En base de este ataque reaccionario, los ataques racistas contra los refugiados que muchas veces pasan impunes, no terminar&#225;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Las organizaciones de izquierda, los refugiados, los trabajadores y la juventud combativa tenemos que impulsar un masivo movimiento democr&#225;tico y antiracista para frenar la ofensiva xen&#243;foba del gobierno que tiene el apoyo de todos los partidos burgueses. Tenemos el desaf&#237;o de transformar la gran solidaridad con los refugiados que se muestra en las &#8220;iniciativas de bienvenida&#8221; que nacen en todo el pa&#237;s, en una gran fuerza social contra las leyes reaccionarias del gobierno y la violencia racista en la calle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Urge un plan de emergencia que contenga demandas como el cierre de todos los centros de refugiados y c&#225;rceles de deportaci&#243;n, el fin inmediato de las deportaciones y el derecho a permanencia para todos, plenos derechos sociales y pol&#237;ticos, la extensi&#243;n masiva de construcci&#243;n de vivienda social, el restablecimiento y aumento de apoyo econ&#243;mico a los refugiados, cursos de alem&#225;n gratis, la apertura de todos los colegios y universidades para los refugiados, derecho a trabajo digno y el fin de la precarizaci&#243;n laboral.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Los sindicatos tienen que afiliar a los inmigrantes e impulsar junto con todas las organizaciones sociales y de izquierda, de los inmigrantes y de la juventud, un plan de lucha para arrancar estas demandas al gobierno.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La &#8220;crisis migratoria&#8221; pone de relieve que la clase dominante, con sus leyes reaccionarias y represivas, solo fomenta el racismo y la xenofobia y no podr&#225; solucionar la miseria de cientos de miles de refugiados.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Revolution&#228;rInnen im Wahlkampf</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/RevolutionarInnen-im-Wahlkampf</link>
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		<dc:date>2015-07-18T02:30:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Am&#233;rica Latina</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Imagenes rotando</dc:subject>
		<dc:subject>FIT Argentina</dc:subject>
		<dc:subject>Argentina</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;ARGENTINIEN: Die b&#252;rgerlichen Parteien kennen kein anderes Thema als die lange Reihe von Wahlsonntagen, die mit den Pr&#228;sidentschaftswahlen im Oktober endet. Auch die trotzkistische Linke diskutiert, wie man am besten in diese Wahlen interveniert. /&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Politica" rel="tag"&gt;Pol&#237;tica&lt;/a&gt;, 
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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Argentina-100" rel="tag"&gt;Argentina&lt;/a&gt;, 
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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH93/arton9128-29b77.jpg?1696526297' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='93' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;// &lt;strong&gt;ARGENTINIEN: Die b&#252;rgerlichen Parteien kennen kein anderes Thema als die lange Reihe von Wahlsonntagen, die mit den Pr&#228;sidentschaftswahlen im Oktober endet. Auch die trotzkistische Linke diskutiert, wie man am besten in diese Wahlen interveniert. /&lt;/strong&gt;/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei diesen Wahlen steht einiges auf dem Spiel. Zum ersten Mal seit langen Jahren ist n&#228;mlich nicht sicher, dass die regierende Frente para la Victoria (Front f&#252;r den Sieg, FPV) einfach gewinnen wird. Der Zyklus des linkspopulistischen Kirchnerismus &#8211; benannt nach dem Ex-Pr&#228;sident N&#233;stor Kirchner und der aktuellen Pr&#228;sidentin Cristina Kirchner &#8211; ist am Ende. Die Rohstoffpreise, durch deren Boom die Regierung einige Zugest&#228;ndnisse an die Massen machen konnte, sinken &#8211; die Wirtschaft befindet sich in der Rezession.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neoliberalismus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch der Regierung gelingt es, einen geschmeidigen &#204;bergang zu organisieren. Die Wirtschaft bricht nicht ein, da die gr&#246;&#223;ten Probleme aufgeschoben wurden und der Konsum angekurbelt wird. Der Lagerkampf innerhalb der FPV zwischen den klassischen KirchneristInnen und den Moderaten um die Pr&#228;sidentschaftskandidatur wurde abgefedert: Kandidat ist der aktuelle Gouverneur der Provinz Buenos Aires, Daniel Scioli,&lt;br class='autobr' /&gt;
der f&#252;r seinen arbeiterInnenfeindlichen und repressiven Regierungsstil bekannt ist, w&#228;hrend dem linken Fl&#252;gel Listenpl&#228;tze f&#252;r das Parlament zugestanden wurden. Auch wenn sie hoffen, bei den Wahlen im Oktober in der ersten Runde zu gewinnen, wird diese Ma&#223;nahme zahlreiche W&#228;hlerInnen unzufrieden stimmen.&lt;br class='autobr' /&gt;
In der Opposition setzt sich der neoliberale B&#252;rgermeister von Buenos Aires, Mauricio&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Macri, immer mehr von dem demagogischen Ex-Regierungsmann Sergio Massa ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle drei Kandidaten haben eines gemeinsam: Politisch stehen sie weniger in Nachfolge der &#8222;progressiven&#8220; Kirchner-Regierung der 2000er, sondern erinnern viel mehr an die dunklen Zeiten des Neoliberalismus unter Carlos Menem in den 1990ern. Sie fu&#223;en auf einem rechten Konsens, bei dem die ArbeiterInnen f&#252;r die Krise bezahlen m&#252;ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und die Linke?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu l&#228;ndern wie Spanien gibt es keine starke reformistische Opposition, da dieser Raum einerseits durch die &#8222;progressive&#8220; Regierung und andererseits durch die revolution&#228;re Linke aufgeteilt wird. Vor einem Monat machte die ArbeiterInnenklasse in ihrem f&#252;nften Generalstreik seit 2012 ihre Unzufriedenheit mit der Regierung deutlich. Doch w&#228;hrend die Gewerkschaftsb&#252;rokratien nur den obersten Teil der ArbeiterInnenklasse ansprechen, wachsen die Probleme besonders unter den prek&#228;r Besch&#228;ftigten, die oft Jugendliche und Frauen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2011 ist ein politisches Wahlb&#252;ndnis zwischen trotzkistischen Gruppen entstanden, das genau diesen Sektoren eine Alternative zu den KanditatInnen der Bourgeoisie anbietet. Die ArbeiterInnenpartei (PO) und die Partei Sozialistischer ArbeiterInnen (PTS, Sektion der Trotzkistischen Fraktion &#8211; Vierte Internationale), bilden zusammen mit der kleinen Sozialistischen Linken (IS) die Front der Linken und ArbeiterInnen (FIT). Bei den Wahlen vor zwei Jahren erreichte die FIT 1,2 Millionen Stimmen und drei Parlamentsabgeordnete, darunter Nicol&#225;s del Ca&#241;o (PTS) aus Mendoza. Sie vertritt ein Programm der Klassenunabh&#228;ngigkeit der ArbeiterInnen mit antikapitalistischen und antiimperialistischen Forderungen und tritt f&#252;r eine auf Mobilisierungen basierende ArbeiterInnenregierung ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Debatten in der FIT&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verbunden mit der herausragenden Teilnahme an den h&#228;rtesten und l&#228;ngsten Arbeitsk&#228;mpfen der letzten Jahre zeigen die bisherigen Wahlerfolge in diesem Jahr den Aufstieg der PTS innerhalb der FIT und besonders von del Ca&#241;o als Ausdruck einer neuen, k&#228;mpferischen Generation der revolution&#228;ren Linken auf. Um diesen Erfolg zu begrenzen, verweigerte die bisher gr&#246;&#223;te Partei der FIT, die PO, f&#252;r die kommenden Pr&#228;sidentschaftswahlen ultimatistisch die Bildung einer Einheitsliste. Stattdessen bildeten sie mit der IS eine Liste, die nun bei den Vorwahlen im August mit der Liste der PTS konkurriert. Die st&#228;rkere Liste stellt die gemeinsamen FIT-KandidatInnen bei den Wahlen im Oktober.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dem liegen unterschiedliche politische Ausrichtungen zu Grunde. W&#228;hrend die PO die FIT zu einer Einheitsfront erkl&#228;rt und f&#252;r populistische Gruppen &#246;ffnen m&#246;chte, verteidigt die PTS die revolution&#228;re Grundlage der Wahlfront. Mit ihrer Liste will sie die FIT durch die Kraft der ArbeiterInnen, Jugendlichen und Frauen st&#228;rken und erneuern. Zahlreiche der tausenden KandidatInnen der PTS sind anerkannte AktivistInnen der Gewerkschafts-, Studierenden- und Frauenbewegung. Sie wollen die Verbindung der parlamentarischen Aktivit&#228;t der PTS-Abgeordneten mit konsequenten Interventionen in den Klassenkampf fortsetzen. Denn nur durch diese soziale Kraft kann das Programm der FIT wirklich Macht entwickeln und eine revolution&#228;re Partei aufgebaut werden, die der Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung ein Ende setzen kann.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Mexiko: Ein Staat am Abgrund</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Mexiko-Ein-Staat-am-Abgrund</link>
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		<dc:date>2014-12-21T06:47:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Libertades Democr&#225;ticas</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Am&#233;rica del Norte</dc:subject>
		<dc:subject>M&#233;xico</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Das Verschwinden von 43 Lehramtsstudierenden aus dem Bundesstaat Guerrero und die darauffolgenden massiven Jugendproteste markieren ein Vorher und Nachher in der mexikanischen Gesellschaft. Sie bringen das grausame Gesicht des halbkolonialen Kapitalismus und den Zerfall eines Staates ans Tageslicht. /&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Libertades-Democraticas" rel="tag"&gt;Libertades Democr&#225;ticas&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Politica" rel="tag"&gt;Pol&#237;tica&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Analisis" rel="tag"&gt;An&#225;lisis&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/America-del-Norte" rel="tag"&gt;Am&#233;rica del Norte&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Mexico-109" rel="tag"&gt;M&#233;xico&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland &lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH79/arton8811-aa205.jpg?1696526297' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='79' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// Das Verschwinden von 43 Lehramtsstudierenden aus dem Bundesstaat Guerrero und die darauffolgenden massiven Jugendproteste markieren ein Vorher und Nachher in der mexikanischen Gesellschaft. Sie bringen das grausame Gesicht des halbkolonialen Kapitalismus und den Zerfall eines Staates ans Tageslicht. //&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 26. Dezember werden es drei Monate sein, die die mexikanische Bev&#246;lkerung nun schon auf ein Lebenszeichen der 43 verschwundenen LehramtsstudentInnen aus Ayotzinapa wartet. Doch sie wartet nicht einfach. Mit einem Generalstreik demonstrierten am 20. November eine halbe Million Menschen in der mexikanischen Hauptstadt und setzten eine riesige Figur des Pr&#228;sidenten Enrique Pe&#241;a Nieto auf dem zentralen Platz in Brand. War in den ersten Wochen der Bewegung der zentrale Schlachtruf noch &#8222;Lebendig wurden sie uns genommen, lebendig wollen wir sie wieder haben!&#8220;, erschallen nun aus dem ganzen Land die Rufe: &#8222;Es war der Staat!&#8220; und &#8222;Pe&#241;a Nieto soll gehen!&#8220;. Hinter dem Verschwinden der 43 steckt ein von Drogenkrieg, Frauenmorden, Korruption und imperialistischer Unterwerfung bewegtes Mexiko.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die politische Krise w&#228;chst im Rhythmus der Bewegung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb l&#228;sst die Welle der Proteste weiterhin nicht nach, sondern breitet sich immer weiter aus. Zuerst waren es die Angeh&#246;rigen und die KommilitonInnen aus Ayotzinapa, die sich auf die Suche nach ihren FreundInnen begaben und dabei ein Meer an Gr&#228;bern rund um Iguala, der drittgr&#246;&#223;ten Stadt des Bundesstaates, fanden. Die LehrerInnen aus Guerrero, die eine k&#228;mpferische Tradition besitzen, beteiligten sich mit Stra&#223;enblockaden an den Protesten und setzten das Parlament des Bundesstaates in Brand. Bauern und B&#228;uerinnen, gemeinsam mit Studierenden, nahmen die Stra&#223;en des gesamten Landes in ihre Hand. Wie bei den letzten globalen Aktionstagen f&#252;r Ayotzinapa am 20. November und am 1. Dezember protestierten Hunderttausende in Mexiko-Stadt gegen die Regierung, wobei diese st&#228;rker von den Mittelschichten gepr&#228;gt waren. &#204;berall auf der Welt gab es Solidarit&#228;tsaktionen: von den Studierenden in Chile und Frankreich &#252;ber K&#252;nstlerInnen wie die Band Massive Attack bis hin zur Kundgebung der PTS in Argentinien mit mehr als 6.000 TeilnehmerInnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bewegung setzte die Regierung unter Druck. Pe&#241;a Nieto fuhr dennoch mit seiner Asienreise fort, aber militarisierte zur gleichen Zeit zahlreiche Bundesstaaten, vor allem Guerrero. Die Untersuchungskommission, die von der Regierung eingesetzt wurde, verk&#252;ndete mehrmals, die Leichen der Studierenden gefunden zu haben. Dies beruhigte die Massen jedoch keineswegs, da sie schon lange nicht mehr in die Regierung und die Institutionen des Staates vertrauen. Die zentralen Parteien &#8211; die Partei der institutionellen Revolution (PRI), die Partei der Nationalen Aktion (PAN) und die Partei der demokratischen Revolution (PRD) &#8211; sind alle mit der Korruption und dem Drogenhandel verbunden und werden nun infrage gestellt. Das Regime, das in den 1990er Jahren aus der Krise der 70-j&#228;hrigen bonapartistischen Einparteiendiktatur der PRI hervorging, steckt nun seinerseits in einer tiefen Krise. Zu Beginn der Regierung von Pe&#241;a Nieto startete das Triumvirat aus PRI-PAN-PRD mit dem &#8222;Pakt f&#252;r Mexiko&#8220; einen Generalangriff auf die Lebensbedingungen der Massen, was sich in einer Bildungsreform und der Privatisierung des staatlichen &#214;lkonzerns Pemex ausdr&#252;ckte.&lt;br class='autobr' /&gt;
Doch lange konnte diese reaktion&#228;re Offensive, die einen neuen Zyklus der Unterwerfung Mexikos unter den US-Imperialismus und die Schw&#228;chung der k&#228;mpferischen Sektoren der ArbeiterInnenbewegung und der Jugend zum Ziel hatte, nicht anhalten. Das Regime von PRI-PAN-PRD befindet sich in einer Hegemoniekrise, einem Bruch zwischen Repr&#228;sentantInnen und Repr&#228;sentierten, in der weder die traditionelle Politik der Bourgeoisie einfach so weitergef&#252;hrt werden kann, noch autorit&#228;re Ma&#223;nahmen ausreichen, die Hunderttausenden von den Stra&#223;en zu holen. Damit ist die Grenze, an die die demokratische Jugendbewegung #yosoy132 im Jahr 2012 stie&#223;, schon weit &#252;berwunden. Doch auch im Vergleich zum Jahr 2006, wo sich nach dem Wahlbetrug gegen den Oppositionskandidaten Andr&#233;s Manuel L&#243;pez Obrador (AMLO) eine demokratische Bewegung im ganzen Land entfachte und im selben Jahr die &#8222;Kommune von Oaxaca&#8220; gebildet wurde, hat sich die Situation versch&#228;rft: Die PRD, die einst als ein Bruch aus der PRI um Cuauht&#233;moc C&#225;rdenas hervorging, hat ihre Rolle als Oppositionspartei verloren und stellt keine Alternative mehr f&#252;r die Massen dar. Mehr noch, sie wird als das wahrgenommen, was sie ist &#8211; die linke Hand eines m&#246;rderischen Regimes, die funktional f&#252;r die Interessen des Imperialismus und der mexikanischen Bourgeoisie ist. Das st&#252;rzt sie, wie alle anderen Parteien auch, in eine tiefe Krise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Imperialistische Offensive und das Massengrab Mexiko&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) wurde am 1. Januar 1994 unterzeichnet und er&#246;ffnete eine besondere Periode der &#8222;ungleichen und kombinierten Entwicklung&#8220; (Trotzki) in Mexiko. Seitdem erlebte das Land, das 3.200 Kilometer Grenzgebiet mit der gr&#246;&#223;ten imperialistischen Macht der Welt teilt, zwei Jahrzehnte brutalster Unterwerfung unter die Diktate Washingtons. Dies versch&#228;rfte sich nur durch den Aufstieg der PAN zur Regierungspartei im Jahre 2000 und dr&#252;ckte sich in der Militarisierung des Landes unter dem Deckmantel der &#8222;Bek&#228;mpfung der Drogenkartelle&#8220; aus. Das wirtschaftliche Modell Mexikos besteht aus dem Export von Arbeitskraft (ImmigrantInnen), Rohstoffen (&#214;l) und in Sweatshops produzierten billigen Verkaufswaren und einem enormen Kapitalstrom aus den USA sowie ganzer Zweige der &#8222;illegalen Industrie&#8220; wie Prostitution, Verschleppung und Drogenhandel. Letzterer basiert auf der &#204;berausbeutung der mexikanischen ArbeiterInnen im Norden, deren l&#246;hne mit denen in China konkurrieren und bringt eine Reihe sozialer Ph&#228;nomene mit sich. Tausende Frauen sind in den letzten Jahren Opfer von Verschleppung, Vergewaltigung und Mord geworden. Zahlreich sind die F&#228;lle, in denen soziale AktivistInnen verschwinden und wenig sp&#228;ter Tod aufgefunden werden, nicht selten nach schwerer Folter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gr&#246;&#223;te und bekannteste Erscheinungsform, mit dem alle vorhergehenden Beispiele verbunden sind, ist der narcotr&#225;fico, der Drogenhandel. Die Kartelle, welche wie multinationale Konzerne agieren, profitieren von den Drogenverboten um ihr Geld zu machen, das sie dann in &#8222;legales&#8220; Kapital umwandeln. Laut verschiedener Studien bringt der Drogenhandel j&#228;hrlich zwischen 19 und 40 Milliarden US-Dollar nach Mexiko und ist damit vor dem &#214;lgesch&#228;ft der gr&#246;&#223;te Devisenbeschaffer (El naufragio del Estado mexicano, Rafael Barajas/ Pedro Miguel, Le monde diplomatique 186). Mit dieser enormen Macht k&#246;nnen sie ganze Bundesstaaten kontrollieren, in denen sie Aufgaben des b&#252;rgerlichen Staates wie &#246;ffentliche Dienste oder das Gewaltmonopol &#252;bernehmen. Diese Ausma&#223;e der Zersetzung des mexikanischen Staates und der Verschmelzung der b&#252;rgerlichen Parteien mit dem Drogenhandel lassen viele AktivistInnen und Intellektuelle von einem Narco-Staat sprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Situation ist Folge der Politik der Unterwerfung und Militarisierung des US-Imperialismus, der zur gleichen Zeit eine besondere wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit den Kartellen besitzt. Schon in den 1970er Jahren begann der &#8222;Kampf gegen die Drogen&#8220; unter der PRI-Diktatur gemeinsam mit dem US-Plan Kondor. In den 00er Jahren diktierten die US-Drogenbeh&#246;rde DEA und die CIA die Politik der mexikanischen Regierung, wie es die &#8222;Initiative M&#233;rida&#8220; deutlich macht. Der von dem PAN-Pr&#228;sidenten begonnene &#8222;Krieg gegen die Drogen&#8220; z&#228;hlt bis heute 160.000 Tote und mehr als 20.000 Verschwundene.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sozialismus oder Barbarei&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch widerspr&#252;chlicherweise schafft genau dieses B&#252;ndnis, das den mexikanischen Staat zerl&#246;chert, die Grundlage f&#252;r dieses m&#246;rderische Regime. Die in den letzten zehn Jahren rapide wachsenden Mittelschichten profitieren von den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Mexiko und den USA. Gerade deshalb ist eine antiimperialistische Perspektive innerhalb der aktuellen Bewegung gegen die Regierung wenig verbreitet. Was vorherrscht, ist viel mehr die Vorstellung, dass ohne die bizarrsten Ausdr&#252;cke der Gewalt Mexiko noch umfangreichere Vertr&#228;ge mit dem Imperialismus aushandeln k&#246;nnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die aktuellen Massenbewegungen sind in ihrer Massivit&#228;t und Radikalit&#228;t unzureichend, die anti-demokratische und pro-imperialistische Regierung von Pe&#241;a Nieto zu st&#252;rzen. Das Fehlen der ArbeiterInnenbewegung und die Krise der politischen F&#252;hrung machen es f&#252;r die Bourgeoisie m&#246;glich, eine l&#246;sung auf die Krise zu finden, auch wenn dies tiefgreifende, wenn auch nicht grundlegende Zugest&#228;ndnisse n&#246;tig macht. Dennoch ist es aktuell schwierig ist, den Prozess als ganzes zu schlie&#223;en.&lt;br class='autobr' /&gt;
Die strukturellen Reformen der letzten Jahre zeigen jetzt schon Auswirkungen bei der Mehrheit der Bev&#246;lkerung. Das niedrige Wachstum, die stockende Wirtschaft und der sinkende &#214;lpreis, der zu einer Entwertung des mexikanischen Pesos gef&#252;hrt hat, bergen die M&#246;glichkeit, dass auch die ArbeiterInnenklasse auf die Stra&#223;e tritt. Dies ist der Schl&#252;ssel f&#252;r den Erfolg der aktuellen Bewegung, die sich weiter ausweiten muss und auch die Arbeitspl&#228;tze und Fabriken des mittelamerikanischen Landes erreichen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das unreformierbare Regime der b&#252;rgerlichen Parteien, des Drogenhandels und der Multinationalen kann nur durch einen politischen Generalstreik gest&#252;tzt werden, der eine provisorische Regierung aller Organisationen der ArbeiterInnen und unterdr&#252;ckten Massen einsetzt, die zu einer freien und souver&#228;nen Volksversammlung einberuft. Auf dieser k&#246;nnen alle dringenden Themen der Bev&#246;lkerung wie die Militarisierung und Repression, die Unterdr&#252;ckung durch den Imperialismus und die Legalisierung der Drogen, um den Kartellen den Markt zu rauben, besprochen werden. Die materielle Kraft, mit dem Imperialismus und der einheimischen Bourgeoisie zu brechen, besitzt hingegen nur eine ArbeiterInnenregierung, die auf der Massenmobilisierung und der Selbstverwaltung der ArbeiterInnen basiert. F&#252;r diese Perspektive k&#228;mpft die mexikanische Sektion der Trotzkistischen Fraktion &#8211; Vierte Internationale, die Bewegung Sozialistischer ArbeiterInnen (MTS), die vor kurzem als Landesweite Politische Gruppierung anerkannt wurde.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Pulverfass Mexiko</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Pulverfass-Mexiko</link>
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		<dc:date>2014-11-16T11:08:25Z</dc:date>
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		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
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		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
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		<description>&lt;p&gt;Am 26. September wurden 43 LehramtsstudentInnen aus dem s&#252;dlichen Bundesstaat Guerrero von der Polizei verschleppt und an die Banden des lokalen Drogenkartells &#252;bergeben. Sie wollten sich eigentlich an Protesten zum Gedenken an das Massaker von Tlatelolco beteiligen. Als sich die Nachricht ihres Verschwindens verbreitete, bildeten sich sofort Gruppen von Studierenden aus dem ganzen Land, Familienangeh&#246;rigen und LehrerInnen, um sie zu suchen. Dabei fanden sie ein Massengrab mit 28 Leichen in der N&#228;he der Stadt Iguala &#8211; doch die DNA-Proben zeigten, dass es nicht die Verschwundenen waren.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Articulos-en-aleman" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en alem&#225;n&lt;/a&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH88/arton8716-bc99f.jpg?1696526297' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='88' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// Das Verschwinden von 43 Studierenden aus dem Bundesstaat Guerrero erzeugt eine massive demokratische Bewegung, die sich der Regierung entgegenstellt. //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 26. September wurden 43 LehramtsstudentInnen aus dem s&#252;dlichen Bundesstaat Guerrero von der Polizei verschleppt und an die Banden des lokalen Drogenkartells &#252;bergeben. Sie wollten sich eigentlich an Protesten zum Gedenken an das Massaker von Tlatelolco beteiligen. Als sich die Nachricht ihres Verschwindens verbreitete, bildeten sich sofort Gruppen von Studierenden aus dem ganzen Land, Familienangeh&#246;rigen und LehrerInnen, um sie zu suchen. Dabei fanden sie ein Massengrab mit 28 Leichen in der N&#228;he der Stadt Iguala &#8211; doch die DNA-Proben zeigten, dass es nicht die Verschwundenen waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese schreckliche Nachricht (wie viele Massengr&#228;ber gibt es noch?) hat in ganz Mexiko eine demokratische Bewegung von Studierenden, Angeh&#246;rigen und LehrerInnen angesto&#223;en, die die politische Krise der Regierung vertieft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Bewegung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die verschwundenen Lehramts-Studierenden geh&#246;ren zu den prek&#228;rsten Sektoren, die besonders hart von der neoliberalen Bildungsreform der Regierung getroffen werden. Zudem ist der Bundesstaat zu gro&#223;en Teilen von den Drogenbanden kontrolliert, die bis in die h&#246;chsten Etagen des Staatsapparates vordringen. Dies alles f&#252;hrte dazu, dass sich der Ruf nach dem lebendigen Wiederauftauchen der Studierenden in eine landesweite Bewegung verwandelte: mit besetzten Gymnasien, Fakult&#228;ten und Radiosendern, einem zweit&#228;gigen Universit&#228;tsstreik und massiven Mobilisierungen zeigten die Studierenden, die sich in Versammlungen organisieren, ihre Emp&#246;rung. Die k&#228;mpferischen Lehrer-Innen aus Guerrero blockierten Stra&#223;en, wurden von der korrupten Polizei und dem Milit&#228;r angegriffen und z&#252;ndeten sogar das Parlamentsgeb&#228;ude des Bundesstaates an. Als Antwort darauf wurde die gesamte Region militarisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Regierung von Enrique Pe&#241;a Nieto (EPN) der Partei der institutionellen Revolution (PRI), die Mexiko &#252;ber 70 Jahre lang regierte, geriet so in ihre erste gro&#223;e Krise. Doch schon zuvor hatte sich der Pr&#228;sident den Jugendlichen gegen&#252;berstellen m&#252;ssen: Die massiven Mobilisierungen und Konfrontationen zu seinem Amtsantritt, die landesweiten &#8222;M&#228;rsche f&#252;r den Frieden&#8220; gegen den &#8222;Krieg gegen die Drogen&#8220; und die Jugendbewegung #yosoy132, die im Jahr 2012 die Stra&#223;en f&#252;llte, schufen eine Avantgarde von k&#228;mpferischen Jugendlichen, die das gesamte Regime &#8211; seine Parteien und Institutionen &#8211; in Frage stellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pe&#241;a Nieto leitete einen Prozess von strukturellen Reformen ein, die manche Analysten sogar zum Anlass nahmen, Mexiko in die Reihe der BRICS-Staaten aufzunehmen. Die zentrale Reform des im &#8222;Pakt f&#252;r Mexiko&#8220; zusammengefassten Reformpakets, das von allen Parteien des Regimes unterst&#252;tzt wurde, war die Privatisierung der &#214;lfirma PEMEX. Diese bietet die Haupteinnahmequelle f&#252;r den mexikanischen Staat und ist seit der Enteignung durch L&#225;zaro C&#225;rdenas in den 1930er-Jahren Staatseigentum. Die Reformen konnten nur gegen den Widerstand der k&#228;mpferischen ElektroarbeiterInnen und LehrerInnen durchgesetzt werden. Der Erfolg der Regierung ging so mit herben Niederlagen der ArbeiterInnen und ihrer Organisationen einher. Gleichzeitig ist der &#8222;Krieg gegen die Drogen&#8220;, der bisher mehr als 200.000 Tote und Verschwundene zur Folge hatte, eine st&#228;ndige Bedrohung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Ausweg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die massiven Mobilisierungen zeigen einen Ausweg aus dieser reaktion&#228;ren Situation und &#246;ffnen den Weg f&#252;r neue Massenproteste, die die historische Erfahrung der Kommune von Oaxaca und der APPO (Volksversammlung der V&#246;lker Oaxacas) &#252;bersteigen kann. Nicht das Regime des Krieges und der Privatisierungen, sondern eine unabh&#228;ngige Kommission aus Angeh&#246;rigen, Studierenden und ArbeiterInnen kann die brutalen Geschehnisse aufkl&#228;ren. Gegen die gewaltt&#228;tige Kollaboration von Staat und Drogenbanden, m&#252;ssen Organe der Selbstverteidigung aufgebaut werden. In einer freien und souver&#228;nen verfassungsgebenden Versammlung, die auf die Massenmobilisierung der ArbeiterInnen und Massen gest&#252;tzt ist, m&#252;ssen die gef&#252;hlten sozialen und demokratischen Probleme, die heute Hunderttausende auf die Stra&#223;e bringen, diskutiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Situation des Klassenkampfes in Mexiko macht aufs Neue die Notwendigkeit einer revolution&#228;ren F&#252;hrung deutlich: F&#252;r den Aufbau einer Partei, die diesen Anspr&#252;chen gerecht werden kann, k&#228;mpfen unsere GenossInnen der Bewegung Sozialistischer ArbeiterInnen (MTS) auch in dieser massiven Bewegung, in der eine neue Generation von k&#228;mpferischen Jugendlichen entsteht. In Deutschland ist zur Unterst&#252;tzung eine breite internationalistische Kampagne n&#246;tig, die das Verbot der Waffenlieferungen der deutschen Regierung und der R&#252;stungsindustrie an die mexikanische Polizei als zentrale Forderung hat.&lt;/p&gt;
&lt;hr class=&#034;spip&#034; /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Massaker von &lt;i&gt;Tlatelolco&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 2. Oktober 1968 versammelten sich tausende von Studierenden auf dem Platz der drei Kulturen im Zentrum der mexikanischen Hauptstadt. Sie kamen, um die Reden der Studierendenf&#252;hrerInnen zu h&#246;ren, die im Nationalen Streikkomitee gruppiert waren. In den Wochen vor diesem Tag hatten die Studierenden kontinuierlich auf den Stra&#223;en mit den Repressivkr&#228;ften der PRI-Diktatur gek&#228;mpft, um gegen den universit&#228;ren Autoritarismus zu protestieren. Verbunden mit den internationalen Geschehnissen, bei denen sich die Jugend in aller Welt mobilisierte und sich wichtige antiimperialistische Bewegungen entwickelten, politisierten und organisierten sich die mexikanischen Studierenden sehr schnell und wurden zu einer Gefahr f&#252;r die PRI-Regierung von Gustavo D&#237;az Ordaz, zumal die Olympischen Spiele vor der T&#252;r standen. Als der letzte Redner seine Rede beginnen wollte, begann stattdessen ein blutiges Massaker. Mehr als 300 Studierende wurden ermordet, Hunderte verletzt und mehr als 5.000 festgenommen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>WM in Brasilien: Die ArbeiterInnenklasse betritt das Stadion</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/WM-in-Brasilien-Die-ArbeiterInnenklasse-betritt-das-Stadion</link>
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		<dc:date>2014-06-14T09:37:25Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Am&#233;rica Latina</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject>Brasil</dc:subject>
		<dc:subject>Brasil: Un gigante se despierta</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Huelga subte SP</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;In den letzten Monaten haben die Vorbereitungen der WM und der 2016 stattfindenden Olympischen Spielen zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und den armen Massen in Brasilien gef&#252;hrt.&lt;br class='autobr' /&gt;
Die milliardenschweren Gro&#223;projekte, die zu mehr als 80 Prozent aus &#246;ffentlicher Hand bezahlt werden, erregen den Protest in der Bev&#246;lkerung. Um sich den imperialistischen M&#228;chten als aufstrebender Markt zu pr&#228;sentieren, sind die Milliarden da &#8211; laut Regierung wurden 8,7 Milliarden Euro f&#252;r die Weltmeisterschaft investiert. Doch um die gro&#223;en Probleme der ArbeiterInnen und Massen zu l&#246;sen, das marode Bildungs- und Gesundheitswesen, den &#246;ffentlichen Nahverkehr zu verbessern, ist nichts da. So muss ein Viertel der brasilianischen Bev&#246;lkerung vom Mindestlohn von 310 US-Dollar leben, w&#228;hrend ein Ticket f&#252;r die WM das vierfache davon kostet.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH72/arton8016-4d9ec.jpg?1696526297' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='72' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die morgen beginnende Weltmeisterschaft in Brasilien k&#252;ndigt sich mit gro&#223;en Protesten und harter Repression an //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Monaten haben die Vorbereitungen der WM und der 2016 stattfindenden Olympischen Spielen zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und den armen Massen in Brasilien gef&#252;hrt.&lt;br class='autobr' /&gt;
Die milliardenschweren Gro&#223;projekte, die zu mehr als 80 Prozent aus &#246;ffentlicher Hand bezahlt werden, erregen den Protest in der Bev&#246;lkerung. Um sich den imperialistischen M&#228;chten als aufstrebender Markt zu pr&#228;sentieren, sind die Milliarden da &#8211; laut Regierung wurden 8,7 Milliarden Euro f&#252;r die Weltmeisterschaft investiert. Doch um die gro&#223;en Probleme der ArbeiterInnen und Massen zu l&#246;sen, das marode Bildungs- und Gesundheitswesen, den &#246;ffentlichen Nahverkehr zu verbessern, ist nichts da. So muss ein Viertel der brasilianischen Bev&#246;lkerung vom Mindestlohn von 310 US-Dollar leben, w&#228;hrend ein Ticket f&#252;r die WM das vierfache davon kostet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem kam es in der Vorbereitung auf die WM zu einer massiven Welle der Repression und Kriminalisierung. Die Polizei, das Milit&#228;r und die Marine intervenierten in die Armenviertel, was zu Kosten von &#252;ber einer halben Million Euro f&#252;hrt, um die Proteste zum erliegen zu bringen und Brasilien als ein Land des Wohlstandes zu pr&#228;sentieren. St&#228;ndig sind sie in den Innenst&#228;dten pr&#228;sent, um die gro&#223;en sozialen Probleme des Landes vor den ausl&#228;ndischen Touristen zu verdecken. Das kostete zahlreiche Menschenleben. Jeglicher Protest gegen die Ausgaben zur WM wurde ebenso mit harter Polizeigewalt beantwortet. Besonders Obdachlose waren davon betroffen, die Freifl&#228;chen in der N&#228;he der WM-Stadien besetzten, um auf die Wohnungsnot aufmerksam zu machen. F&#252;r den Bau von Infrastruktur f&#252;r die WM wurden mehr als 150.000 Menschen zwangsger&#228;umt, was die Wohnungsnot nur noch versch&#228;rft. Gleichzeitig starben bei diesen Bauarbeiten neun ArbeiterInnen aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der letzten Dekade konnte die &#8222;ArbeiterInnenpartei&#8220; PT des ehemaligen Pr&#228;sidenten Lula und seiner Nachfolgerin Dilma Rousseff auf Grundlage eines wirtschaftlichen Aufschwungs Zugest&#228;ndnisse an Sektoren der ArbeiterInnenklasse gew&#228;hren. Die Verlangsamung des Wachstums stellt diese jetzt in Frage. Diese Dynamik hatte eine Entwicklung zu Folge, die die gesteigerten Erwartungen der ArbeiterInnen und Jugendlichen auf den geringeren Spielraum der Regierung treffen lie&#223;. Seinen gr&#246;&#223;ten Ausdruck fand dieser Widerspruch in den Massenprotesten vom vergangenen Juni. Konkreter Ausl&#246;ser war eine geringf&#252;gige Erh&#246;hung der Ticketpreise des Nahverkehrs, doch schnell weitete sich der Protest aus &#8211; angefeuert durch den Unmut gegen&#252;ber dem gleichzeitig stattfindenden Confederations Cup, der als Einstimmung auf die Weltmeisterschaft diente. Im ganzen Land gingen Millionen vor allem Jugendlicher auf die Stra&#223;e, um gegen die miserablen Lebensbedingungen und fehlenden Investitionen in Bildung, Gesundheit, Wohnungsbau und l&#246;hne zu demonstrieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass dadurch die Ticketpreiserh&#246;hung zur&#252;ckgenommen wurde, ist nur eine kleine Errungenschaft. Zum ersten Mal wurde die PT, die die F&#252;hrung &#252;ber zentrale Gewerkschaften und die ArbeiterInnenbewegung innehat, massenhaft auf der Stra&#223;e in Frage gestellt. Und auch wenn die Proteste vom Juni letzten Jahres bis auf einzelne symbolische Verbindungen mit den ArbeiterInnen wie dem Generalstreik am 11. Juli eine Jugendbewegung blieb, haben sie die Situation im ganzen Land ver&#228;ndert. Die Regierung ist nicht nur unpopul&#228;r wie nie, die Mobilisierungen des Juni haben gar eine ganze Bewegung innerhalb der ArbeiterInnenklasse entfacht, die mit mehr Mut und Bereitschaft f&#252;r ihre Interessen k&#228;mpft. Emblematisch f&#252;r diese Entwicklung steht der Kampf der M&#252;llarbeiterInnen von R&#237;o de Janeiro, die ihren Kampf in einem k&#228;mpferischen achtt&#228;gigen Streik w&#228;hrend des Karnevals in R&#237;o gegen den B&#252;rgermeister der PT zum Sieg f&#252;hrten. Sie organisierten sich demokratisch von unten und gew&#228;hrleisteten mit Streikposten die Effektivit&#228;t des Streiks. So konnten sie alle Man&#246;ver der Gewerkschaftsb&#252;rokratie zerschmettern. Zu gleichen Zeit entwickelten sich landesweit weitere Konflikte von M&#252;llarbeiterInnen und anderen ArbeiterInnen wie von LehrerInnen, &#214;larbeiterInnen, etc., die die Gewerkschaftsb&#252;rokratie herausfordern.&lt;br class='autobr' /&gt;
Aktuell ist der Streik der U-BahnerInnen von S&#227;o Paulo von zentraler Bedeutung, der mit einem Streik der Universit&#228;tsangestellten aus den Universit&#228;ten der gleichen Stadt zusammentrifft. Schon seit Mai gibt es Gespr&#228;che mit der Regierung. Doch als diese zu keinem Ziel f&#252;hrten, traten die ArbeiterInnen am 4. Juni in den Streik. Mit massiven Versammlungen bestimmen sie ihre Kampfmethoden und konnten so die gr&#246;&#223;te Stadt Brasiliens lahmlegen. Die Polizei und die Regierung der Stadt reagierten mit harter Repression und nahmen bei der Blockade der gro&#223;en Metro-Station Ana Rosa 13 ArbeiterInnen unter dem Einsatz von Tr&#228;nengas und Blendgranaten fest. Auch die Justiz greift den Streik an, indem sie ihn als &#8222;illegal&#8220; klassifiziert. USie wollen der Gewerkschaft eine Strafe von umgerechnet 160.000 Euro f&#252;r jeden weiteren Streiktag auferlegen. Bis zuletzt bleiben die Streikenden standfest, auch nachdem 42 von ihnen entlassen wurden, und fordern weiterhin eine Lohnerh&#246;hung von 12,2 Prozent. Auf Druck der von der zentristischen PSTU (LIT-CI) angef&#252;hrten Gewerkschaftsb&#252;rokratie wurde der Streik f&#252;r die kommenden zwei Tage bis zur WM ausgesetzt, um Verhandlungsbereitschaft zu signalisieren. Sollten die Forderungen jedoch nicht erf&#252;llt werden, wird auch w&#228;hrend der WM gestreikt. Deshalb ist es wichtig, dass alle linken und gewerkschaftlichen Organisationen diesen Kampf unterst&#252;tzen, der eine breite Unterst&#252;tzung in der Bev&#246;lkerung S&#227;o Paulos besitzt, um ihn zum Sieg zu f&#252;hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Schwesterorganisation in der Trotzkistischen Fraktion, die Liga Revolution&#228;re Strategie &#8211; Vierte Internationale (LER-QI) hat deshalb gemeinsam mit antib&#252;rokratischen und klassenk&#228;mpferischen ArbeiterInnen im ganzen Land die Gruppierung &#8222;Unsere Klasse&#8220; angesto&#223;en. Mehr als 200 ArbeiterInnen aus verschiedensten Sektoren (wie BusfahrerInnen, M&#252;llarbeiterInnen, Bankangestellte, LehrerInnen, Universit&#228;tsmitarbeiterInnen und IndustriearbeiterInnen) aus dem ganzen Land beteiligten sich an der Gr&#252;ndung. Die Gruppierung folgt dem Beispiel der M&#252;llarbeiterInnen und hat ein Programm, mit dem sie gegen die Bosse und ihre Regierung und die Gewerkschaftsb&#252;rokratie k&#228;mpft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist notwendig, dass die ArbeiterInnenklasse in den seit Wochen andauernden Protesten gegen die Weltmeisterschaft die zentrale Rolle spielt. Daf&#252;r war auch der 15. Mai ein wichtiger Tag der landesweiten Mobilisierungen gegen die Weltmeisterschaft, bei denen die Streiks eine zentrale Rolle einnahmen. Die oppositionellen Gewerkschaftsdachverb&#228;nde d&#252;rfen jedoch nicht dabei stehen bleiben. Sie m&#252;ssen die gr&#246;&#223;eren und regierungstreuen Gewerkschaften dazu auffordern, einen Generalstreik zu organisieren, um die zahlreichen K&#228;mpfe wie die der U-BahnerInnen und der Universit&#228;tsangestellten von S&#227;o Paulo zu unterst&#252;tzen und zu verbinden. Dieser muss in Versammlungen von der Basis vorbereitet und durch Streikposten im ganzen Land aktiv gef&#252;hrt werden. So werden die aktuellen K&#228;mpfe vereinigt um die Forderungen der Massenbewegung vom vergangenen Juni aufzugreifen. Wie der Aktivist Felipe Guarnieri der LER-QI in der fraz&#246;sischen Zeitung &#8222;Lib&#233;ration&#8220; betont: &#8222;Es sind nicht nur wir [die U-BahnerInnen], sondern auch die M&#252;llarbeiterInnen, die Universit&#228;tsangestellten, etc. Es gibt st&#228;ndig Demonstrationen, eine allgemeine Bewegung der Wut. Milliarden wurden f&#252;r die Infrastruktur der WM ausgegeben, wir wollen das gleiche f&#252;r die Bildung, das Gesundheits- und das gesamte Verkehrswesen.&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in Deutschland m&#252;ssen wir diese Proteste unterst&#252;tzen, auch da einige deutsche PolizistInnen nach Brasilien entsandt werden. Gerade bekennt sich der deutsche Imperialismus zu mehr &#8222;Verantwortung&#8220; in der Welt. Jetzt ist es f&#252;r revolution&#228;re MarxistInnen notwendig, den Kampf gegen jeden Nationalismus innerhalb der ArbeiterInnenbewegung aufzunehmen und f&#252;r einen proletarischen Internationalismus einzutreten.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="es">
		<title>Alemania: Indignaci&#243;n y duelo ante la masacre de Odesa</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Alemania-Indignacion-y-duelo-ante-la-masacre-de-Odesa</link>
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		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organizaci&#243;n Revolucionaria Internacionalista), de Alemania </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Destacadas sidebar</dc:subject>
		<dc:subject>Stefan Schneider</dc:subject>
		<dc:subject>Ucrania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;El pasado domingo, en Berl&#237;n se juntaron alrededor de 300 personas para manifestar su duelo e indignaci&#243;n ante la masacre perpetrada por parte de simpatizantes del gobierno pro-imperialista de Kiev en Odesa, que caus&#243; la muerte de 43 personas y dej&#243; muchos m&#225;s heridos. La manifestaci&#243;n denunci&#243; la complicidad del gobierno alem&#225;n con el nuevo gobierno que ahora militariza la Ucrania del este y llam&#243; a la solidaridad con las fuerzas antifascistas.&lt;/p&gt;

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		</description>


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;El pasado domingo, en Berl&#237;n se juntaron alrededor de 300 personas para manifestar su duelo e indignaci&#243;n ante la masacre perpetrada por parte de simpatizantes del gobierno pro-imperialista de Kiev en Odesa, que caus&#243; la muerte de 43 personas y dej&#243; muchos m&#225;s heridos. La manifestaci&#243;n denunci&#243; la complicidad del gobierno alem&#225;n con el nuevo gobierno que ahora militariza la Ucrania del este y llam&#243; a la solidaridad con las fuerzas antifascistas. La manifestaci&#243;n termin&#243; en la simb&#243;lica Oranienplatz que desde hace un a&#241;o y medio es un s&#237;mbolo del movimiento de refugiados en Alemania, para mostrar la relaci&#243;n entre la pol&#237;tica imperialista de Alemania en Ucrania y las consecuencias de la pol&#237;tica imperialista a nivel mundial.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El 2 de mayo se movilizaron en Odesa unidades paramilitares del &#8220;sector rojo&#8221; y grupos aliados al nuevo gobierno de Kiev, que marcharon por las calles, atacando y aterrorizando a campamentos de protesta y los habitantes con bombas molotov. Despu&#233;s de que grupos antifascistas y pro-rusos se atrincheraran en la &#8220;casa del sindicato&#8221; los grupos de choque la incendiaron. M&#225;s de 30 personas murieron por las causas del incendio o al intentar huir de las flamas, entre ellos un activista de la organizaci&#243;n de izquierda, Borotba. Varias personas m&#225;s murieron en los choques en la calle, dejando en total a 43 muertos. La polic&#237;a no hizo nada para impedir la masacre o directamente detuvieron personas que se escaparon de la casa del sindicato. La candidata a presidenta pro-imperialista, Julia Timoschenko, justific&#243; el incendio del edificio. El domingo algunos miles de manifestantes asaltaron el edificio policial y reclamaron la liberaci&#243;n de los activistas pro-rusos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Repudiamos categ&#243;ricamente este ataque grupos fascistas y manifestantes pro-gubernamentales contra los opositores al gobierno pro-imperialista de Kiev, sin que esto signifique cualquier tipo de apoyo pol&#237;tico a las fuerzas pro-rusas que defienden en &#250;ltima instancia los intereses del capitalismo ruso. Este ataque obviamente se desarrolla en el marco de una ofensiva masiva del gobierno de Kiev que se basa en el apoyo de los EEUU y la UE contra los &#8220;rebeldes&#8221; en el este y el sur del pa&#237;s, que caus&#243; varios muertos. Las fuerzas imperialistas con los EEUU y Alemania a la cabeza est&#225;n directamente metidas en esta escalada militar, que hace mucho m&#225;s posible una guerra civil reaccionaria. Rechazamos en este sentido las acusaciones hip&#243;critas del imperialismo que intenta unilateralizar la responsabilidad rusa en el conflicto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Evidentemente, esto no quiere decir que ignoramos la gran responsabilidad de Putin y su gobierno en la incentivaci&#243;n a grupos &#8220;separatistas&#8221;, lo que plante&#243; las bases del desarrollo de una situaci&#243;n dram&#225;tica y que podr&#237;a desembocar en una guerra civil reaccionaria. Actuando as&#237; Putin buscaba mejorar su relaci&#243;n de fuerzas ante el imperialismo para defender los intereses de los capitalistas rusos. A su vez, Rusia intenta aprovechar la crisis, apareciendo como un apoyo a las masas descontentas por la situaci&#243;n econ&#243;mica degradada y las medidas tomadas por el nuevo gobierno de derecha y pro-imperialista. Su presencia militar en la frontera con Ucrania va en el mismo sentido.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El imperialismo y sus aliados necesitan hoy en d&#237;a el apoyo de los grupos proto-fascistas, por m&#225;s que esto comporte varias contradicciones. Esto tiene como consecuencia aumentar la tensi&#243;n de la situaci&#243;n. Alemania, por ese apoyo concreto, tiene responsabilidad por el asesinato m&#225;s brutal de los trabajadores y los militantes de izquierda en Odesa. Por eso es necesario desarrollar un movimiento antiimperialista en Alemania que enfrente la injerencia alemana.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ni la sumisi&#243;n al imperialismo bajo los planes de ajuste del FMI y la UE, ni la incorporaci&#243;n a la Federaci&#243;n Rusa, que defiende sus propios intereses reaccionarios, representa una soluci&#243;n para los trabajadores y las masas oprimidas de Ucrania. La clase trabajadora debe rechazar el intento tanto de Putin como del gobierno pro-imperialista de Kiev de dividirla entre Este y Oeste. Tanto los trabajadores del Este como los del Oeste deben ver claramente que sus enemigos son los capitalistas tanto los imperialistas como los rusos y sus aliados oligarcas locales.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Con esto no queremos negar las diferencias y particularidades culturales y nacionales de Ucrania. Pero el proletariado no puede dejar que esta cuesti&#243;n sea &#8220;resuelta&#8221; por el imperialismo o por el capitalismo ruso. Eso solo traer&#237;a m&#225;s sufrimientos para los explotados. Al contrario, creemos que solo un gobierno de los trabajadores y de las masas oprimidas, independiente de las variantes pol&#237;ticas burguesas, podr&#237;a dar una respuesta de fondo y garantizar la autodeterminaci&#243;n nacional para las masas, en la lucha por una Ucrania realmente independiente y socialista.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Internationalistische Rundreise durch Europa</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Internationalistische-Rundreise-durch-Europa</link>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Peter Robe</dc:creator>


		<dc:subject>Am&#233;rica Latina</dc:subject>
		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>FIT Argentina</dc:subject>
		<dc:subject>Cr&#243;nica</dc:subject>
		<dc:subject>Argentina</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Gira de Christian Castillo por Europa</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Christian Castillo, Abgeordneter des Provinzparlamentes Buenos Aires f&#252;r die Front der Linken und ArbeiterInnen (FIT) und Anf&#252;hrer der Partei Sozialistischer ArbeiterInnen (PTS), war im Januar auf einer politischen Rundreise durch Europa.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton7710-0dfdc.jpg?1696526297' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Christian Castillo, Abgeordneter des Provinzparlamentes Buenos Aires f&#252;r die Front der Linken und ArbeiterInnen (FIT) und Anf&#252;hrer der Partei Sozialistischer ArbeiterInnen (PTS), war im Januar auf einer politischen Rundreise durch Europa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zeichen des proletarischen Internationalismus: Christian Castillo und Claudia Cinatti aus der Leitung der PTS nutzten den argentinischen Sommer f&#252;r eine politische Rundreise im winterlichen alten Kontinent. Dabei trafen sie sich mit vielen f&#252;hrenden Pers&#246;nlichkeiten der radikalen Linken in Europa, mit gewerkschaftlichen AktivistInnen und linken Intellektuellen. Christian Castillo sprach auf elf &#246;ffentlichen Veranstaltungen in sieben St&#228;dten (London, Berlin, Toulouse, Barcelona, Madrid, Athen und Paris) &#252;ber die Erfahrungen der FIT und der PTS in Argentinien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erfolge der trotzkistischen Linken in Argentinien&#8230;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Veranstaltungen dienten dazu, den Wahlerfolg der Front der Linken und ArbeiterInnen (FIT) bekannter zu machen. Die FIT setzt sich aus drei trotzkistischen Parteien zusammen: unserer argentinischen Schwesterorganisation, der Partei Sozialistischer ArbeiterInnen (PTS), der ArbeiterInnenpartei (PO) und der Sozialistischen Linken (IS). Diese konnten mit einer massiven Agitation zu Millionen von ArbeiterInnen und Jugendlichen sprechen und bei den Parlamentswahlen 1,2 Millionen Stimmen gewinnen. Dadurch zogen sie mit drei Abgeordneten ins nationale Parlament ein und bekamen zahlreiche Sitze in Provinz- und Stadtparlamenten. Dieser Wahlerfolg, den die internationale trotzkistische Str&#246;mung CWI als &#8222;wichtigste Entwicklung in Lateinamerika abgesehen von dem sozialen Aufruhr in Brasilien&#8220;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb1&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;CWI: Thesis for the International Executive Committee (IEC) of the CWI 2013.&#034; id=&#034;nh1&#034;&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt; bezeichnet, muss von der radikalen Linken ausgewertet werden, denn er unterscheidet sich erheblich von anderen trotzkistischen Wahlerfolgen und von der strategischen Ausrichtung von Trotzkist-Innen auf politisch breite Formationen, wie beispielsweise die NPA in Frankreich, SYRIZA in Griechenland oder die deutsche Linkspartei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Programm, mit dem die FIT auftrat und dem bedeutende Teile der ArbeiterInnenklasse in Argentinien ihre Stimme gaben, verband die Forderungen aus den t&#228;glichen K&#228;mpfen der ArbeiterInnen mit antikapitalistischen und antiimperialistischen Forderungen und der klaren Perspektive einer ArbeiterInnenregierung. Die Wahlagitation diente der Verbreitung dieser Elemente eines revolution&#228;ren Programms und das Wahlergebnis bedeutete somit einen Sprung im Klassenbewusstsein ganzer Sektoren der ArbeiterInnenklasse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wahlerfolg entsprang einer Kombination aus objektiven und subjektiven Faktoren: zum einen dem Bruch von Teilen der ArbeiterInnenklasse mit dem Peronismus, also der historischen F&#252;hrung der argentinischen ArbeiterInnenbewegung, der aktuell von Pr&#228;sidentin Cristina Fern&#225;ndez de Kirchner angef&#252;hrt wird. Dieser Bruch zeigte sich im ersten Generalstreik gegen die Kirchner-Regierung&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb2&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Janos Bergmann: Argentinien: Beginn einer neuen Etappe? In: Klasse Gegen (&#8230;)&#034; id=&#034;nh2&#034;&gt;2&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;. Dazu kommt die zunehmende Schw&#228;che der B&#252;rokratie, ihre Basis zu kontrollieren. Zweifellos entscheidend war auch der subjektive Faktor: &#8222;In unserem Fall [der PTS] verbanden wir einen harten Kampf der politischen Abgrenzung vom Kirchnerismus und der b&#252;rgerlichen Opposition mit einer Politik der verst&#228;rkten Einarbeitung in die ArbeiterInnenklasse und einer verst&#228;rkten Intervention in einige der zentralen Geschehnisse des Klassenkampfes. Es sind diese Vork&#228;mpfe [&#8230;] die gut die Resultate der FIT erkl&#228;ren&#8220;, schrieben Christian Castillo und Claudia Cinatti&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb3&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Christian Castillo und Claudia Cinatti: &#8222;Cualquier chispa puede hacer arder (&#8230;)&#034; id=&#034;nh3&#034;&gt;3&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einer dieser K&#228;mpfe war die Auseinandersetzung in der Kraft-Fabrik im gr&#246;&#223;ten Industriegebiet Argentiniens 2009, wo die Wiedereinstellung von gefeuerten ArbeiterInnen und die &#204;bernahme des Betriebsrates durch eine antib&#252;rokratische Str&#246;mung von der PTS und Unabh&#228;ngigen erreicht wurde. Zudem nat&#252;rlich der Erhalt der Fabrik Zanon, die nach Jahren des Kampfes im Jahre 2012 die Verstaatlichung unter ArbeiterInnenkontrolle erreichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gewonnenen Abgeordnetensitze sollen nun in den Dienst des Kampfes der Ausgebeuteten und Unterdr&#252;ckten gestellt werden und das Parlament soll dabei als eine B&#252;hne dienen, um Arbeitsk&#228;mpfe und soziale Bewegungen bekannter zu machen. Als Castillo in Barcelona war, besuchte er die Arbeiter-Innen von Panrico, die sich im l&#228;ngsten Streik seit dem Ende der Franco-Diktatur befinden und spendete auch ihnen einen Teil seiner Abgeordnetendi&#228;t. Denn revolution&#228;re Parlamentsarbeit muss im Dienst des internationalen Klassenkampfes stehen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zeichen des 100. Jubil&#228;ums von Karl Liebknechts Beharren auf diesem Prinzip zu Beginn des Ersten Weltkrieges sprach Christian Castillo auf einer von der Revolution&#228;ren Internationalistischen Organisation (RIO), der Sozialistischen Alternative (SAV) und der Neuen antikapitalistischen Organisation (NaO) gemeinsam organisierten Veranstaltung in Berlin. Castillo betonte, dass die gewonnenen Parlamentssitze nur ein St&#252;tzpunkt f&#252;r ein h&#246;heres Ziel, n&#228;mlich den Aufbau einer revolution&#228;ren ArbeiterInnenpartei sein k&#246;nnen. Deshalb schlug die PTS den anderen Organisationen in der FIT erneut vor, einen ernsthaften Diskussionsprozess zu beginnen, der Schritte hin zum Aufbau einer solchen Partei geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine weitere Perspektive der PTS ist es, die antib&#252;rokratische Basisgewerkschaftsbewegung, die zahlreiche Betriebsr&#228;te im ganzen Land zur&#252;ckerobern konnte, auf die Gewinnung ganzer Gewerkschaften zu heben, um diese in den Dienst des Kampfes zu stellen. Die aktuellen Gewerkschaftsf&#252;hrungen erweisen sich angesichts der neuen K&#252;rzungspl&#228;ne und der explodierenden Inflation, die laut staatlichen Angaben allein im Januar bei 3,7 Prozent lag (auf ein Jahr berechnet sind das circa 45 Prozent) als unf&#228;hig, den Kampf gegen diese Angriffe zu f&#252;hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Botschaft, die Christian Castillo und Claudia Cinatti aus Buenos Aires mitbrachten, ist, dass es nicht politisch breite Aufbauprojekte braucht, keine Orientierung auf die niederen R&#228;nge des gewerkschaftlichen Apparats n&#246;tig sind, sondern, dass eine klare revolution&#228;re Perspektive, wenn sie sich nicht versteckt, gepaart mit einer Politik orientiert auf die ArbeiterInnenbasis und einen antib&#252;rokratischen Kampf, sich durchaus mit Massensektoren verbinden kann. Der Erfolg der FIT ist ein Erfolg des Optimismus des trotzkistischen Programms gegen den Pessimismus der daran Zweifelnden. &#204;ber diese allgemeine Lehre aus dem Wahlsieg herrscht nat&#252;rlich keine Einigkeit unter trotzkistischen Gruppen. Stattdessen verwies man in vielen Beitr&#228;gen nur zu gern auf die &#8222;besondere&#8220; argentinische Situation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&#8230;und die Bedeutung f&#252;r Europa&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf ihrer Rundreise durch den Spanischen Staat, Frankreich, Gro&#223;britannien, Deutschland und Griechenland konnten Castillo und Cinatti die verschiedenen Entwicklungen im Rahmen der kapitalistischen Krise kennenlernen. Auch wenn die n&#246;rdlicheren l&#228;nder Europas &#8211; wie Gro&#223;britannien und Deutschland &#8211; die Auswirkungen der Krise weniger zu sp&#252;ren bekamen und besonders die deutsche Wirtschaft von ihren Folgen profitierte, war dies nur durch vorhergehende Angriffe auf die Lebensstandards der Bev&#246;lkerung m&#246;glich. Die arbeiterInnenfeindliche &#8222;Agenda 2010&#8220; wird heute als Modell genommen, wie man effektiv soziale Errungenschaften vernichtet. Nicht nur in Frankreich erhebt sich die extreme Rechte, begleitet von frauenfeindlichen, homophoben und rassistischen Kampagnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist auch in Griechenland sichtbar, das trotz eines zeitweiligen Abklingens des Klassenkampfes am st&#228;rksten von den politischen und sozialen Krisen der letzten Jahre gekennzeichnet ist. W&#228;hrend von der Sozialdemokratie (PASOK) heute nur noch Ruinen &#252;brig sind, bekam die linksreformistische Partei SYRIZA viele neue Mitglieder und wurde die zweitst&#228;rkste Kraft bei den Parlamentswahlen. Viele linke Gruppen schlossen sich in den letzten Jahren mehr oder weniger linksreformistischen Projekten an und tauschten ihr revolution&#228;r-sozialistisches Programm gegen ein &#8222;antikapitalistisches&#8220; oder &#8222;anti-neoliberales&#8220; aus. Obwohl sich diese Projekte s&#228;mtlich nach Rechts entwickeln &#8211; wie SYRIZA, die NPA oder auf anderer Ebene die Linkspartei in Deutschland &#8211; bleiben viele Kr&#228;fte der radikalen Linken mit bestenfalls etwas linkeren Perspektiven an ihnen kleben und zeigen keine klare unabh&#228;ngige Perspektive der ArbeiterInnen auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Wahl der FIT dagegen hatte ein offensives trotzkistisches Programm Erfolg. Und wenig beeindruckt die europ&#228;ische Linke so stark wie Wahlerfolge! Besonders angesichts der aktuellen Schw&#228;che der antikapitalistischen und revolution&#228;ren Linken in Europa erzeugten die Ereignisse in Argentinien ein gro&#223;es Interesse. Und das erm&#246;glicht eine neue, bessere Diskussion unter TrotzkistInnen (und &#252;ber sie hinaus) &#252;ber die notwendige strategische Ausrichtung zum Aufbau einer revolution&#228;ren ArbeiterInnenbewegung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gab es Debatten und Gespr&#228;che mit VertreterInnen verschiedener trotzkistischer Str&#246;mungen, von Gruppen wie Lutte Ouvri&#232;re bis zu linken Intellektuellen wie Tariq Ali. Auch Gespr&#228;che mit F&#252;hrungsfiguren, mit denen wir viele Differenzen haben, wie mit Alain Krivine vom &#8222;Vereinigten Sekretariat der Vierten Internationale&#8220;, dem auch der RSB und die isl angeh&#246;ren, mit Alex Callinicos von der implodierten britischen SWP, mit der Marx21 verbunden ist, oder mit Peter Taaffe vom &#8222;Committee for a Workers International&#8220;, in der die SAV Mitglied ist. Letzterer zeigte besonderes Interesse an der Politik der PTS innerhalb der ArbeiterInnenbewegung. Es wurden auch erste Kontakte f&#252;r bessere internationale Solidarit&#228;tskampagnen gekn&#252;pft. Ein erstes Beispiel daf&#252;r ist die internationale Kampagne f&#252;r den Freispruch der zu lebenslanger Haft verurteilten &#214;larbeiter aus Las Heras, Argentinien, die auch von verschiedenen GenossInnen des CWI unterst&#252;tzt wurde.&lt;br class='autobr' /&gt;
Neue Offensive!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer sehr wichtiger Punkt war der politische Austausch mit Gruppen, mit denen die FT gr&#246;&#223;ere &#204;bereinstimmen besitzt, wie OKDE-Spartakos in Griechenland, die in Konflikt mit der F&#252;hrung ihrer internationalen Str&#246;mung (Vereinigtes Sekretariat der Vierten Internationale) stehen, die SYRIZA unterst&#252;tzt; oder den GenossInnen von &#8222;Antikapitalismus und Revolution&#8220; in der NPA, mit denen wir &#8211; in Frankreich als CCR &#8211; einen gemeinsamen Kampf gegen den opportunistischen Kurs der Mehrheit der NPA f&#252;hren, welche einen gemeinsamen Wahlblock mit der reformistischen Linksfront eingehen will. Diese widerst&#228;ndigen Sektoren versuchen, der immer reformistischeren Politik ihrer F&#252;hrungen eine Alternative entgegenzusetzen. Diese sich durch die Pr&#252;fungen des Klassenkampfes zunehmend ergebenden Spannungen m&#252;ssen zu einem Neuordnungs-Prozess der revolution&#228;ren Linken f&#252;hren, f&#252;r dessen progressive Richtung wir uns einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Sinne hat die Trotzkistische Fraktion auf ihrer Konferenz im August letzten Jahres ein Manifest&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb4&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Manifest f&#252;r eine Bewegung f&#252;r eine Internationale der sozialistischen (&#8230;)&#034; id=&#034;nh4&#034;&gt;4&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt; beschlossen, das die grundlegenden programmatischen und strategischen Fragen des aktuellen Klassenkampfes aufgreift und eine revolution&#228;re Umgruppierung auf internationaler Ebene anstrebt. Wir halten es in der aktuellen Phase einer politischen und &#246;konomischen Krise mit internationalem Ausma&#223; f&#252;r zentral, dass konkrete Schritte hin zum Aufbau einer Internationale f&#252;r die sozialistische Revolution &#8211; die f&#252;r uns die wiederaufgebaute Vierte Internationale darstellt &#8211; und zu revolution&#228;ren Arbeiter-Innenparteien auf nationaler Ebene getan werden. Wir glauben jedoch nicht, dass diese Aufgabe durch den langsamen Aufbau unserer oder einer anderen Str&#246;mung aus dem Trotzkismus erf&#252;llt werden kann. Vielmehr sind Fusionen zwischen diesen Gruppen und all denjenigen ArbeiterInnen und Jugendlichen, die die Notwendigkeit einer sozialistischen Revolution sehen, notwendig. F&#252;r diesen Prozess stellen wir eben diejenigen heute zentralen programmatischen Eckpunkte zur Diskussion, die die internationale Linke trennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die politische Rundreise der beiden GenossInnen durch den alten Kontinent hat dazu gedient, die Erfahrungen und Lehren der FIT und der PTS zu verbreiten. Sie hat gezeigt, dass es neben der allgemeinen Tendenz des europ&#228;ischen Trotzkismus, sich breiten Fronten anzuschlie&#223;en, auch ein gro&#223;es Interesse an Ph&#228;nomenen gibt, die eine andere Politik aufzeigen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;div id=&#034;nb1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh1&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Anmerkungen 1&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;CWI: Thesis for the International Executive Committee (IEC) of the CWI 2013.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb2&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh2&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Anmerkungen 2&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;2&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Janos Bergmann: Argentinien: Beginn einer neuen Etappe? In: Klasse Gegen Klasse Nr. 6.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb3&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh3&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Anmerkungen 3&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;3&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Christian Castillo und Claudia Cinatti: &#8222;Cualquier chispa puede hacer arder la pradera&#8220;. In: La Verdad Obrera. (Eigene &#204;bersetzung.)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb4&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh4&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Anmerkungen 4&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;4&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Manifest f&#252;r eine Bewegung f&#252;r eine Internationale der sozialistischen Revolution.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
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