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	<title> Fracci&#243;n Trotskista Cuarta Internacional </title>
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		<title>Streiks bei Amazon gehen weiter</title>
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		<dc:subject>Europa</dc:subject>
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		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
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		<description>&lt;p&gt;Der Kampf f&#252;r einen Tarifvertrag bei Amazon geht weiter. ver.di hat Streiks f&#252;r das Vorweihnachtsgesch&#228;ft angesagt, also f&#252;r die Zeit, in der Amazon den gr&#246;&#223;ten Umsatz macht. Und auch die Solidarit&#228;tsstrukturen sind fest entschlossen, diesen wichtigen Kampf weiter zu unterst&#252;tzen.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Articulos-en-aleman" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en alem&#225;n&lt;/a&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Analisis" rel="tag"&gt;An&#225;lisis&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland &lt;/a&gt;, 
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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH68/arton8787-df484.jpg?1696526359' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='68' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// ArbeiterInnen wehren sich gegen die gewerkschaftsfeindliche Firmenpolitik des US-Riesen. KollegInnen und Jugendliche m&#252;ssen jetzt gemeinsam Solidarit&#228;t organisieren! //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kampf f&#252;r einen Tarifvertrag bei Amazon geht weiter. ver.di hat Streiks f&#252;r das Vorweihnachtsgesch&#228;ft angesagt, also f&#252;r die Zeit, in der Amazon den gr&#246;&#223;ten Umsatz macht. Und auch die Solidarit&#228;tsstrukturen sind fest entschlossen, diesen wichtigen Kampf weiter zu unterst&#252;tzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Treffen in Frankfurt am Main vom 14. bis zum 16. November trafen sich Solidarit&#228;tskomitees aus Kassel und Leipzig und andere Gruppen, die Streikunterst&#252;tzung organisieren wollen, und schlossen sich zu einem &#8222;Netzwerk Streiksolidarit&#228;t&#8220; zusammen. Sie verabredeten koordinierte Soliaktionen in der Woche vom 15. bis 19. Dezember vor den Werkstoren, an den Universit&#228;ten, auf &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen und in Betrieben. Au&#223;erdem riefen sie zur Gr&#252;ndung weiterer Solidarit&#228;tskomitees auf, beispielsweise in Berlin und M&#252;nchen. Damit erreicht die Streikunterst&#252;tzung f&#252;r Amazon eine neue Ebene &#8211; ein notwendiger Schritt um diesen emblematischen Kampf, bei dem es um die Lebens- und Arbeitsbedingungen aller ArbeiterInnen geht, ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu r&#252;cken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Kampf vor neuen Herausforderungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit nunmehr eineinhalb Jahren k&#228;mpfen die Besch&#228;ftigten bei Amazon daf&#252;r, dass der Tarifvertrag f&#252;r den Versand- und Einzelhandel auch f&#252;r sie gilt. &lt;a href=&#034;http://www.klassegegenklasse.org/streiks-bei-amazon-in-bad-hersfeld-ii/&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;An der letzten Streikwoche&lt;/a&gt; Ende Oktober beteiligten sich &#252;ber 2.000 Streikende an f&#252;nf von neun Standorten, im Dezember soll ein weiterer Standort hinzukommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn die Amazon-F&#252;hrung es nicht zugeben will: Sie sp&#252;rt den Druck, der durch die Streiks ausge&#252;bt wird. Sie sah sich zu Lohnerh&#246;hungen gezwungen und die Warengruppen wurden neu auf die Versandzentren aufgeteilt, sodass die Zeiten der gr&#246;&#223;ten Belastung von Zentrum zu Zentrum st&#228;rker variieren. Au&#223;erdem wird sich darauf vorbereitet, KundInnen in Deutschland aus Polen und Tschechien zu versorgen.&lt;br class='autobr' /&gt;
Deshalb ist es nun umso wichtiger, den Druck noch weiter zu erh&#246;hen. Mehr Standorte m&#252;ssen sich dem Streik anschlie&#223;en Die Basis der Streikenden muss sich auch an den aktiven Standorten ausweiten. Dies kann nur gelingen, wenn die Streikenden ihren Kampf selbst in die Hand nehmen und demokratisch &#252;ber die n&#228;chsten Schritte abstimmen. Au&#223;erdem muss dar&#252;ber mit den nichtstreikenden KollegInnen die Diskussion gesucht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Kampf kann nicht allein durch &#246;konomischen Druck gewonnen werden. Es ist eine politische Kampagne notwendig, die aufzeigt, dass es sich bei diesem Konflikt um eine richtungsweisende Auseinandersetzung handelt. Sie kann dar&#252;ber bestimmen, ob multinationale Konzerne das Modell der Prekarisierung, st&#228;ndiger &#204;berwachung und &#204;berausbeutung auf andere Sektoren ausweiten k&#246;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aufgaben der Solidarit&#228;t&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts dessen muss das &#8222;&lt;a href=&#034;http://www.klassegegenklasse.org/fur-bundesweite-solidaritat-mit-den-streiks-bei-amazon/&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Netzwerk Streiksolidarit&#228;t&#8220;&lt;/a&gt; &#252;ber den reinen Erfahrungsaustausch hinausgehen und eine solche politische Kampagne zu ihrer zentralen Aufgabe machen. Die koordinierten Soliaktionen sind ein erster Schritt auf diesem Weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Au&#223;erdem sollte ein Ziel der Streikunterst&#252;tzung sein, den Kampf bei Amazon mit anderen (Arbeits-)K&#228;mpfen zu verbinden. Auch daf&#252;r wurde bei dem Treffen wichtige Grundlagen gelegt, indem man sich darauf verst&#228;ndigte, die anstehenden Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst zu unterst&#252;tzen. Ebenso erkl&#228;rte sich das Netzwerk solidarisch mit dem GDL-Streik und gegen das Tarifeinheitsgesetz. Auch die Notwendigkeit einer internationalen Ausweitung wurde diskutiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gr&#252;ndung dieses Netzwerks spiegelt die begr&#252;&#223;enswerte Entwicklung in manchen linken Sektoren wider, sich st&#228;rker f&#252;r K&#228;mpfe der ArbeiterInnenklasse zu interessieren. Dies darf aber nicht bei blo&#223;em Interesse und Bekenntnissen stehen bleiben, sondern muss einen Ansto&#223; zur Entwicklung einer politischen Kraft leisten, die dazu beitr&#228;gt, die K&#228;mpfe der ArbeiterInnen zu verallgemeinern. Eine Kraft, die den &#246;konomischen Kampf zum politischen Kampf hebt. Die die KollegInnen in ihrer Selbstorganisation unterst&#252;tzt &#8211; auch gegen den Willen ihrer Gewerkschaftsf&#252;hrungen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Eine reaktion&#228;re Allianz</title>
		<link>https://www.estrategiainternacional.org/Eine-reaktionare-Allianz</link>
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		<dc:date>2014-11-23T08:21:42Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Lilly Freytag </dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Mujer</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Libertades Democr&#225;ticas</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Am 20. September marschierten 4.500 sogenannte &#8222;Lebenssch&#252;tzer&#8220; durch Berlin, die vor allem gegen Abtreibung, aber auch gegen Pr&#228;nataldiagnostik und Sterbehilfe mobilisierten. Sie waren mit professionell gestalteten Plakaten und Schildern unterwegs und wurden mit Bussen angekarrt, als Teil einer gut organisierten und finanzierten Kampagne. Auch die Deutsche Bahn hat in den letzten Jahren immer wieder verg&#252;nstigte Tickets zur Anreise angeboten. Gegen den Aufmarsch protestierten 1.500 Menschen mit Kundgebungen und Blockaden.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Tapa-Central" rel="tag"&gt;Actualidad&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Libertades-Democraticas" rel="tag"&gt;Libertades Democr&#225;ticas&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Analisis" rel="tag"&gt;An&#225;lisis&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland &lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://www.estrategiainternacional.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://www.estrategiainternacional.org/local/cache-vignettes/L150xH94/arton8739-fc7da.jpg?1696526359' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='94' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// In Deutschland mobilisieren fundamentalistische ChristInnen, Konservative und FaschistInnen gegen das Recht auf Abtreibung &#8211; zuletzt am 20. September in Berlin. //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 20. September marschierten 4.500 sogenannte &#8222;Lebenssch&#252;tzer&#8220; durch Berlin, die vor allem gegen Abtreibung, aber auch gegen Pr&#228;nataldiagnostik und Sterbehilfe mobilisierten. Sie waren mit professionell gestalteten Plakaten und Schildern unterwegs und wurden mit Bussen angekarrt, als Teil einer gut organisierten und finanzierten Kampagne. Auch die Deutsche Bahn hat in den letzten Jahren immer wieder verg&#252;nstigte Tickets zur Anreise angeboten. Gegen den Aufmarsch protestierten 1.500 Menschen mit Kundgebungen und Blockaden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Bewegung will ein reaktion&#228;res und homophobes Familienbild durchsetzen, in dem Frauen vor allem die Rolle der M&#252;tter und Hausfrauen zukommt und jegliche Abweichung von der heterosexuellen Norm bestraft wird. Das Thema Abtreibung wird emotional hoch aufgeladen mit Fotos von Babys, gro&#223;en Kreuzen f&#252;r sogenanntes &#8222;ungeborenes Leben&#8220; und Kindern, die ihren Eltern f&#252;r ihre Geburt danken. Unter dem Label &#8222;AbtreibungsgegnerInnen&#8220; entsteht eine gef&#228;hrliche Allianz zwischen fundamentalistischen ChristInnen, von KatholikInnen bis zu Evangelikalen, b&#252;rgerlichen Konservativen aus der Union, AfD-PolitikerInnen und FaschistInnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gru&#223;wort vom Papst&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Berliner Kundgebung gab es Gru&#223;worte vom Papst, von deutschen Bisch&#246;fen, CSU-/CDU-Abgeordneten &#8211; &#252;brigens von keiner einzigen Frau. Mit der Pr&#228;senz von Unionspolitikern zelebriert sich diese Bewegung als &#8222;Mitte der Gesellschaft&#8220;. Die Europaparlamentsabgeordnete der AfD, Beatrix von Storch, ist seit Jahren an vorderster Front mit dabei. Auch w&#228;hrend des Wahlkampfs in Sachsen forderte die AfD-Spitzenkandidatin Frauke Petry eine Versch&#228;rfung der Abtreibungsgesetze. Das zeigt die Tendenz der AfD, immer mehr zum Vehikel rechtsextremer Positionen zu werden. Gleichzeitig findet beim Thema der Abtreibung eine Ann&#228;herung zwischen besonders reaktion&#228;ren und christlichen Teilen der CDU/CSU und AfD statt, wobei letztere die L&#252;cke im rechtskonservativen Spektrum f&#252;llt, die sich durch die &#8222;Liberalisierung&#8220; der Union in Deutschland aufgetan hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Anteil der Kirchen an den Mobilisierungen ist un&#252;bersehbar. Das von ihnen propagierte christliche Familienmodell ist frauenfeindlich und reaktion&#228;r. Dieselben Kirchen d&#252;rfen in der BRD weitestgehend staatlich finanzierte Kinderg&#228;rten, Schulen und Krankenh&#228;user betreiben, in denen sie ihre eigenen Regeln durchsetzen. Darunter f&#228;llt die Kontrolle ihrer Angestellten auf sexuelle Orientierung unter Entlassungsdrohung, die Indoktrination junger Menschen, wenn nicht deren sexueller Missbrauch. Nicht selten werden Sch&#252;lerInnen in Deutschland auf christlichen Schulen mit dem Propagandamaterial der AbtreibungsgegnerInnen bombardiert. Dass eine junge Frau nach einer Vergewaltigung in einem katholischen Krankenhaus abgewiesen wurde, als sie die Pille danach verlangte, ist nur ein Skandal unter vielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von freiem Zugang zu Abtreibung kann dabei in Deutschland gar nicht die Rede sein. Grunds&#228;tzlich ist Abtreibung verboten und mit Freiheitsstrafe bewehrt. Es gibt dazu aber Ausnahmen. So gilt eine Frist von zw&#246;lf Wochen, innerhalb derer Frauen straffrei abtreiben k&#246;nnen. Sie m&#252;ssen sich allerdings einer Zwangsberatung unterziehen und danach drei Tage warten, bevor der Eingriff durchgef&#252;hrt wird. Oft genug findet diese Zwangsberatung bei kirchlichen Einrichtungen statt. Sie soll laut Gesetz &#8222;zum Schutz des ungeborenen Lebens&#8220; stattfinden.G&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb1&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;esetz zur Vermeidung und Bew&#228;ltigung von Schwangerschaftskonflikten, &#167; 5 (1)&#034; id=&#034;nh1&#034;&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt; Au&#223;erdem straffrei ist Abtreibung nach einer Vergewaltigung, wenn die Gesundheit der Frau durch die Schwangerschaft gef&#228;hrdet ist oder eine sogenannte &#8222;Fehlbildung&#8220; beim F&#246;tus festgestellt wird &#8211; f&#252;r die letzten beiden F&#228;lle gilt auch die Frist von zw&#246;lf Wochen nicht mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Soziales Programm&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dem konservativen Block der &#8222;Lebenssch&#252;tzer&#8220; und seiner Verb&#252;ndeten muss mit einem sozialen Programm entgegengetreten werden. In Deutschland versucht die Bourgeoisie immer wieder die Frauenfrage auf Quoten im Spitzenmanagement zu reduzieren. Eine klassenk&#228;mpferische und feministische Perspektive ist notwendig, um zu Selbstbestimmung zu kommen: Alle Gesetze, die die Selbstbestimmung von Frauen und M&#228;dchen &#252;ber ihren K&#246;rper einschr&#228;nken, geh&#246;ren abgeschafft. &lt;br class='autobr' /&gt;
Stattdessen muss der Staat legale und kostenlose Abtreibungsm&#246;glichkeiten sowie freiwillige Beratungen und freien Zugang zu Verh&#252;tungsmitteln anbieten. Aber damit enden nicht die reaktion&#228;ren Strukturen, die Frauen dem Heim zuweisen. Wir brauchen auch kostenlose staatliche Kinderbetreuung und den Rauswurf der Kirche aus Bildung, Medizin und Betreuung anstelle der staatlichen F&#246;rderung klerikaler Propaganda.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angelpunkt der geschlechtlichen Unterdr&#252;ckung schlie&#223;lich bildet die geschlechtliche Arbeitsteilung, die nur mit einer Klassenperspektive &#252;berwunden werden kann. Sie aktualisiert jeden Monat die geschlechtliche Ungleichheit. Dabei wird diese Arbeitsteilung aufrechterhalten durch das Lohngef&#228;lle zwischen M&#228;nnern und Frauen, weil es rechtfertigt, dass Frauen nach wie vor in unbezahlte Erziehungs- und Hausarbeit gezwungen werden. Dieser Mechanismus, den die Bourgeoisie nicht anzur&#252;hren vermag, spaltet nicht nur die Lohnabh&#228;ngigen und gibt den N&#228;hrboden f&#252;r &#8222;Lebenssch&#252;tzer&#8220;-Kampagnen, sondern beengt auch die Entfaltung der Produktivkr&#228;fte.&lt;br class='autobr' /&gt;
Anti-Abtreibungs-Reflexe spiegeln die kapitalistische Gesellschaftsform wieder, die sich weigert, den Schritt zur Vergesellschaftung der Reproduktionsarbeit und Verteilung der gesellschaftlich notwendigen Arbeit auf alle zu gehen. Aus schierer Notwendigkeit f&#252;r die Entwicklung der ArbeiterInnenklasse und um der Unterdr&#252;ckung der H&#228;lfte der Menschheit ein Ende zu bereiten, fordern wir deshalb auch gleichen Lohn f&#252;r gleiche Arbeit bei Senkung der Arbeitsstundenzeit mit vollem Personal- und Lohnausgleich.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;div id=&#034;nb1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh1&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Anmerkungen 1&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;esetz zur Vermeidung und Bew&#228;ltigung von Schwangerschaftskonflikten, &#167; 5 (1)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
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